Die Fahrzeug-Desinfektion unterliegt bei Unfallinstandsetzungen dem Versicherungsschutz

Heusenstamm, 15.12.2020 (PresseBox) – Die Kosten der Reparatur in Folge eines Unfalls werden üblicherweise von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers oder aber von einer Vollkaskoversicherung getragen. Die Übernahme der zusätzlichen Kosten einer Fahrzeugdesinfektion, vor und nach der Reparatur, wurden in der jüngsten Vergangenheit von einzelnen Versicherern zurückgewiesen. Nachdem ein so betroffener Versicherungsnehmer Klage gegen ein solches Vorgehen eingereicht hat, entschied das Amtsgericht Heinsberg am 04.09.2020, dass die Kosten für eine Fahrzeugdesinfektion zu erstatten sind (AG Heinsberg, AZ. 18 C 161/20).
Das Robert Koch Institut (RKI) hat bereits in der frühen Phase der aktuellen Corona-Pandemie festgestellt, dass auch eine Übertragung des Erregers SARS-CoV-2 über Gegenstände und Flächen möglich ist und es so auch ohne unmittelbaren Kontakt zwischen Infizierten und Gesunden zu einer Ansteckung kommen kann. Entsprechend wird in allen Bereichen des Alltags, in denen es zu vermehrten Kontakten mit Gegenständen kommt, eine regelmäßige Desinfektion empfohlen. Kfz-Werkstätten sind deshalb gehalten, Türgriffe, Lenkrad, Schaltknauf und andere Fahrzeugteile sowohl nach der Übernahme vom Kunden als auch vor der Rückgabe zu reinigen.
Grundsätzlich werden in Werkstätten zwei Methoden zur Desinfektion genutzt: die Wischdesinfektion oder die Desinfektion mittels Kaltvernebelung. „Viele Werkstätten beschränken sich auf eine einfache Desinfektion durch feuchtes Abwischen“, weiß Alex Herb, Produktmanager beim hessischen Kfz-Teile Spezialisten Herth+Buss. „Die Methode erfüllt zwar grundsätzlich ihren Zweck, hat jedoch erkennbare Schwächen. Desinfiziert wird zum Beispiel nur dort, wo auch tatsächlich gründlich abgewischt wird. Zudem sind klassische Desinfektionsmittel für die Wischdesinfektion ungeeignet, da sie empfindliche Oberflächen schädigen können. Deutlich bessere Ergebnisse erzielt eine Desinfektion durch Kaltverneblung, zum Beispiel mit unserem professionellen und hochwirksamen AirClean-Reiniger.“
AirClean dient in erster Linie der Desinfektion von Klimaanlagen. An einen Kompressor angeschlossen, erzeugt das AirClean-Kaltverneblungsgerät einen schwebfähigen Nebel. Dieser wird sowohl durch die Luftansaugung von außen als auch durch das Wageninnere in die Luftleitungen der Klimaanlage eingeleitet. Bei Einsatz im Innenraum werden zusätzlich sämtliche Oberflächen desinfiziert. Der lange schwebfähige Nebel dringt sogar in Spalten und Ritzen ein und gelangt hinter Verkleidungen. Als Ergänzung zur Kaltvernebelung empfiehlt Herth+Buss alle häufig gegriffenen Flächen wie etwa Lenkrad, Griffe, Schaltknauf etc. nochmals mit AirClean abzuwischen.
AirClean nutzt AnoKath® als nachfüllbares Desinfektionsmittel. Die mikrobizide Lösung auf anorganischer, mineralischer Basis tötet zuverlässig Keime, Sporen, Bakterien und Viren und ist durch den Verzicht auf Ozon und andere Chemikalien auch ohne Wartezeiten gesundheitlich unbedenklich. Die Anwendung ist denkbar einfach: die zugehörige Sprühpistole wird an der Innenseite der Fensterscheibe eingehängt und bei laufender Lüftungsanlage das Desinfektionsmittel in den Innenraum eingeleitet. Dabei lässt sich die Verteilung im Fahrgastraum durch Positionierung der Sprühpistole und Justierung der Lüftungskanäle zusätzlich steuern.
Sprühpistole, Klimaanlagenreiniger/-desinfizierer
AirClean
Artikelnummer: 95921003
Sprühpistole, Klimaanlagenreiniger/-desinfizierer
AirClean
Artikelnummer: 95921005
Klimaanlagenreiniger/-desinfizierer (1000 ml)
AirClean
Artikelnummer: 95923008
Klimaanlagenreiniger/-desinfizierer (5000 ml)
AirClean
Artikelnummer: 95923008005

Unternehmen: Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co.KG