Arthrosebeschwerden in der Coronazeit – was tun?

Wetzlar, 11.11.2020 (lifePR) – Trotz guten Fortschritten bei der Impfstoffentwicklung werden die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen unser aller Leben auch in den nächsten Monaten beeinflussen. Doch während das öffentliche Leben weitgehend angehalten werden kann, lassen sich degenerative Erkrankungen und die damit zusammenhängenden Beschwerden nicht pausieren. Im Gegenteil, die aktuelle Situation verschärft die Probleme für viele Patienten.
Kälte und Bewegungsmangel verstärken Arthrosesymptome
In der kalten Jahreszeit leiden Arthrosepatienten oft unter einer subjektiven Verschlimmerung ihrer Beschwerden. Die Schmerzen sind stärker und häufi ger und die Gelenke fühlen sich bei Kälte noch unbeweglicher an. Übermäßige Schonung bewirkt jedoch oft das Gegenteil der beabsichtigten Linderung, denn der Gelenkknorpel ist für die Versorgung mit Nährstoffen und die Produktion der Gelenkfl üssigkeit auf Bewegung und Belastung angewiesen. Bewegungsmangel, weil das Sofa und die Wärme im Inneren mehr locken als das ungemütliche Wetter draußen, begünstigt eine Verstärkung der Arthrosesymptome.
Beschwerden kennen keinen Lockdown
In diesem Jahr erschweren die Absage von Sportangeboten und die Einschränkungen in der Freizeitgestaltung die Situation noch zusätzlich. Außerdem scheint die Hürde höher, um die nötige Hilfe zu bekommen. Da große Teile der Arthrosebetroffenen zur Covid-19-Risikogruppe zählen, vermeiden viele einen Krankenhausaufenthalt oder Arztbesuch aus Angst vor Ansteckung. Vielerorts werden auch geplante elektive Operationen, zu denen auch Arthroskopien und Endoprothesenoperationen zählen, abgesagt, um die stationäre Versorgung von Notfällen sicherstellen zu können.
Keine falsche Scheu bei nötigen medizinischen Behandlungen
Patienten sollten sich jedoch auf keinen Fall bei nötigen medizinischen Behandlungen zurückhalten und versuchen ihre Beschwerden auszusitzen. Die moderne Orthopädie bietet eine Vielzahl von nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose. Das Risiko einer Ansteckung ist dabei sehr gering wegen der ohnehin hohen und nun noch einmal verstärkten Hygiene standards in Arzt- und Facharztpraxen. Wenn vermeidbar werden hier auch keine Patienten mit akuten Infektsymptomen behandelt.
Eine effektive Behandlung kann Arthrosepatienten helfen, gut auch durch diesen Pandemiewinter zu kommen. Verringern sich die Schmerzen, fällt auch die dringend nötige Bewegung wieder leichter. Hausarzt oder Facharzt bleiben auch in dieser Zeit die besten und sicheren Ansprechpartner bei jeder Art gesundheitlicher Beschwerden.
 

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