WormAppliance-Konzept setzt sich durch

Bonn, 31.08.2020 (PresseBox) – Bereits seit mehr als 6 Jahren verfolgt INCOM das WormAppliance-Konzept mit einem schnellen Festplatten-basierten SoftWorm und einer Spiegelung auf langfristig sichere optischen Blu-ray trueWORM-Speichermedien.
Für die Archivierung finden sich marktübergreifend die verschiedensten Lösungsansätze, jedoch versuchen viele Hersteller diese in erster Linie mit den eigenen Produktlinien zu kreieren. So findet man in der Regel hier SoftWorm-Konstrukte, in denen Daten auf wiederbeschreibbaren und eigentlich veränderbaren Datenträgern über einen Treiber in einem eigenen WORM-Filesystem quasi verschlüsselt und somit „read only“ gesetzt werden, so dass hierdurch eine weitere Bearbeitung verhindert wird.
Was offensichtlich als gute Idee scheint, hat allerdings einige entscheidende Nachteile, denn wenn zum Beispiel der Schlüssel oder Treiber verloren geht, können die Daten bearbeitet oder schlimmstenfalls das Archiv nicht mehr gelesen werden. Zwar könnte man Daten aus einem Backup wiederherstellen, jedoch widerspricht das alleine schon den Anforderungen an ein Archiv, denn die originale Ursprungsdatei ist verloren gegangen. Auch bei vielen kleinen Dateien stößt ein SoftWorm sehr schnell an seine Grenzen, denn das Ver- und Entschlüsseln der Dateien fordert eine nicht zu unterschätzende Rechenkapazität, die schnell zum Flaschenhals werden kann und das System unter Vollast lahm legt.
Die Gefahr bei allen reinen SoftWORM-Konstrukten liegt aber hauptsächlich in der Propritärität, denn hier braut jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und es gibt keinerlei Standards, wodurch eine sehr hohe Abhängigkeit zum jeweiligen Lieferanten und Hersteller geschürt wird.
INCOM verfolgt mit der StorEasy® WormAppliance seit vielen Jahren einen hybriden Ansatz aus einem SoftWORM auf Festplatten, welches auf ein optisches trueWORM Speichermedium gespiegelt wird. Festplatten und das optische Endarchiv sind jeweils noch einmal gespiegelt, so dass hier ein Datenverlust nahezu unmöglich ist. Sowohl Festplatten, als auch die Blu-ray Medien kommen von verschiedenen Herstellern, so dass auch ein Chargen-Problem in der Herstellung nicht zum Datenverlust führen kann. Die Blu-ray-Medien werden nach einem genormten ISO Standard beschrieben und können von jedem beliebigen Blu-ray-Laufwerk ausgelesen werden.
Während bei vielen Herstellern mit reinen Festplattenlösungen gleich zwei Systeme gekauft werden müssen, um eine tatsächliche Spiegelung der Daten zu erreichen, verfolgt Dell mit der Dell EMC WormAppliance einen ähnlichen Weg, wie INCOMs StorEasy® WormAppliance, nur dass die Spiegelung und/oder Auslagerung der Daten hier auf Tape und nicht auf Blu-ray Medien erfolgt. Anders, als bei den manipulationssicheren trueWORM Blu-ray Medien, können sowohl Festplatten, als auch Tape-Medien dem System entnommen und extern formatiert oder sogar auch manipuliert werden. Auch der Raidcontroller kann ein SoftWORM ohne weiteres überschreiben, so dass das Archiv danach unwiederbringlich verloren ist. Ebenso kann Schadsoftware hier manipulierend in das System eingreifen, so dass eine wirkliche Sicherheit nur in einem geschlossenen System, ohne Änderungen der RAID/Controller Hardware und ohne ausfallende Speichermedien, wie zum Beispiel durch HDD-Failures, gewährleistet werden kann.
Mit der StorEasy WormAppliance bietet INCOM die sicherste Form der Archivierung in einem integrierten Gesamtsystem. Gerne stellt INCOM Testsysteme der hoch-skalierbaren Lösung zur Verfügung und unterstützt bei Implementierung, bis hin zur Datenmigration aus dem Altsystem.

Unternehmen: INCOM Storage GmbH