Goldener Herbst und wir campen – Vorfreude auf 2021

Lindau, 02.09.2020 (lifePR) – Nicht nur für die Tourismusbranche geht eine spannende Saison langsam zu Ende und schon muss die neue geplant werden.
Trotz Corona-Krise bleibt der Campingpark Gitzenweiler Hof zuversichtlich und freut sich auf den goldenen Herbst.
BBQ-Butler Pilotprojekt, der Grill mit Spülfunktion
Schon recht bald, nämlich am 2. Oktober 2020, wird am GITZ eine Weltneuheit präsentiert. Die Konstanzer Maschinenbau-Studenten Andreas Nuber und Felix Warrisch haben eine Grillstation für öffentliche Plätze entwickelt – über eine App buchbar, einfach bedienbar, vandalismussicher, hygienisch sauber und mit selbstreinigender Grillplatte.
Dieser “BBQ Butler“ wird nun auf dem zukunftsorientierten Campingpark als Pilotprojekt aufgestellt und über den Herbst und die Winterzeit weiterentwickelt.
Den Einweihungstag wird zum Anlass genommen, um auf dem GITZ einen ungezwungenen und Corona-konformen Presse- und Bloggertag zu veranstalten.
Vorschau 2021
Partner der Gartenschau Lindau 2021 – Die Inselstadt wird Gartenstrand
Lindau, die Inselstadt im Bodensee, entwickelt sich. Auf der Insel wird, genauso wie auf dem Festland, kräftig gebaut. Es entsteht eine neue Therme, ein neuer Bahnhof und die Gartenschau soll 2021 in Lindau stattfinden. Der Campingpark Gitzenweiler Hof bringt sich bei diesem tollen Projekt als Sponsorpartner ein und möchte mit ein paar Kooperationsveranstaltungen das Rahmenprogramm und die Ausstellungsfläche bis vor die Tore Lindau hinaus erweitern. Ein Besuch der VierLänderRegion lohnt sich für Outdoorromantiker und Campinghelden noch mehr als sonst, denn die Gartenschau veredelt die gesamte Stadt.
Jubiläum – 60 Jahre Camping auf den Höfen zu Gitzenweiler
Bereits 60 Jahre ist es her, dass sich die ersten Camper auf ihrem Weg nach Italien, am GITZ niedergelassen haben. Seither hat sich auf dem Platz und in der gesamten Branche Einiges getan.
Nachdem im Sommer 2020 wegen Corona das „25 Jahre Familie Müller am GITZ“ Jubiläum im Sommer abgesagt werden musste, kann auf dem Campingpark hoffentlich im Jahr 2021 entsprechend gefeiert werden.
Die wunderschöne Lage der ‚Höfe zu Gitzenweiler‘ vor den Toren Lindaus, das milde Bodenseeklima und die Vielfältigkeit der VierLänderRegion haben den Campingpark über die Jahre in ganz Europa beliebt gemacht.
Ganz klein, sozusagen spartanisch, begann das Campen in den 50er Jahren auf dem einstigen Gutshof. Familie Martini und Herr Tappert starteten als Landwirte eher zufällig mit ihrem Beherbergungsbetrieb, als die ersten Alpenkreuzer auf dem Weg nach Italien dort einen Stopp einlegen. Die letzte Station für Caravaner vor der Grenze und den Alpen sprach sich schnell unter den Sonnenhungrigen herum. Nach 1960 erkannte man am GITZ das noch schlummernde Potenzial dieser neu entdeckten Urlaubsform. Die Martinis fassten 1969 den Entschluss, aus Altersgründen den Bauernhof aufzugeben und neue Wege zu gehen. Sie boten ihren Campingplatz dem mächtigen Don Alfredo zum Kauf an.
Alfred Tabbert war zu dieser Zeit eine der schillernden Figuren der noch sehr jungen Freizeitbranche. Bernd Müller, ab 1995 Seniorchef auf dem Gitzenweiler Hof, wurde als sein Steuerberater gelegentlich mit dem Helikopter zu Besprechungen in die Rhön geholt. Manchmal zu rauschenden Festen, manchmal auch nur für kurze Fragen. Eine spannende Zeit mit dem Mann von Welt.
Der fränkische Wohnwagenhersteller selbst hatte damals kein Interesse am Gastgeben, aber sein charismatischer Geschäftsführer hatte Visionen. Dr. Alfred Lindstedt aus Würzburg nutzte die Gelegenheit und kaufte 1971 den „GITZ“. Seine Frau Caroline nahm die Geschicke der „Freizeit und Erholungspark Gitzenweiler Hof GmbH & Co. KG“ in die Hand. Ihr Cousin mit Familie sorgten vor Ort für reibungslosen Campingspaß.
