Nachhaltiges Käseeinpackpapier

Lindenberg, 17.12.2019 (lifePR) – Die Ökologischen Molkereien Allgäu, kurz ÖMA, führen ab sofort ein zweites nachhaltiges Käseeinpackpapier im Sortiment. Unter dem Motto „Wir müssen uns trennen!“ können Käse an der Bio-Theke künftig nachhaltiger eingepackt werden.
Das „ÖMA Käseeinpackpapier“ besteht aus zwei Lagen – Papier und Folie – , die nach dem Gebrauch getrennt werden müssen, um dem Recycling-Prozess korrekt zugeführt zu werden. Die Papierseite wird über das Altpapier entsorgt. Neu ist die biobasierte Folie, die zu 96% aus dem nachwachsenden Rohstoff Bio-Zuckerrohr besteht und über den Kunststoffmüll entsorgt werden kann.
Das ÖMA Käseeinpackpapier ergänzt das Zubehör des Bio-Pioniers ÖMA optimal und bietet eine weitere echte Alternative zu herkömmlichen Kunststoff-Papieren. Die Thekenverantwortlichen in den Bioläden können nun wählen, welches Material sie im Handling bevorzugen. Bereits in 2018 hat ÖMA das nachhaltige „BioPap Käsepapier“ eingeführt, welches aufgrund seiner Rohstoffbasis Zellulose in Sachen Einpacken eine umweltfreundliche, ökologische Alternative ist und nach dem Gebrauch komplett im Altpapier recycelt werden kann.
Umweltverträgliche Verpackungen sind für die Ökologischen Molkereien Allgäu ein Dauerbrenner-Thema. Bereits im Jahre 2013 hat der Bio-Pionier seine Frischeboxen für Käse-Scheiben auf ein Material aus Maisstärke umgestellt. Hier bestehen 80% der Verpackungen aus nachwachsendem Rohstoff. Einige Convenience-Produkte, wie der „ÖMA Back-Camembert“, werden ebenfalls nachhaltig in einem innovativen Karton aus Graspapier verpackt, bei dessen Herstellung 25% des Holzschliffs durch Grasfasern ersetzt werden. Dieser Prozess ist besonders energie- und ressourcenschonend.
„Wir wissen, dass wir immer noch am Anfang der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen stehen.“, sagt Geschäftsführer Ulrich Kurz, welcher sich diesem Thema verstärkt angenommen hat. „Es gibt noch kein Patentrezept für umweltverträgliche Verpackungen, die für Käse eingesetzt werden können. Mit verschiedenen Hersteller- und Forschungspartnern arbeiten wir an Lösungen und gehen nach und nach weitere Schritte in Richtung weniger bzw. nachhaltigere Verpackungen.“

Unternehmen: ÖMA Beer GmbH – Ökologische Molkereien Allgäu


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