Warme Luft trocknet den Rathauskeller

Amberg, 05.11.2020 (PresseBox) – „Im Zuge der energetischen Fassadensanierung des Rathausgebäudes aus dem Jahr 1914 sollten nicht nur die markanten Fassadendetails erhalten bleiben, sondern aus statischen und gesundheitlichen Gründen auch die durchfeuchtete Teilunterkellerung mit preußischem Kappengewölbe soweit als technisch möglich trockengelegt werden“. So berichtet die mit der Sanierung beauftragte Architektin Cordula Breitenfellner die Ausgangssituation.
Neben einem Aerogel-Hochleistungsdämmputz wurden für die Fassadensanierung letzten August von GRAMMER Solar drei Luftkollektoren, Typ TWINSOLAR 2.0vor den Kellerräumen montiert. In Verbindung mit einem Abluftelement wird der 60m² Rathauskeller (1,95 m Raumhöhe) mit bis zu 350 m³/h solarer erwärmter Frischluft temperiert und entfeuchtet. Gerade in Corona-Zeiten können die Kollektoren einen guten Beitrag zur Frischluftzufuhr leisten.
Erstes Zwischenfazit von Architektin Cordula Breitenfellner:
„Bereits wenige Tage nach dem Einbau zeigte diese Maßnahme spürbar Wirkung. Das Eindringen von Feuchtigkeit wird zwar nicht verhindert, die erwärmte Zuluft und der permanente Luftaustausch haben das Kellerklima aber deutlich verbessert. Auch der Trocknungseffekt ähnlich eines Föns, bei dem warme Luft mehr Wasser aufnimmt als kalte, hat bei der Bausubstanz bereits eingesetzt, wird aber noch Monate in Anspruch nehmen“.
Mehr Infos zur Rathaussanierung und zu Solarer Kellerlüftung (PDF, ca. 2 MB)

Unternehmen: Grammer Solar GmbH