Kraftstoffpreise weiter im Aufwärtstrend

Hamburg, 04.06.2020 (lifePR) – .
Benzinpreise – Entwicklung
Bis Ende April kam es am internationalen Rohölmarkt im Zuge der Corona-Krise zu einem regelrechten Verfall der Rohölpreise, der erst durch eine Vielzahl von teilweise massiven geldpolitischen Maßnahmen gestoppt werden konnte. Die Anfang Mai einsetzende Erholung der Rohölpreise wurde darüber hinaus durch die Kombination aus einer wieder steigende globalen Rohölnachfrage, sowie deutlich gesunkener Angebotsmengen auf dem Ölmarkt begünstigt.
Während die Rohölpreise somit seit gut fünf Wochen zurück in die Aufwärtsbewegung gefunden haben, konnten sich Heizölverbraucher über eine tendenziell konträre Entwicklung der Heizölpreise freuen. Mit dem Blick auf die ersten beiden Mai-Wochen sind im Preis-Chart komplett entgegengesetzte Preisbewegungen ersichtlich. Auch wenn die Koppelung des Heizölpreises zum Rohölmarkt seit Mitte Mai wieder aktiv ist, kann weiterhin nicht von einer Rückkehr zu den gewohnten Marktmechanismen gesprochen werden.
Im Gegensatz zu den Heizölpreisen hat bei den heimischen Kraftstoffpreisen in den letzten Wochen keine vergleichbare Abkoppelung stattgefunden. Auch wenn sich die Lage an den internationalen Finanzmärkten häufig erst mit leichter Verzögerung auf die Entwicklung der Kraftstoffsorten auswirkt, ist bei den Benzin- und Dieselpreise weiterhin ersichtlich, dass sie den Vorgaben des Rohölmarktes folgen und weiterhin am mittelfristigen Aufwärtstrend festhalten.
Nachdem sich im März und April noch alle drei Kraftstoffsorten nahezu konstant abwärts bewegten, ist seitdem sowohl beim Diesel- als auch bei den Benzinpreisen der Übergang in eine anhaltendere Aufwärtsbewegung ersichtlich. Während beim gemittelten Dieselpreis (1,057 Cent/Liter) in unseren Statistiken „nur“ bis Ende April zurückgegangen werden musste, fanden wir bei den beiden Benzinpreisen mit 1,192 Cent/Liter (E10) und 1,220 Cent/Liter (E5) vergleichbare Werte erst Anfang April.
Unabhängig von der Entwicklung der Kraftstoffpreise, lohnt es sich immer darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.
Benzinpreise – Zahlen
Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:
– Diesel: 1,057 €uro je Liter
– Super: 1,220 €uro je Liter
– E10: 1,192 €uro je Liter
Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:
– Diesel: 0,949 €/l zu 1,429 €/l (+ 48 ct/l)
– Super: 1,079 €/l zu 1,579€/l (+ 50 ct/l)
– E10: 1,049 €/l zu 1,549 €/l (+ 50 ct/l)
* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Unternehmen: tanke-günstig GmbH


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