Sparkasse Bremen: Vielfältiger Wandel in Sachen Ausbildung

Bremen, 01.09.2020 (lifePR) –
Jedes Jahr werden rund 35 junge Menschen in verschiedenen Berufen ausgebildet
Ausbildung sah vor einigen Jahrzehnten noch grundlegend anders aus
Rasante gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen bestimmen seit Jahrzehnten die Bankenwelt. Kay Noffke, heute Privatkundenberater Vermögensmanagement in der Stadtteilfiliale Horn-Lehe, begann am 1.8.1986 seine Ausbildung bei der Sparkasse Bremen. „Die Finanzbranche heute, ist mit der damals kaum noch zu vergleichen“, weiß Noffke. Themen wie Digitalisierung, die Chancen des Vermittlergeschäftes und immer innovativere Filialstrukturen, waren damals noch unbekannt. Drei Beispiele für gravierende Veränderungen, die sich auch auf die Nachwuchs- und Ausbildungsbereiche auswirken.
Im Zeichen der Zeit: Viel händische Arbeit
Bis in die 1980er Jahre wurde viel Wert daraufgelegt, dass Auszubildende gut rechnen können und über eine saubere Handschrift verfügen. Vieles wurde mit der Hand geschrieben und gerechnet, ohne Computer oder Taschenrechner. Jeder Vorgang wurde beleghaft dokumentiert und aufbewahrt. Ein „einwandfreier“ Charakter, Diskretion und Zuverlässigkeit waren im Auswahlverfahren entscheidende Kriterien. „Damals stand Bargeld im Vordergrund und Überweisungen wurden schriftlich eingereicht. Die Kontoauszüge der Kundinnen und Kunden wurden in Sortierkästen für die Abholung bereitgelegt. Schnell kannte man alle dazugehörigen Gesichter“, erinnert sich Kay Noffke. Während der 1980er Jahre wurden schließlich die ersten Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in den Filialen aufgestellt. Immer mehr Unternehmens- und Kundenprozesse konnten digitalisiert werden.
Rasante digitale Entwicklungen
Prozesse, und parallel dazu die Technologien, haben sich rasant weiterentwickelt. Kontoauszüge gelangen heute über die Sparkassen App in elektronische Postfächer, Überweisungen sind binnen weniger Sekunden beim Zahlungsempfänger und beim Bezahlen wird an der Kasse immer häufiger das Smartphone statt der Geldbörse gezückt. „Diese Szenarien kannten wir damals nur aus dem Kinofilm „Zurück in die Zukunft“. Es war unvorstellbar und somit kein Thema“, sagt Kay Noffke. Die berühmte Science-Fiction-Filmkomödie lockte ab 1985 viele Menschen in die Kinos. Heute braucht es ein Verständnis für digitale Vertriebskanäle wie das Online Banking oder den Service-Chat. Kommunikationstalent und Flexibilität sind für die Arbeit von großer Bedeutung.
Neue Ausbildungsberufe und mehr Verantwortung
Das vielfältige Knowhow wird zukunftsorientiert und konsequent weiter ausgebaut. Unterstrichen wird diese Ausrichtung mit neuen Ausbildungsberufen. In den vergangenen Jahren wurde das Ausbildungsangebot bereits Stück für Stück erweitert. Zusätzlich zur klassischen Laufbahn der Bankkaufleute, werden jetzt auch Kaufleute für Dialogmarketing, Büromanagement, E-Commerce und Digitalisierungsmanagement ausgebildet. Letztere beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit der digitalen Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmo¬delle und -prozesse. Ein Ziel ist es, Prozesse so papierarm wie möglich abzubilden. „Anders als früher werden die Auszubildenden vom ersten Tag an in den Teams integriert. Sie arbeiten an Projekten, treffen eigenständig Entscheidungen und übernehmen somit Verantwortung“, sagt Silke Klegin, die seit mehr als 20 Jahren als Ausbilderin in der Personalentwicklung des Unternehmens tätig ist.

Unternehmen: Die Sparkasse Bremen AG