Das PlugIn für Pipettier-Plattformen zum automatisierten Einfrieren von Proben bis -160°C

Gera, 16.12.2020 (PresseBox) – In modernen Laboren werden hochwertigste Geräte und Verbrauchsmaterialen durch gut ausgebildete Personen, und unter Einhaltung von validierten SOP’s, eingesetzt. Mit dieser modernen Ausstattung können einerseits effiziente und andererseits nachvollziehbare Prozessabläufe realisiert werden. Ein Beispiel hierfür sind moderne Pipettier-Plattformen. Diese Pipettier-Plattformen unterstützen/entlasten die Anwender, sparen Kosten und bieten zudem eine automatische Dokumentation und damit verbunden eine Nachvollziehbarkeit der bearbeitenden Proben und erfolgten Abläufe.
Dem entgegen erfolgen die nachgelagerten Abläufe, wie Probentransfer, das kontrollierte Einfrieren von Proben, die Probenlagerung und die Probendatenverwaltung, gegenwärtig in den meisten Laboren noch manuell. Damit verbunden wird zum einen die zuvor eingehaltene  lückenlose und automatische Dokumentation unterbrochen und zum anderen werden gut ausgebildete Personen mit ermüdenden und unterfordernden Tätigkeiten belastet.
Aus Anwender-, Betreiber- und Kundensicht muss sich dies ändern. Wünschenswert wäre es, eine automatische Weiterverarbeitung und damit einhergehend eine durchgehende Dokumentation der Proben in den nachfolgenden Schritten bei gleichzeitiger Entlastung der gut ausgebildeten Personen zu erreichen.
Hierbei kann die automatische work bench (aWB) von ASKION Sie unterstützen. Mit der aWB existiert ein PlugIn/Nachrüstungslösung, die mit jeder Pipettier-Plattform verbunden werden kann. Bei dieser Anbindung werden partiell oder voll besetzte SBS Racks automatisiert von der Pipettier-Plattform an die aWB übergeben. Hierfür stellt die aWB ein geeignetes Interface (siehe Abbildung) für die Probenübergabe sowie eine offen gelegte Schnittstelle für die Softwareeinbindung zur Verfügung.
Neben dem automatisierten Probentransfer erfolgen alle Abläufe innerhalb der aWB automatisiert. Diese umfassen die Probenbewegung, das kontrollierte Einfrieren, die temporäre Zwischenlagerung im tiefkalten Bereich (ca. -150°C) und die Dokumentation für jede einzelne Probe.
Die Probenbewegung erfolgt entweder im SBS Rack oder als Einzelproben durch entsprechende Robotik, die die Proben sowohl bei „warmen“ (+4°C bis +8°C) als auch bei „tiefkalten“ (bei bis zu unter -150°C) Temperaturen automatisiert verarbeiten kann. Durch die integrierten Scanner im warmen und tiefkalten Bereich können die Proben jederzeit identifiziert und in Echtzeit nachverfolgt werden. Die integrierte Einfrierlösung ermöglicht es dem Nutzer bis zu 6 verschiedene Einfrier-protokolle/-vorgänge (siehe Abbildung) parallel und unabhängig voneinander durchzuführen. Hierbei werden die Probentemperaturen automatisch aufgezeichnet und in der entsprechenden Datenbank protokolliert. Nachdem die Proben definiert eingefroren wurden und sich somit in einen sicheren Zustand (unter -130°C) befinden können diese
im Tieftemperaturbereich der aWB temporär zwischengelagert werden. Diese Zwischenlagerung bietet die Möglichkeit die gefrorenen Proben für eine anschließende automatisierte Proben-Umsortierung bei -130°C  (z.B. um partiell gefüllte SBS Racks zu vollbeladen aufzustocken) zu sammeln.
Sie möchten mehr über das PlugIn aWB, für die Einbindung des automatischen kontrollierten Einfrierens der Proben an Ihrer Pipettier-Plattform, erfahren? Kontaktieren Sie ASKION unter www.askion.com.

Unternehmen: ASKION GmbH