Proteine für den Marktbedarf

München, 03.11.2020 (PresseBox) – Bereits seit letztem Jahr fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das ZIM-Kooperationsnetzwerk „Advanced Proteins“ („AdvaPro“). Initiiert wurde AdvaPro von der Industriellen Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH), die auch das Management des Kooperationsnetzwerkes innehat. In AdvaPro arbeiten insgesamt 14 Partner aus Forschung und Industrie zusammen an ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Produkten auf Basis von Proteinen. Für Interessenten besteht nach wie vor die Möglichkeit, sich am Netzwerk zu beteiligen. Informationen rund um AdvaPro sind seit Anfang April über die neue Netzwerk-Webseite https://advancedproteins.de/ abrufbar.
Proteine als biobasierte und umweltfreundliche Produkte werden bereits in vielen industriellen Bereichen eingesetzt, so z.B. in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in Kosmetika und Reinigungsmitteln, in der Chemieindustrie und vielen weiteren Branchen. Schon jetzt ist die Bandbreite an potenziellen Märkten enorm und ein weltweites Wachstum wird prognostiziert. Der Bedarf an innovativen Protein-basierten Materialien ist derart gewachsen, dass entsprechende Entwicklungen von großer marktwirtschaftlicher Bedeutung sind.Ziel des Netzwerks „Advanced Proteins“ ist, Proteine, Peptide und Protein-basierte Materialien für den Marktbedarf zu entwickeln. So wird die Grundlage für fortschrittliche und gleichzeitig ökonomisch und ökologisch nachhaltige Produkte auf Basis von Proteinen geschaffen.
Mitmachen!
„AdvaPro“ wird seit dem 01.10.2019 im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Fördersumme für die Netzwerkpartner beträgt rund 150.000 Euro für das erste Jahr. Die Fortsetzung in einer zweiten zweijährigen Phase wird angestrebt. Zu den ursprünglichen 12 Netzwerkpartnern (2bind GmbH, 4GENE GmbH, aspratis GmbH, OmicScouts GmbH, Pieris Pharmaceuticals GmbH, IBA GmbH, CANDOR Bioscience GmbH, Max-Planck-Institut für Biochemie, TU München (Lehrstuhl für Mikrobiologie und Organische Chemie II), mk2 Biotechnologies, Leibniz-Institut für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie), konnten bereits zwei weitere Partner akquiriert werden. So bringen inzwischen auch das Max-Planck-Institut für Neurobiologie sowie das Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik IV des KITs ihre Expertisen in das Netzwerk ein. Auf der frisch veröffentlichten Website https://advancedproteins.de/ können Sie sich selbst einen Überblick über die Partner und deren Expertisen verschaffen.
Weitere interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in F&E-Projekten mitwirken möchten, sind im Netzwerk herzlich willkommen!Mehrwert.Plattform.Technologietransfer.
Prof. Haralabos Zorbas, Geschäftsführer der IBB Netzwerk GmbH, betont den Mehrwert des Netzwerks: „Kooperationsnetzwerke sind eine effiziente Plattform für die Kontaktaufnahme und den Austausch zum Zwecke des Technologietransfers. Innovative Ideen werden so erfolgreicher und wirtschaftlicher in F&E-Projekten umgesetzt und schließlich in marktreifen Produkten und Verfahren realisiert. Nach unserer Erfahrung mit inzwischen vier ZIM-Kooperationsnetzwerken, wobei drei davon bereits verstetigt wurden, bin ich überzeugt, dass auch innerhalb von „AdvaPro“ zukunftsträchtige Projekte bzw. Produkte entstehen werden!“
Neben der Organisation von regelmäßigen Netzwerktreffen, unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Partner bei der Suche nach weiteren, geeigneten Projektpartnern und Fördermöglichkeiten sowie beim Anstoßen und Ausarbeiten von F&E-Anträgen. Darüber hinaus soll der Kontakt zu potenziellen Anwendern und Kunden weiter gestärkt werden. Mit Hilfe der Webseite https://advancedproteins.de/ sowie verschiedener Werbematerialien soll zusätzlich die Bekanntheit des Netzwerks und seiner Partner vergrößert werden.

Unternehmen: Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH