Nachbarschaftshilfe-App von duftner.digital neu in Kärnten

Innsbruck, 15.12.2020 (PresseBox) – Mit 11. September 2020 feierte der Verein vidahelp sein einjähriges Bestehen. Egal ob man Hilfe benötigt, um die passende Betreuungsmöglichkeit zu finden, Unterstützung bei Förderungen und Zuschüssen oder Möglichkeiten, das Eigenheim barrierefrei umbauen zu lassen, vidahelp steht mit Rat und Tat zur Seite. Der Verein kümmert sich um alle Fragen und zeigt den weiteren Weg zur richtigen Ansprechperson. Zum ersten Geburtstag präsentiert vidahelp die digitale SAM Nachbarschaftshilfe: SAM ist eine gratis App für Android und iPhone, leitet sich von Smart Aid Mobile ab und wurde während des ersten Lockdowns im März 2020 vom Innsbrucker Digitalisierungsunternehmen duftner.digital erfolgreich initiiert.
„Stolz können wir mittlerweile rund 1.271 Mitglieder in unserem Verein verzeichnen. Auch das Servicetelefon Pflege wird gut genutzt, schon weit über 100 Personen suchten Hilfe rund um das Thema Pflege und Betreuung. Die Fragen drehten sich vor allem um Pflegegeld, Unterstützungsmöglichkeiten für zu Hause, Förderungen oder 24-Stunden-Agenturen. Die meisten Probleme sind aber vor Corona im persönlichen Gespräch von Betroffenen an uns herangetragen worden und ich kann mit Stolz sagen: Wir konnten allen bei ihren Anliegen helfen“, erklärt Thomas Finsterwalder, MSc., einer der vidahelp Vereinsgründer, der sich auch bei den engagierten MitarbeiterInnen und den 21 ehrenamtlichen BeirätInnen bedankt, ohne deren Einsatz das nie möglich gewesen wäre.
Breites Leistungsangebot für Mitglieder
Es handelt sich dabei um ausgewiesene ExpertInnen in ihrem jeweiligen Fachbereich. „Von KollegInnen aus der Praxis über Pflegedienstleitung und JuristInnen bis hin zum Primar deckt die Organisation ein sehr breites Spektrum ab. Bekannte Kooperationspartner unterstützen uns darüber hinaus dabei, ein breites Leistungsangebot für unsere Mitglieder zur Verfügung stellen zu können. Zudem werden die Ziele des Vereins in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, gemeinnützigen Organisationen und unseren BeirätInnen verfolgt.“
Wir organisieren Solidarität – jetzt auch im Netz
Der Verein vidahelp hat sich auch in Zeiten von Corona überlegt, wie man die Menschen in Kärnten, insbesondere Angehörige der Risikogruppen, unterstützen könnte, für die sogar schon der tägliche Einkauf ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt. „Fündig geworden sind wir im Internet“ erklärt vidahelp Vorsitzende Ursula Heitzer: „Im ersten Lockdown hat ein sozial eingestelltes Digitalisierungsunternehmen in Tirol eine kostenlose App zur Verfügung gestellt, die digitale Nachbarschaftshilfe organisieren soll. Wir haben uns den Betrieb, die Firma duftner.digital in Tirol, angesehen und uns dazu entschlossen, zusammen zu arbeiten. Denn hilfsbereite BürgerInnen gibt es auch in unserem Bundesland, die können wir jetzt dabei unterstützen, sich mit den KärntnerInnen zu vernetzen, die diese Hilfe brauchen!“
Kontakt-Aufnahme zwischen Hilfesuchenden und Hilfebietenden
Mit der App SAM (Smart Aid Mobil) – digitale Nachbarschaftshilfe sollen Hilfesuchende und HelferInnen direkt miteinander verbunden werden. „Auch der Verein vidahelp spürt jeden Tag bei der Bewältigung der täglichen Anfragen die große Solidarität der Menschen und die Bereitschaft, für andere etwas zu tun – jetzt kann Jede(r) schnell, unbürokratisch und unkompliziert einen Beitrag für ein gutes Miteinander leisten“, so Finsterwalder, MSc., der hofft, dass die Idee auch in anderen Bundesländern Unterstützung findet. „Auf der Website www.sam-app.info sind beide Seiten sichtbar, Hilfesuchende genauso wie Hilfebietende. Kontakt zueinander aufnehmen können sie dann direkt in der SAM-App. In Tirol hat das seit März sehr gut funktioniert“, so Mag. Dieter Duftner, CEO von duftner.digital.
Wie die App SAM Nachbarschaftshilfe funktioniert
Der Hilfesuchende teilt sein Anliegen via App mit – zum Beispiel Medikamente in der Apotheke abholen. Unterstützungswillige Menschen sehen diesen Eintrag und können dann überlegen, ob es zeitlich und örtlich möglich ist, diese Aufgabe zu übernehmen. Man teilt seine Antwort mit und spricht die Details persönlich ab. Was die Sicherheit anbelangt, so erklärt Duftner: „Selbstverständlich haben wir jegliche Datenschutz-Vorgaben berücksichtigt. Die Registrierung läuft individualisiert ab: Die Personen geben ihre Daten an, sodass beide Seiten wissen, mit wem sie es zu tun haben.“

Unternehmen: duftner.digital group GmbH