Kvirike – kleiner Kämpfer braucht große Hilfe

München, 06.10.2020 (lifePR) – Manchmal muss man lange suchen, bis man die ganz große Liebe findet. Und noch länger warten und hoffen, bis sich der sehnliche Kinderwunsch erfüllt. So war es auch bei Lela und Anton. Sie ist Religionslehrerin, und Anton betreibt eine kleine private Bienenzucht in einer Stadt in Westgeorgien. Als im Juni 2019 ihr Sohn Kvirike zur Welt kam, schien das Lebensglück der beiden endlich perfekt.
„Ein süßes Kind mit einem sonnigen Lachen, das alle Herzen im Sturm erobert! Dabei hat der Kleine wenig Grund zur Freude“, weiß Petra Windisch de Lates. „Ebenso wenig wie seine Eltern. Im Gegenteil, seit der Geburt ihres Sohnes müssen Lela und Anton sich große Sorgen um ihren Sonnenschein machen. Denn der Kleine kam mit einer Ösophagusatresie, einer verkürzten Speiseröhre, zur Welt, die keine Verbindung zum Magen hatte.“ Diese Fehlbildung kommt übrigens relativ häufig vor, nämlich bei 1:2500 – 4000 Neugeborenen.
Monatelang künstliche Nahrung statt Muttermilch
In den ersten Lebensmonaten wurde das Baby deshalb nur künstlich ernährt, in der Hoffnung, dass die Speiseröhre wachsen würde. Aber sie wurde nicht länger. Also wurde Kvirike operiert und die Speiseröhre am Magen angenäht. „Zunächst schien alles gut zu sein. Doch dann kamen die Komplikationen: an der Nahtstelle verengte sich die Speiseröhre so sehr, dass keine Nahrung mehr durchkam. Jedes Essen wurde damit zur tödlichen Gefahr für das Kind! Deshalb muss der kleine Mann jetzt alle 10 Tage ins 400 Kilometer entfernte Tiflis, um die Speiseröhre an der Engstelle zu dehnen. Eine Tortur für das Kind – und für die Eltern,“ berichtet Petra Windisch de Lates. Allein die Kosten für diese regelmäßigen Fahrten auf bergigen Landstraßen bringen Religionslehrerin Lela und Bienenzüchter Anton in Existenznöte.
In München kann Kvirike Hilfe bekommen
Die Ärzte von der Haunerschen Kinderklinik könnten den Kleinen operieren und die Verengung der Speiseröhre (Fachbegriff Ösophagusstenose) beheben. Die Klinik steht schon mit einem der georgischen Ärzte in Kontakt. „Bei Kvirike geht es um einen komplizierten und schweren Eingriff, für den die Klinik in Tiflis nicht ausgestattet ist. Deshalb möchten wir der Familie helfen und diese OP in München möglich machen“, sagt Petra Windisch de Lates. Insgesamt sind für den Eingriff 60 Tausend Euro veranschlagt. Stiftungen und sogar die georgische Regierung übernehmen einen Teil der Kosten. Aber der privaten Hilfsorganisation fehlen noch rund 27 Tausend Euro. Lela und Anton könnten diese Summe niemals aufbringen, zumal einer von beiden während der Behandlung mit dem Kind in München bleiben muss und kein Geld verdienen kann. Petra Windisch de Lates: „Bitte, helfen Sie uns, der Familie zu helfen. Die Eltern setzen ihre ganze Hoffnung auf diese OP. Aber bevor wir das Geld nicht haben, kann der süße Kvirike nicht behandelt werden und muss weiter leiden.“
Mit Ihrer Spende auf folgendes Konto können Sie Kvirike helfen:
IBAN:  DE87 2003 0300 0054 1440 00
Stichwort: Hilfe für Kvirike

Unternehmen: Deutsche Lebensbrücke e.V