Das Beste aus dem „Software-Erbe“ machen

Ravensburg, 27.02.2020 (PresseBox) – Oft wird bestens bewährten Anwendungssystemen auf Midrange-Servern die Schuld dafür in die Schuhe ­geschoben, dass ein Unternehmen un­fähig ist, neuen Anforderungen – etwa von ­Kunden, ­Lieferanten, Banken oder Behörden – schnell, exakt und ohne große ­Komplikationen gerecht zu werden. Dem liegt meistens die irrige Annahme zugrunde, dass Probleme sich einfach durch moderne oder auch nur andere Technologien lösen ließen. Manchmal wird durch die Legacy-Argumentation auch nur schlicht und ergreifend ein Sündenbock gesucht, der sich mehr schlecht als recht wehren kann und im Unternehmen meistens wenig Verbündete hat: Die IT-Abteilung.
In Wirklichkeit ist es so: Hapert es bei der digitalen Transformation, zählen nicht selten organisatorische oder kommuni­kative Schwächen zu den Ursachen. Die beiden Gartner-Experten Thomas ­Klinect und Mike Chuba warnen daher in einer Studie vom März 2019 ausdrücklich vor dem Trend, die gerne verächtlich als „Legacy-Systeme“ apostrophierten ­Server zu „einem passenden Sündenbock für Unternehmensprobleme mit der Technologie“ zu machen. Denn die Plattform werde völlig zu Unrecht mit veralteten Anwendungen und starren Geschäfts­prozessen in Verbindung gebracht.
Nach Einschätzung der beiden beruhen viele Entscheidungen für eine ­Migration weg von IBM i einzig und allein auf „Hörensagen und Volksweis­heiten“, beispielsweise auf der fälschlichen Annahme, dass Anwendungen auf dieser Plattform nicht verbessert werden könnten. Doch in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: IBM i unterstützt aktuelle Technologien, inklusive Open-Source-Sprachen und Dev-Ops-Tools.
Abschreckende Beispiele wie Haribo, Liqui Moly oder Lidl machen deutlich, dass die Ablösung veralteter Anwendungssysteme beileibe nicht automatisch ein Schnellschuss ist, geschweige denn ­Kosten spart oder die Funktionalität verbessert. Oftmals heißt es dann „Augen zu und durch“, manchmal aber auch wie bei Lidl Rückbesinnung auf die altbewährte Anwendungs­software.
Das ist ein Umfeld, in dem sich Roland Müller bestens auskennt. Als Projekt­leiter und Software-Architekt im Bereich Anwendungsentwicklung kümmert er sich beim IBM-Partner PKS speziell um das Kundensegment IBM i. Sein Credo: Ein gezielter Einsatz von Managed-­Services bei der Software-Entwicklung entlastet interne Teams und schafft Freiräume für die aktive Gestaltung des digitalen Wandels. Und eines ist laut Müller vor Entscheidungen über künftige Gestaltung der IT-Landschaft des Unternehmens unverzichtbare Voraussetzung: ein gründliches Software-Assessment.
Der ganze Artikel zum Thema „Das Beste aus dem „Software-Erbe“ machen finden Sie unter https://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/das-beste-aus-dem-software-erbe-machen-25167/ oder in der DV Dialog Printausgabe 1-2 auf Seite 4.

Unternehmen: PKS Software GmbH


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