MBST-Award 2020 geht an Dr. Bibiane Steinecker-Frohnwieser · Graz

Wetzlar, 30.03.2020 (lifePR) – Auf dem 3. Wetzlarer Medizinsymposium zur MBST Kernspinresonanz-Therapie in Wetzlar wurde Priv.-Doz. Mag. Dr. rer. nat. Bibiane Steinecker-Frohnwieser für ihre Forschungs- und Studientätigkeit zur MBST-Therapie ausgezeichnet.
MBST-Award für Dr. Steinecker-Frohnwieser
Am 6. März 2020 wurde Priv.-Doz. Mag. Dr. rer. nat. Bibiane Steinecker-Frohnwieser auf dem 3. inter n ationalen Medizinsymposium mit dem MBST-Award 2020 ausgezeichnet. Gewürdigt wurde ihre jahrelange wissenschaftliche Forschung zur Exploration der Wirkmechanismen der therapeutisch eingesetzten MBST Kernspinresonanz- Technologie. In Wetzlar präsentierte sie als Vortragende auch die neuesten Ergebnisse der Forschung an menschlichen Knorpelzellen.
Changes in the miRNA Profile and Hypoxic Behavious of Human chondrocytes by NMRT · NMRT steht hier für die MBST-Therapie
Der EULAR (Annual European Congress of Rheumatology) ist ein jährlich stattfindender Kongress und ein wichtiges Ereignis im Kalender der Rheumatologie und bietet als einzigartige Veranstaltung aktuellste wissenschaftliche Informationen. Hier stellte Priv.-Doz. Mag. Dr. rer. nat. Bibiane Steinecker- Frohnwieser das Conference Paper zum oben genannten Inhalt vor. Eine genauere Untersuchung des NMRT-Mechanismus auf zellulärer Ebene zeigte eine modulierende Wirkung auf die miRNA, ihre regulatorischen Einheiten und die Chondrozyten unter hypoxischen Bedingungen. Die Ergebnisse unterstreichen frühere Ergebnisse, die darauf hinweisen, dass die NMRT den durch IL-1β induzierten Veränderungen entgegenwirkt, was bedeutet, dass die Schmerzreduktion durch NMRT möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass die NMRT gegen entzündliche Mechanismen unter OA gehalten wird.
Dr. Bibiane Steinecker-Frohnwieser untersuchte zusammen mit Univ.-Doz. Dr. Werner Kullich auch den Einfluss der Kernspinresonanz auf Knorpelzellen. „Es gibt Veränderungen, es gibt Hinweise auf Entzündungsmechanismen, dem mussten wir nachgehen“, sagt Kullich. So konnte unter anderem gezeigt werden, dass in den Cal-78-Zellen nach einer Stunde Kernspinresonanz ein statistisch signifikanter Rückgang intrazellulären Kalziums registriert wird, was wiederum in Zusammenhang mit der in klinischen Studien beobachteten Schmerzlinderung stehen kann.
 

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