Jagd in Bayern – gefragt wie nie

Feldkirchen, 30.01.2020 (lifePR) –
Entgegen dem Trend in Deutschland, hat die Zahl der Jagdprüfungen in Bayern wieder zugenommen
Bayerischer Jagdverband (BJV), die offiziell anerkannte Vertretung der Jagd in Bayern und anerkannter Naturschutzverband
Der BJV wird immer jünger und weiblicher
Fast 2.300 Frauen und Männer sind  2019 in Bayern zur Jägerprüfung angetreten. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend hat die Zahl der Jägerprüflinge in Bayern auch heuer wieder zugenommen.
Die staatliche Jägerprüfung ist die Voraussetzung, um einen Jagdschein zu lösen. Sie umfasst viele unterschiedliche Fachgebiete, wie Wildbiologie, Jagdpraxis, Waffenkunde, Hundewesen, Fleischhygiene, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Jagd-, Waffen-, Tier- und Naturschutzrecht. Die anspruchsvolle Prüfung – sie wird nicht ohne Grund „Grünes Abitur“ genannt – besteht aus drei Teilen: einem schriftlichen Teil, einem mündlichen Teil und einem praktischen Teil, auf dem vor allem der sichere Umgang mit der Waffe geprüft wird. Für die Vorbereitung auf die Jägerprüfung bieten die BJV-Kreisgruppen und Jägervereine Ausbildungskurse an.
Das Interesse am Jagdschein ist so hoch wie nie
„Jagdschein machen“ ist in, ganz besonders bei jungen Frauen. „Ein Grund für das große Interesse an der Jagd, ist die zunehmende Sensibilisierung der Menschen für die Natur, für ökologische Zusammenhänge, für Artenschutz, Wildnis und die Sehnsucht nach Naturerleben hautnah“, so BJV-Vizepräsident, Biologe und Ausbildungsleiter im BJV, Thomas Schreder. 
Die Jagd in Bayern ist attraktiv und notwendig
Bayern ist flächenmäßig das größte Jagdland in der Bundesrepublik und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen und heimischen Wildtieren, wie sie sonst kaum zu finden sind: Bergreviere mit Gams und Rotwild, klassische Feldjagden mit Reh, Hase, Fasan und Rebhuhn, typische Schwarzwild-Reviere in ausgedehnten Eichen- und Buchenwäldern oder eine spannende Wasserjagd an den vielen Flüssen und Seen. Die Jagd sorgt für einen artenreichen und gesunden Wildbestand in einem ausgewogenen Verhältnis zu seinen natürlichen Lebensgrundlagen.
Der Bayerische Jagdverband – ein moderner Naturschutzverband
Attraktiv ist für viele neue Jagdscheininhaber auch die Mitgliedschaft im Bayerischen Jagdverband und seinen Kreisverbänden.  Der BJV ist die alleinige offiziell anerkannte Vertretung der Jägerinnen und Jäger in Bayern und eine starke Stimme für die Jagd und unser Wild. Neuausgerichtet weg vom grünen Lodenimage hin zu einem zeitgemäßen Interessensverband spricht der BJV die Neuansteiger an.
Der BJV wird jünger und weiblicher
Von 70.000 Jagdscheininhabern in Bayern sind knapp 50.000 im BJV organisiert, Tendenz steigend. Die Zahl der Mitglieder steigt kontinuierlich an. In den letzten 5 Jahren konnte der BJV rund 3.300 zusätzliche Mitglieder gewinnen, der Zuwachs lag bei knapp 7 Prozent, so hoch wie noch nie. Dabei wird der Verband jünger und weiblicher. Fast 18 Prozent der Mitglieder sind unter 40 Jahre alt, der Anteil der über 60jährigen liegt nur noch bei 45 Prozent.  Der Anteil an Jägerinnen liegt bei knapp 10 Prozent, auch hier Tendenz steigend. In den Ausbildungskursen liegt der Anteil der Jägerinnen heute schon bei fast 30 Prozent.
Jagd ist gelebter Naturschutz

Unternehmen: Landesjagdverband Bayern e.V.


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