Grüner Strom für Grüne Wärme

Mauer, 10.12.2020 (PresseBox) – Was ist Corrently Wärmestrom?
Wärme aus Ökostrom ist effizient, sauber und klimaneutral. Wenn der Strom aus der Region kommt entfallen außerdem noch die Verluste, die beim Stromtransport auf langen Strecken entstehen. Alle Corrently Tarife nutzen intelligente Technik und den STROMDAO Grünstromindex, der bundesweit 36 Stunden im Voraus postleitzahlgenau anzeigt, wie viel grüner Strom in den kommenden Stunden in einem Postleitzahlgebiet  produziert wird. Dazu kommt, dass der Corrently Wärmestromtarif günstiger ist als Haushaltstrom, weil er vom Netzbetreiber zur Netzstabilisierung eingesetzt werden kann.
Der Tarif für Wärmestrom hat seine Wurzeln im deutschen Energiegesetz, das einen Anreiz für steuerbare Verbrauchsanlagen liefert, um Netze zu entlasten und Lastspitzen zu vermeiden.
Wärmestrom: günstig, CO2-neutral und netzdienlich
Konkret geht es um Änderungen des § 14a Energiewirtschaftsgesetz im Rahmen des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende. Statt von „unterbrechbaren“ wird von „steuerbaren“ Verbrauchseinrichtungen in der Niederspannung gesprochen. Steuerbare Verbraucher helfen, Netze zu stabilisieren und den Netzausbau zu reduzieren. Sie können ab- und aufgeschaltet werden, je nachdem, ob gerade viele oder wenige Verbraucher im Netz sind und ob das Stromangebot im Netz groß oder eher klein ist.
Bei erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie kann das Angebot stark schwanken. Flexible Verbraucher, die auf Angebot und Nachfrage reagieren, können so helfen, Netze stabil zu halten. Regenerativ erzeugter Wärmestrom für den Einsatz in Wärmepumpen, Warmwasserbereitung, Infrarotheizungen sowie andere Verbraucher unterstützen den Klimaschutz – denn deutsche Haushalte haben immerhin einen Anteil von rund 30 % am Gesamtenergieverbrauch. Ganze 75 % davon wird für die Erzeugung von Wärme eingesetzt. Ein Corrently Wärmestromtarif mit regionalem Ökostrom lohnt sich also mehrfach: Er schützt das Klima, schont das Stromnetz und den Gelbeutel der Kunden.
Flexibilität, die sich lohnt
Die Netzentlastung wird mit einem ähnlichen Grundpreis und einem gut 25 % niedrigeren Kilowatt-Stundenpreis belohnt. Wird beim Haushaltsstrom zum Beispiel ein Arbeitspreis von rund 30 Cent pro Kilowattstunde fällig, müssen beim Wärmestrom nur rund 24 Cent pro Kilowattstunde gezahlt werden.
Wie funktioniert Wärmestrom in der Praxis?
Wärmestromverbraucher haben einen eigenen Zähler und kommunizieren mit dem Stromanbieter, der die Information erhält: „Heize den Warmwasservorrat auf, oder fahre die Wärmepumpe an“. Je nach installierter Intelligenz prüft das System, wie viel Grünstrom in der Region erzeugt wird und stimmt die Wärmeerzeugung mit der Grünstromerzeugung ab – im Idealfall so, dass Wärmestrom dann abgefragt wird, wenn im Netz viel zur Verfügung steht. Die Erzeugung ist ökologisch, regional und entlastet die Netze. Der Kunde erhält Bonuspunkte für regionalen Grünstromverbrauch, die in Eigenanteile an Photovoltaik-Anlagen getauscht werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Netzbetreiber den Wärmestrombezug in dieser Situation unterbrechen muss, ist sehr gering, weil viel Ökostrom im Netz zur Verfügung steht.
Ein Gewinn für alle Beteiligten
Alle Corrently Stromtarife sind regional und 100 % CO2-neutral. Der Aufbau einer Eigenerzeugung mit Bonuspunkten durch regionalen Grünstromverbrauch ist einzigartig in Deutschland. Mit regionalem Haushaltstrom und regionalem Wärmestrom werden Kunden mit STROMDAO Photovoltaik-Anteilen auch ohne eigene Immobilie zu aktiven Grünstromerzeugern.

Unternehmen: STROMDAO GmbH