Schutz vor Fehlerlichtbögen – AFDD von Schneider Electric

Ratingen, 22.12.2020 (PresseBox) – Fehlerlichtbögen werden meist durch fehlerhafte Isolierungen oder lose Kontakte ausgelöst. Unter anderem können beispielsweise auch die Zuleitungen von Verbrauchern wie Lampen oder Haushaltsgeräten die Ursache sein, wenn dort das Kabel durch Einklemmen beschädigt wurde. Durch einen ungewollten Spannungsüberschlag aufgrund der Beschädigung entsteht schließlich der Fehlerlichtbogen. Unentdeckt, kann sich infolge einer punktuellen Überhitzung dann schlimmstenfalls die Isolierung entzünden und ein Kabel- oder Gebäudebrand entwickeln.
Viele Hauseigentümer gehen fälschlicherweise davon aus, dass gängige Schutzkomponenten wie Fehlerstromschutzschalter (FI) und Leitungsschutzschalter (LS) sowie deren kombinierte Variante namens FI-LS auch in solchen Fällen auslösen und damit Brände verhindern. Tatsächlich helfen die genannten Schalter zwar bei Kurzschlüssen, Überlast oder Fehlerströmen gegen Erde – Fehlerlichtbögen können sie jedoch entweder überhaupt nicht oder nicht präventiv erkennen. Hier hilft nur ein spezieller Fehlerlichtbogenschutz wie der AFDD (Arc Fault Detection Device).
Wie arbeitet ein AFDD?
Der AFDD überwacht die Sinuswelle der Netzspannung und nimmt dauerhaft Hochfrequenzmessungen vor. Auf diese Weise kann er eine drohende Flammenbildung bereits erkennen und den betroffenen Stromkreis abschalten, bevor diese erstmalig auftritt. Dabei unterscheidet er zuverlässig zwischen normalen Betriebslichtbögen und ungewollten Lichtbögen, also Fehlerlichtbögen. Moderne Brandschutzschalter wie der AFDD iDPN N Arc von Schneider Electric überzeugen darüber hinaus mit erweiterten Funktionalitäten und schützen aufgrund eines integrierten Leitungsschutzschalters auch vor Kurzschlüssen und Überlast.
Weitere Informationen zum AFDD von Schneider Electric unter: https://www.merten.de/beratung/renovieren-mit-merten/sicherheitmitmerten.html

Unternehmen: Schneider Electric GmbH