Sensirion Sensormodul für die Luftqualitätsbestimmung

Idstein, 30.09.2020 (PresseBox) – Wissenschaftler haben bewiesen – Covid-19 wird hauptsächlich durch Aerosole über die Ausatemluft verbreitet. Im Freien, mit dem empfohlenen Mindestabstand, sind Aerosole nicht so bedenklich. In geschlossenen Räumen ist die Situation allerdings eine ganz andere. Hier halten sich die Viren oft bis zu mehreren Stunden in der Luft.
Frischluftzufuhr oder lüften. Diese Empfehlung oder Anweisung ist aus dem beruflichen wie privaten Alltag bekannt.
Was hat Covid-19 nun mit der CO2 Konzentration und der Luftfeuchte in Räumen zu tun?
Von der CO2 Konzentration in der Luft lässt sich auf die Menge schwebender Aerosole schließen. Daraus abgeleitet, ist die Qualität der Raumluft mit ihrem CO2 Gehalt und ihre relative Luftfeuchte ein weiterer Indikator für ein mögliches Corona-Infektionsrisiko. CO2 Werte von unter 1.000 ppm und eine relative Luftfeuchte von 40 % – 60 % sind erstrebenswert.
Präzise Luftgüte Ampel für Räume
Eine stete Überwachung und Kontrolle der Raumluftqualität sollte einfach abzulesen, flexibel aufstellbar und zuverlässig sein. Zum Beispiel die Messung der Luftgüte über eine CO2 Ampel: Grünes Licht = „Alles im grünen Bereich“ oder Rot = „Jetzt sofort lüften“.
Wer braucht sowas und das am besten sofort?
Kleine Rechnung: in Deutschland haben wir rund 40.000 Schulen mit geschätzten 20 Räumen pro Schule. Das sind alleine 800.000 notwendige Luftgüte Ampeln nur für das Schulwesen.
Wichtig für den Bau einer Luftgüte Ampel ist ein Sensormodul, das sich leicht integrieren lässt und schon alles wichtige an Bord hat.
Das finden Entwickler im SCD30 von Sensirion (Vertrieb: GLYN). Dieses Sensormodul arbeitet bereits millionenfach bewährt in der Luftqualitätsmessung im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK). Das Modul beinhaltet einen CO2 Sensor zusammen mit einem empfindlichen Feuchte- und Temperatursensor.
Der CO2 Sensor arbeitet nach dem NDIR- (Non Dispersive Infra-Red) Prinzip und macht von der Tatsache Gebrauch, das CO2 Moleküle Infrarotstrahlung im Bereich von 4,3 µm absorbieren. Andere Gasmoleküle absorbieren diesen Wellenbereich des Lichtes fast nicht.
Im Inneren des Sensors sitzt eine Lichtquelle, die infrarotes Licht aussendet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Lichtquelle sitzt ein Sensor, der die Strahlungsintensität im Bereich von 4,3 µm misst. Nimmt diese ab, ist das ein sicheres Zeichen auf das Vorhandensein von CO2.
Durch das angewandte Zweikanalprinzip ist der Sensor dazu ausgelegt, Langzeitdrifts automatisch zu kompensieren und ist mit einer Lebensdauer von ca. 15 Jahren sehr anwenderfreundlich.
Die kleine Bauform von nur 35 mm x 23 mm x 7 mm ermöglicht eine einfache Integration in unterschiedliche Anwendungen. Der Sensirion SCD30 ist vollständig kalibriert und linearisiert.
Auspacken, anschließen und gleich die Entwicklung starten: Bei Sensirion Distributor GLYN erhalten Entwickler das passende Starterkit zum CO2 Sensor dazu.

Unternehmen: Glyn Jones GmbH und Co. Vertrieb von elektronischen Bauelementen KG