Futuristische Architektur mit vertikalen Fassadenprofilen

Rheinstetten, 18.12.2019 (lifePR) – Für die neue Bayreuther Jugendherberge setzte das Berliner Architekturbüro LAVA – Laboratory for Visionary Architecture, auf moderne und nachhaltige Materialien im Außen- und Innenbereich. Eine dynamisch geschwungene, farbig gestaltete Fassade aus Alumiumpaneelen von Küffner spannt den Bogen zwischen Gebäude und Umgebung.
Für die Neuausrichtung von Jugendherbergen waren verschiedene Workshops mit der Bauabteilung des DJH vorausgegangen. Dabei wurden die Themen Gemeinschaft erleben, authentische Materialwahl und ganzheitliche Nachhaltigkeit in den Vordergrund gerückt „Der Neubau der Jugendherberge Bayreuth setzt neue Maßstäbe für eine zeitgemäße, funktionale und gestalterisch anspruchsvolle Neuinterpretation einer Jugendherberge. Neue Zielgruppen und Bedürfnisse waren der Anstoß zur Entwicklung architektonischer Kriterien. Dazu gehören innovative räumliche Konfigurationen, Nachhaltigkeit in funktionalen, baulichen und sozialen Ebenen und die Möglichkeit sportliche Angebote direkt mit dem Bauwerk verschmelzen zu lassen“, so Tobias Wallisser vom Architekturbüro LAVA. (Quelle: Interview german-architects.com)
 
Geschwungener Baukörper mit vorgehängter vertikaler Fassade
Der Y-förmige, zweistöckige Grundriss des Gebäudes wird durch einen optisch markanten, horizontalen Querriegel gegliedert und durch dynamische Details mit dem Dachrandbereich verbunden. Die Fassaden zwischen den raumhohen Fenstern der Zimmer und Seminarräume wurden mit einer vorgehängten hinterlüfteten Konstruktion (VHF) sowie mit senkrecht angeordneten, farbig pulverlackierten Aluminiumpaneelen verkleidet.
Fünf abgestufte, natürliche Farben in Gelb-und Grüntönen verleihen den Fronten des futuristisch geschwungenen Baukörpers eine zusätzliche Dimension. Durch den wiederkehrenden Farbenverlauf von hell nach dunkel und umgekehrt, erscheint die geschlossene Fassade, mit den 100 mm breiten Aluminiumprofilen besonders dynamisch.
 
Vielfältiges Programm langlebiger Fassadenpaneele
Für die Verkleidung von Fassaden hat Küffner das bekannte Prinzip des Nut- und Federsystems für Paneele mit dem Material Aluminium weiterentwickelt. Das Ergebnis sind geschlossene, dekorative Oberflächen in eloxierter oder pulverlackierter Ausführung. Diese bieten einen beständigen Schutz gegen Witterungseinflüsse und mechanische Beanspruchung. Je nach Einsatzbereich, Verlegeart und Farbgebung kommt der horizontal oder vertikal verlaufende Paneelcharakter gezielt zur Geltung.
Es stehen flächige, wellenförmige und auch kantig strukturierte Profile zur Verfügung, die untereinander kombiniert werden können und sowohl wirtschaftliche als auch reative Lösungen für jeden Architekturstil bieten. Das Programm wird ergänzt durch Eckprofile, Anfangs- und Abschlussprofile mit unterschiedlichen Kantenradien.
 
Geräuschfreie Bewegungsfähigkeit durch spezielle Befestigung
Für die Befestigung der Profile werden spezielle Paneelklemmen eingesetzt, die für eine geschlossene Pressfuge zwischen den Paneelen sorgen. Diese gewährleisten zugleich geräuschfrei die Bewegungsfähigkeit der Aluminiumpaneele, welche aufgrund von klimatischen Temperaturschwankungen im Freien erforderlich ist. Die Befestigung an der Unterkonstruktion erfolgt verdeckt, ohne sichtbare Verschraubung oder Schraubenabdeckungen. Für den Rückbau, nach Beendigung des Lebenszyklus, können die Paneele dadurch ohne Beschädigung demontiert und sortenrein dem Wertstoffkreislauf sortenrein zu 100% zugeführt werden.

Unternehmen: Küffner Aluzargen GmbH & Co. OHG


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