Heizölpreise setzen Aufwärtsbewegung fort

Hamburg, 03.06.2020 (lifePR) – .
Heizölpreise – Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl
Heizölverbraucher konnten in den letzten Wochen mit Freude die Entwicklung des heimischen Heizölpreises beobachten, da durch einen nahezu kontinuierlichen Abwärtstrend das zuvor noch als unerreichbar beschriebene Langzeittief aus dem Jahre 2016 „zum Greifen“ nah war. Doch mit der heutigen Preissteigerung von deutlichen 1,2 Cent/Liter wird die jüngste Aufwärtsbewegung erneut bestätigt, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl zur Wochenmitte 50,93 €uro/100 Liter kostet. Das Tief von Mitte Mai ist mit einem Preisanstieg von rund sechs Euro/ 100 Liter in „weite Ferne“ gerückt.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,8 bis 1,2 Cent/Liter am wenigsten in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,3 und 2,0 Cent/Liter in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt weiterhin auf Hamburg, da hier der Heizölpreis heute bei rund 46,- €uro/100 Liter liegt.
Heizölpreise – Prognose und Empfehlung
Während bei den Heizölpreisen in den zurückliegenden Wochen eine entgegengesetzte Entwicklung zu den kräftig gestiegenen Rohölpreisen ersichtlich war, wird seit Anfang des noch jungen Monats Juni die Koppelung an den Rohölmarkt wieder deutlich. Nachdem die Heizölpreise bis Ende letzter Woche durch vier aufeinanderfolgende Tage mit konstant rückläufigen Preisen „glänzen“ konnten, hat die aktuelle Gegenbewegung sämtliche Preisrückgänge der letzten Tage ausgeglichen und der Heizölpreis entfernt sich immer weiter vom zwischenzeitlich in Sichtweite befindlichen Langzeittief.
Die Rohölpreise sind am Dienstag deutlich gestiegen und setzen die Erholungstour auch heute weiter fort. Nachdem sich die im Opec+ Verbund zusammengefassten Ölförderstaaten im April auf eine Fördermengenreduzierung um rund 10 Mio. Barrel pro Tag bis Ende Juni verständigten, hat die Hoffnung auf eine Verlängerung zuletzt für kräftig steigende Notierungen gesorgt. Ob eine Einigung auf dem für nächste Woche geplanten Treffen zu Stande kommt bleibt abzuwarten, da bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass Saudi-Arabien und Russland unterschiedliche Zeiträume im Auge haben sollen.
Nachdem das Interesse der Heizölverbraucher trotz gesunkenen Heizölpreisen bis Ende letzter Woche im Vergleich zu den Rekordmonaten März und April merklich nachgelassen hatte, führte der jüngste Preisanstieg zu einem deutlichen Nachfrageplus. Auch wenn aus unserer Sicht noch nicht wieder von einer Rückkehr zu den gewohnten Marktmechanismen gesprochen werden kann, sollten Verbraucher den Heizölmarkt aktuell genau im Auge behalten, um mit einer kurzfristigen Heizölbestellung auf weitere Preissteigerungen reagieren zu können.

Unternehmen: tanke-günstig GmbH


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