TÜV Rheinland: Neue Lösung für mehr Sicherheit in der Cloud

Köln, 10.09.2020 (PresseBox) – Cloud-Anwendungen boomen: Aktuell gibt es nach Aussagen von führenden TÜV Rheinland-Experten mehr als 30.000 Cloud-Anwendungen weltweit, von denen Unternehmen aktiv durchschnittlich 1.500 Anwendungen nutzen – mit oder ohne Freigabe der unternehmenseigenen IT-Abteilung. Viele dieser Anwendungen verarbeiten unternehmenskritische Daten oder geben diese sogar an Dritte weiter. Entsprechend müssen Unternehmen einen hohen Aufwand betreiben, damit die eigenen Mitarbeitenden die Cloud-Anwendungen sicher nutzen können. Hierbei unterstützt ab sofort ein neues Angebot von TÜV Rheinland: Durch eine Partnerschaft mit Netskope, lassen sich Cloud-Anwendungen systematisch erfassen und detailliert kontrollieren. Das US-amerikanische Unternehmen Netskope ist einer der führenden Anbieter für Cloud-Security. Die Kontrolle gelingt mit einer zentralen Plattform, über die alle Cloud-Dienste abgesichert werden – unabhängig davon, ob der jeweilige Cloud-Dienst vom Unternehmen bereits zugelassen wurde oder nicht. Im Fokus der Sicherheitsmaßnahmen stehen der Schutz von vertraulichen Daten sowie die Einhaltung von Richtlinien und geltenden Vorschriften im jeweiligen Unternehmen.
Spagat zwischen sicheren Anwendungen und hohem Aufwand
„Ohne Cloud-Anwendungen geht in Unternehmen heute nichts mehr. Während früher die Unternehmens-IT mit viel Aufwand versucht hat, die Nutzung von Cloud-Diensten zu unterbinden, geht es heute darum, die sichere Nutzung von cloudbasierten Anwendungen zu ermöglichen“, sagt Robert Specht, Channel Manager bei TÜV Rheinland.
Das Problem: Es ist meist sehr aufwendig zu beurteilen -und zu entscheiden, welche der Anwendungen den Unternehmensrichtlinien entspricht und welche nicht. „Hier setzen wir mit unserer neuen Dienstleistung an: Durch die Partnerschaft mit Netskope bieten wir eine zentrale Plattform an, mit der Unternehmen genau die Cloud-Dienste absichern können, die sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stellen möchten“, erklärt Specht. „Das ist auch deshalb wichtig, weil Cloud-Dienste mehr und mehr ins Visier von Hackern geraten. Die Plattform vereinfacht und beschleunigt das Erkennen solcher Angriffe erheblich.“
Die neu angebotene Lösung kann man sich wie einen unternehmenseigenen App-Store vorstellen, in dem nur die Apps zum Download angeboten werden, die von der eigenen IT geprüft und als unbedenklich eingestuft worden sind. Netskope hilft bei dieser Auswahl, damit nur Cloud-Anwendungen zur Verfügung stehen, die relevant für das eigene Business sind und die sich bestmöglich absichern lassen.
Die Fachleute von TÜV Rheinland helfen dabei, die Cloud-Security-Lösung in die bestehende Systemlandschaft zu integrieren und unterstützen bei der Konfiguration sowie Erstellung von Richtlinien. Auch Artjom Schmidt, Business Development Manager bei TÜV Rheinland, betont den Sicherheitsaspekt: „Es ist wichtig, die richtige Balance zwischen Sicherheit und Geschwindigkeit zu finden. Das brauchen Unternehmen heute, um Geschäftsabläufe zu beschleunigen und den Weg in Richtung digitale Transformation weiter zu beschreiten.“
Datenschutz in Echtzeit
Die Netskope Inc. mit Sitz in Santa Clara im US-Bundestaat Kalifornien bietet mit ihrer „Active Platform“ umfassenden Schutz für Cloud-Anwendungen. Der Cloud-Security-Anbieter erfasst und kontrolliert Anwendungen, unabhängig davon, ob das einsetzende Unternehmen diese bereits zulässt oder sie noch nicht bekannt sind. Die Lösung können Unternehmen jeder Größe einsetzen. Das 2012 gegründete Unternehmen hat 1.200 Beschäftige. „Unternehmen wollen Vereinfachung, Kontrolle und Sicherheit. Netskope passt bestens in das Security-Portfolio von TÜV Rheinland, weil es unseren Experten darum geht, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu eliminieren“, so Specht.
Mehr Informationen zu Cybersecurity unter www.tuv.com/informationssicherheit bei TÜV Rheinland.

Unternehmen: TÜV Rheinland