FGH zertifiziert größten Solarpark Deutschlands in Brandenburg

Mannheim, 14.12.2020 (PresseBox) – Der größte Solarpark Deutschlands, den die FGH nach der neuen Anwendungsregel VDE-AR-N 4120 zertifiziert, hat Ende November 2020 die erste Kilowattstunde ins Netz eingespeist.
Das Projekt wird aufgrund der Größe und der Flächenkulisse ohne Einspeisetarif des Erneuerbaren Energien Gesetzes umgesetzt. Vor den Toren Berlins – im brandenburgischen Weesow-Willmersdorf – stehen dafür 164 Hektar bereit. Seit Mitte März baut Energie Baden-Württemberg (EnBW) 465.000 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 187 Megawatt. Der süddeutsche Energieversorger lässt den Park in verschiedenen Bauabschnitten Schritt für Schritt wachsen.
Bereits Ende 2019 hat die FGH Zertifizierungsgesellschaft mbH die notwendigen Dokumente für das Nachweisverfahren mit Prototypen erstellt – erstmalig nach den neuen Richtlinien – als Voraussetzung für die vorläufige Betriebserlaubnis. Der Auftrag im Jahr 2020: drei Anschlusspunkte und somit auch drei Nachweisprozesse. Demnach verantwortet die FGH auch die Erweiterte Inbetriebsetzungserklärung, das Anlagenzertifikat und die Konformitätserklärung für die drei Erzeugungsanlagen. Der dort erzeugte Solarstrom soll über zwei neue Umspannwerke in das örtliche Hochspannungsnetz eingespeist werden. 40 Jahre soll der riesige Park Strom für etwa 50.000 Haushalte liefern.
„Wir freuen uns, Teil dieses Meilensteins der Photovoltaik in Deutschland zu sein. Auch in diesem Projekt erfahren wir wieder eine sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Rahmenvertragspartner EnBW“, erklärt FGH-Ingenieur Christian Scheefer. 2021 setzt die FGH diese fort und zertifiziert die Solarparks Alttrebbin sowie Gottesgabe mit je 150 Megawatt Einspeiseleistung.

Unternehmen: FGH Zertifizierungsgesellschaft mbH