Eine Offline-Konferenz mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen in Corona-Zeiten – Wie geht denn sowas?

Gera, 01.09.2020 (PresseBox) – In den letzten Monaten haben wir es alle zu Genüge erlebt: Ein Online-Meeting nach dem anderen und zahlreiche Teilnahmen an Online-Konferenzen, Webinaren und sonstigen Online-Formaten. In vielen von uns kam dabei irgendwie ein Gefühl ungewöhnlich hoher Belastung und Anstrengung auf. Abhängig davon, wie gut ein Online-Meeting organisiert und moderiert wurde, herrschte mal mehr und mal weniger Disziplin. Absoluter Fokus und eine außerordentlich hohe Konzentration war gefragt. Damit verbunden kommt so langsam die Sehnsucht nach alten Zeiten. Was nun?
Die Urlaubszeit ist vorbei und durch die Rückkehrer steigen die Fallzahlen. Der Herbst kommt und man befürchtet, dass die Fallzahlen dann nochmal nach oben gehen. Ist es unter Berücksichtigung dieser Tatsachen überhaupt vernünftig auch nur daran zu denken, eine Offline-Konferenz mit Fortbildung in Präsenz zu planen? Nun – Eine gewisse Isolierung und die Reduzierung unseres zwischenmenschlichen Austauschs auf ein Minimum sind in Bezug auf die Erhaltung unserer Gesundheit ebenso anzuzweifeln wie die Nichteinhaltung der von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen. Da liegt die Lösung praktisch auf der Hand. Ja! Die Planung einer Präsenzveranstaltung unter strenger Einhaltung der beschlossenen Corona-Maßnahmen ist vernünftig. Genauso vernünftig wie es der Präsenzunterricht in der Schule unter Einhaltung der beschlossenen Corona-Maßnahmen ist.
Die große Frage ist dann natürlich: Wie kann eine mehrtägige Präsenzveranstaltung in Corona-Zeiten so geplant werden, dass dabei nichts von dem Feeling aus früheren Jahren verlorengeht? Nun, dazu müssen die vorgegebenen Maßnahmen durchleuchtet und die aktuellsten Erkenntnisse berücksichtigt werden. Das Wichtigste dabei ist die bereits seit Mai 2020 durch das Bundesgesundheitsministerium beworbene AHA-Formel. Die Kernelemente dieser Formel sind drei Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckung: (1) Die Einhaltung von mindestens 1,5m Abstand zur nächsten Person; (2) das Befolgen der Hygieneregeln; und (3) das Tragen von Alltagsmasken an Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommt die Empfehlung Räume regelmäßig gut zu durchlüften.
IC-SYS hat sich die Regeln und Empfehlungen sehr zu Herzen genommen und auf dieser Grundlage ein tolles Präsenzerlebnis geplant. Die sonst übliche Teilnehmeranzahl wurde von 350 auf 70 reduziert. So bekommt jeder Teilnehmer einen eigenen Bereich mit einem eigenem Tisch und 1,5 Meter Platz um sich in einem supergroßen Konferenzraum. Die Pflicht, während der Erlebnisvorträge eine Maske zu tragen, entfällt damit. Zudem werden an sehr vielen Stellen extra für die Konferenz produzierte Masken für die Laufwege und Desinfektionsmittel angeboten. Alle Laufwege im Veranstaltungshotel werden wie Einbahnstraßen markiert und für die wie immer exzellente Bewirtung hat das Hotel ein eigenes, professionelles Hygienekonzept entwickelt. Der sonst während der großen Abendveranstaltung übliche Tanz entfällt zwar. Aber für Musik, Unterhaltung und gute Verpflegung mit ausreichend Abstand ist wie immer gesorgt. Die sonst am Nachmittag des ersten Tages und am zweiten Tag angebotenen, parallel laufenden Workshops mit nicht berechenbarer Anzahl Teilnehmer wurden durch einen „Marktplatz der Möglichkeiten“ ersetzt. So sind in den extra langen Pausen genug Möglichkeiten fürs menschliche Netzwerken und dem Austausch vorhanden.
Wer aus der Sozialwirtschaft kommt, speziell in den Bereichen der Altenpflege oder Behindertenhilfe zu Hause ist und Interesse hat, dies alles live mitzuerleben, der findet unter click.profsys.de/sc20ticket mehr Informationen zum Programm und ein paar wenige Rest-Tickets.

Unternehmen: IC-SYS Informationssysteme GmbH