Lindstedts schafften es im Jahr 1972 nach dem Bau des Freibades in die Zeitschrift Stern als einer der besten und schönsten Campingplätze Europas! Ein Ritterschlag für den Erholungspark, denn so ein großes Schwimmbad mit 800 Kubikmeter Wasser war zu jener Zeit etwas ganz Besonderes für die Camper in Europa. Und so wurde der GITZ mit seinem Rehkitz im Logo schnell zum beliebten Urlaubsziel. Frau Linstedt als gebürtige Kölnerin hatte ihren Spaß und die Gäste fühlten sich hier rundum wohl.
1994 verstarb Dr. Alfred Lindstaedt plötzlich und unerwartet. Die Witwe bat Bernd Müller um Rechtsbeistand, welcher den Campingbauernhof letztendlich kaufte.
Wir sprechen von Zeiten, als es noch keine mobilen Telefone gab, ein Computer im Büro nicht die Regel war und man von Hotspots und WLAN nur träumte. Bei Stromausfall konnte man nicht mal den Rettungswagen rufen oder die Feuerwehr verständigen. Als Rezeption diente ein kleiner Baucontainer, schick dunkelbraun.
Das Verwalter-Ehepaar Maier-Gschwend war Herrscher über das grüne Rolltor am Eingang. Die Barriere wurde jeden Morgen, Mittag und Abend auf und wieder zugeschoben. Während der Kaffeepause unter dem Walnussbaum stellte der Camper schon gar keine Fragen mehr, es herrschte preußische Ordnung.
Nur die Natur hatte seit jeher einen besonderen Stellenwert. Die parkähnliche Anlage war stets bestens gepflegt. Und so sollte es auch weitergehen als ab 1995 Familie Müller den Besen schwenkte.
Auf dem Campingpark wurde nach und nach renoviert und investiert. Der Ehrgeiz war geweckt und es kam eins zum anderen. Als Quereinsteiger brachen Müllers mit dem neuen Verband der Camping Unternehmer zur Studienreise durch Deutschland auf. Sie besuchten mit den 15 wichtigsten Kollegen aus der Branche die führenden Camping Unternehmen in Deutschland und Österreich.
Der Familienrat bestimmte schnell, dass investiert werden muss, was mit dem großen Umbau im Winter 1996/97 dann auch geschah. Zwischen Oktober und März wurde alles umgegraben, die Einfahrt wurde verdoppelt und die schöne Rezeption aus Vollstammholz genau zwischen die vorhandenen Bäume gesetzt. Gleichzeitig entstand in diesem Winter das große Sanitärgebäude am Waldrand. Auch die Parkplatzsituation vor der Einfahrt wurde deutlich verbessert. Von 20 auf 100 Parkplätze wuchs das Areal – plus Übernachtungsparkplätze für Reisemobile und Spätanreisende. Ein Sichtschutzwall wurde errichtet und neue Reisemobilstellplätze für bis zu 15 Tonnen schwere Freizeitgefährte angelegt.
Mit großem Ballon-Festival und einem spektakulären Glühen auf der heutigen Ballonwiese fiel am ersten Maiwochenende 1997 der Startschuss für eine neue Ära.
Namhafte Journalisten der Campingbranche und die Tabbertrallye waren zu Gast, um den GITZ in neuem Glanze zu erleben. Heute präsentiert sich der Gitzenweiler Hof stolz als 5 Sterne Campingpark nahe des Bodensees – und das mehrfach ausgezeichnet. Goldmedaillen, Publikumspreise, Camping Platz des Jahres und viele weitere Auszeichnungen verdienten sich Familie Müller und ihr Team über die Jahre.
Mit spannenden, lustigen, interessanten – aber auch bedauerlichen und traurigen Geschichten, allein über die letzten 25 Jahre, könnten sich ganze Bücher schreiben lassen. Es gab Weggefährten und Begleiter, Neider, Informanten und Gleichgesinnte auf dem Weg zum Erfolg.
Der Campingpark der ersten Stunde kann selbstbewusst behaupten, die Freizeitbranche in dieser spannenden Zeit mitgestaltet zu haben, und in ihr wahre Freunde gewonnen zu haben. Die unterschiedlichsten Begegnungen inspirierten und bewegten das GITZ-Team stets zum Um- und Weiterdenken.
Und trotz Corona ist hier lange noch nicht Schluss uns! Es wird hoffentlich noch viele Jahre Campingspaß am GITZ geben.
Weitere Infos finden Sie auf www.gitzenweiler-hof.de
 

Unternehmen: Campingpark Gitzenweiler Hof GmbH