Ansteckungsrisiko durch Aerosole in Schulen vermeiden

Wissen/Sieg, 11.09.2020 (PresseBox) – Das regelmäßige Lüften aller Räume ist eine der zentralen Infektionsschutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Alle Fenster auf und dauerlüften ist daher vielerorts die Devise, seitdem nach den Sommerferien der Schulbetrieb – teilweise mit oder ohne Maskenpflicht – wieder begonnen hat. So lange außen und innen ein Temperaturunterschied herrscht, stellt das zunächst kein Problem dar. Nach einer Weile versagt jedoch auch dieser physikalische Mechanismus und der gewünschte Effekt bleibt aus. In den kommenden Herbst- und Wintermonaten erschweren zudem niedrige Außentemperaturen das Dauerlüften. Schulen mit moderner Lüftungs- und/oder Klimatechnik sind dann klar im Vorteil.
Ganz gleich ob dezentral oder zentral eingebaut, moderne Lüftungsanlagen bieten gerade vor dem Hintergrund der Kontamination der Klassen-Raumluft mit Viren und Bakterien, aber auch mit zu hoher CO2-Konzentration entscheidende Vorteile. Ein stetiger und kontrollierter Luftaustausch inklusive Wärmerückgewinnung reduziert einerseits das Ansteckungsrisiko mit SARS-CoV-2 durch Aerosole und mindert andererseits die hohen Energieverluste durch häufige oder sogar ständige Fensterlüftung bei gleichzeitiger Beheizung der Räume. Die kontinuierliche Frischluftzufuhr und CO2-Abfuhr sorgen dafür, dass sich Schüler und Lehrer dauerhaft wohler fühlen und besser konzentrieren können. Durch das Herausfiltern der Aerosolpartikel über die Geräte werden diese außerdem nicht zu Virenschleudern. Generell gilt: Je mehr Menschen sich in einem Raum befinden, desto häufiger muss gelüftet werden. Denn wo viel ausgeatmet wird, steigt der CO2-Spielgel. Hilfreich sind auch CO2-Sensoren, welche die Konzentration von Kohlendioxid messen und warnen, sobald ein Grenzwert erreicht ist und gelüftet werden sollte. Man bezeichnet diese Sensoren auch als CO2-Ampeln.
Lüftungs- und Klimatechnik in Modulgebäuden
Bei zahlreichen Schulneubauten wird bereits auf bedarfsorientierte Lüftungstechnik gesetzt. Ob ein zentrales oder dezentral eingebautes System zum Einsatz kommt, bestimmt häufig die jeweilige Einbausituation. KLEUSBERG hat zum Beispiel beim 1.130 Quadratmeter großen, modularen Erweiterungsneubau der Cranachschule in Essen oder einem über 6.000 Quadratmeter großen Schulneubau in Wiesloch auf eine dezentrale Lösung gesetzt, da dadurch die Räume für die Technikzentrale entfallen konnten. Weiterer Vorteil dieser Systeme: Die Regelung kann je nach Nutzung für jeden Raum individuell vorgenommen werden. Die komplette Technik inkl. Filter ist in der Abhang-Deckenkonstruktion untergebracht, was dank der großzügig dimensionierten Raumhöhe der KLEUSBERG Modulbauweise dennoch die erforderlichen Raumhöhen von mindestens 2,75 m gewährleistet.
Das TGA-Team (TGA = technische Gebäude-Ausrüstung) bei KLEUSBERG analysiert gemeinsam mit Bauherr, Planer und Betreiber die genauen Anforderungen und entwickelt daraufhin ein bedarfsgerechtes Konzept. Dabei sind neben der Sicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Lehrpersonal vor allem auch die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Betriebszyklus entscheidende Faktoren.
Bei temporärem Raumbedarf bietet KLEUSBERG Gebäudelösungen auf Mietbasis, selbstverständlich auf Wunsch auch mit entsprechender Lüftungstechnik, um auch hier für stetigen und effizienten Luftaustausch und damit ein angenehmes und sicheres Raumklima zu sorgen.

Unternehmen: KLEUSBERG GmbH & Co. KG