Neu auf der Weide: Jip und Sally

Bremen, 13.12.2019 (lifePR) –
Zwei Shetlandponys ergänzen Angebot im Sportgarten in der Pauliner Marsch
Streicheln, Striegeln, Reiten erlaubt – aber bitte nicht füttern
Sparkasse Bremen ermöglicht Ankauf über „Bremen macht Helden“
Sich mal eben auf die Hinterbeine stellen, um nach einem Leckerli zu betteln? Jip, ein 15 Jahre alter Wallach, hat diesen Trick gut drauf. Und auch Sally, eine knapp vierjährige Stute, lässt mit ihren Augen (eines blau, eines braun) Herzen schmelzen. Kennenlernen kann die beiden jeder Bremer: Die Shetlandponys haben seit kurzem eine neue Heimatweide in der Pauliner Marsch gefunden. Genauer: im Tier- und Landschaftsprojekt des Sportgartens.
Ermöglicht wurde der Ankauf durch „Bremen macht Helden“, den Wettbewerb der Sparkasse Bremen zur Kinder- und Jugendförderung. Jährlich lobt das Unternehmen dabei Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro aus. „Ohne die Unterstützung der Sparkasse Bremen hätten wir die beiden Shettys nicht holen können“, sagt Ulli Barde (geschäfts-führender Vorstand des Sportgarten e.V.). Die beiden Shetlandponys ergänzen das pädagogische Angebot der gemeinnützigen Einrichtung. Damit setzt die Sparkasse Bremen ihre langjährige Kooperation mit dem Sportgarten fort.
Das Konzept: Natur zum Anfassen erleben
„Wir bieten bereits seit Jahren für Kinder und Jugendliche ein umfangreiches Angebot auf unserer Farm an“, erläutert Anna Müller, die das pädagogische Konzept erarbeitete. Denn der Sportgarten bietet ein Naturerlebnis im Laufe der Jahreszeiten: Was für Tiere leben auf der Weide? Wie sieht der Hof-Alltag aus? Wie striegelt man ein Pferd, wie putzt man die Hufe? Was aber fehlte, war die Möglichkeit für Kleinkinder ab etwa eineinhalb Jahren, Tiere und Natur intensiv zu erleben.
Robust, solide und aufgeweckt
Das ändert sich jetzt: Mit einem Stockmaß von 80 Zentimetern haben Jip und Sally genau die richtige Höhe für Kleinkinder. Anna Müller: „Wir bieten jetzt schon für Eltern-Kind-Gruppen Termine an, bei denen die Kinder entspannt den Umgang mit den Tieren und der Natur erleben können.“ In den kommenden Wochen folgen dann Angebote an Kindergärten, bei denen die Kinder gemeinsam mit Erzieherinnen und Erziehern mit Jip und Sally spaziergehen und reiten dürfen.
Die beiden Shettys sind dafür perfekt geeignet: Weder Jip noch Sally würden scheuen, wenn ein Taschentuch über den Weg flattert oder ein Luftballon zerplatzt. Zudem können kleine Kinder wunderbar mit ihnen interagieren. Denn auch das ist Teil des pädagogischen Konzeptes des Sportgartens: Von Pferden – den Meistern der Körpersprache – etwas über sich selbst herausfinden.
Sportgarten führt Bremer Tradition fort – dank der Sparkasse Bremen
Der Sportgarten setzt so wesentliche Impulse für die Kinder- und Jugendförderung in Bremen – und er führt mit der rund 30.000 Quadratmeter großen Farm auch eine Bremer Tradition fort: Denn das Freigelände in der Pauliner Marsch“, heute ein Legat in der Obhut der Sparkasse Bremen, war über Jahrhunderte Weideland für die Bremer Familien aus Steintor, Ostertor und Peterswerder.
Gehütet wurden die Tiere vom Frühjahr bis in den September von einem „Kuhhirten“, der im Jürgenshof wohnte. Die letzten Betreiber als Landwirte waren Paul und Henny Börner. Sie gaben ihren Grund und Boden in der Pauliner Marsch als Legat in die Obhut der Sparkasse Bremen. Wunsch der Stifter: die Grünflächen erhalten für die Bremerinnen und Bremer. Mit dem Sportgarten wurde dafür der richtige Partner gefunden. Hanns-Ullrich Barde und sein Team entwickelten und etablierten das heutige Tier- und Landschafts-projekt des Vereins. Barde: „Ohne die Sparkasse Bremen und das Gelände der Börners hätten wir die Anlage nicht so aufbauen können, wie sie sich heute präsentiert – als eine grüne Oase mitten in der Stadt, die Kinder und Jugendliche einbindet und ihre Entwicklung fördert.“
Grün inmitten der Stadt – der Stifter-Wunsch ging in Erfüllung
Die Farm hat täglich bei jedem Wetter geöffnet. Besucher können in Ruhe um den Teich spazieren, die acht Stationen eines Naturpfades entdecken, Tiere streicheln oder den Honig aus der Farm-Imkerei probieren. Darüber hinaus bietet der Sportgarten Schulprojekte, ein Ferienprogramm und Aktionstage an. Erlaubt und möglich ist also vieles. Nur das Füttern der Tiere ist verboten – falsche Nahrung könnte sie krank machen. Und das Leckerli für Jip nach seinem Trick? Das ist erlaubt, wenn das Leckerli von einer Mitarbeiterin des Sportgartens kommt. Und Jip weiß genau, in welcher Tasche das steckt.
Fast 200 Jahre Engagement für Bremen
Über Generationen hinweg ist die Sparkasse Bremen mit ihren Kunden verbunden und verzichtet dabei auf Gewinnmaximierung. Vielmehr investiert sie einen erheblichen Teil ihrer Erträge in die Lebensqualität der Bremerinnen und Bremer – vom Kindergarten über den Sportverein bis zu den großen kulturellen Highlights der Stadt. Jede Kundin, jeder Kunde der Sparkasse Bremen verbessert so gleichzeitig die Lebensqualität in seinem Stadtteil und in ganz Bremen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Förderung von Kindern und Jugendlichen.
stark. fair. hanseatisch www.sparkasse-bremen.de

Unternehmen: Die Sparkasse Bremen AG


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