Weltweit erster 10 Gbit/s Netzwerkisolator für die Medizintechnik

Berlin, 22.12.2019 (PresseBox) – Kurzfassung: Die hohen Datenraten, die bei der Übertragung von Videosignalen in medizinischen Netzwerken auftreten, brachten die herkömmlichen 1 Gbit/s Netzwerkisolatoren an ihre Grenzen und führten zum Einsatz von Lichtwellenleitern und der Entwicklung von HDBase-T. Mit der 10 Gbit/s Baureihe EMOSAFE EN-66 lassen sich diese Umwege vermeiden und trotzdem alle Anforderungen der DIN EN 60601-1 (3. Ausgabe) erfüllen.
Die EMO Systems GmbH, Berlin hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Netzwerkisolatoren spezialisiert, die als galvanische Trennelemente in kupfergeführten Ethernet Verkabelungen der Medizintechnik zum Einsatz kommen, um Bediener und Patienten vor lebensbedrohlichen Ableitströmen zu schützen.
Während fast alle anderen Komponenten der Netzwerktechnik für Kupferkabel schon lange für Übertragungsraten gemäß CAT 6A und CAT 7 verfügbar sind, fehlte der entsprechende Netzwerkisolator, der die Anforderungen der DIN EN 60601-1 (3. Ausgabe) erfüllt. Diese Lücke wurde nun mit der Baureihe EMOSAFE EN-66 für den Channel im Bereich Class Ea / Cat 6A geschlossen.
Grundlage dieses Erfolges war die einsatzerprobte Transformatorentechnologie für 1 Gbit/s Datenraten, die für die neueren EMOSAFE Netzwerkisolatoren schon eine Zertifizierung der Kabelstrecke (Channel) mit Class D bzw. CAT 5 trotz zwischengeschalteten Netzwerkisolators ermöglichte.
Wie schon in diesem Übertragungsbereich kommt es bei einer Datenrate bis 10 Gbit/s noch mehr auf genügend Reserven der verwendeten Komponenten und die Beachtung der Einbauvorschriften an.
Konstruktiv orientiert sich die Baureihe EMOSAFE EN-66 an den weit verbreiteten Varianten der Baureihen EMOSAFE EN-65 sowie EN-70 und bietet neben der SnapFit- bzw. Keystone-Variante auch eine preiswertere externe, ohne zusätzliche TVS-Dioden.

Unternehmen: EMO Systems GmbH


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