Von neuen Herausforderungen und einer Weltneuheit – DGSV 2019 in Fulda

Malsfeld/Fulda, 12.11.2019 (PresseBox) – „Es tut sich etwas in der Zentralsterilisation. Man merkt, dass die Stimmen lauter werden und das Selbstbewusstsein wächst“, beschreibt eine Messebesucherin die aktuelle Entwicklung im Bereich der Aufbereitungseinheit für medizinische Produkte, kurz AEMP. Während diese Abteilung in der Vergangenheit oft isoliert im Hintergrund des Krankenhausgeschehens agierte und nur wenig in der öffentlichen Wahrnehmung stand, wird das Interesse über die Aufbereitung von Medizinprodukten und Instrumenten in der Öffentlichkeit immer größer.
„Chirurgen möchten selbstverständlich mit modernsten Technologien arbeiten, um Patienten zu helfen und Leben zu retten. Was aber oft vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass diese neuen Geräte auch wiederaufbereitet werden müssen“, ergänzt die Anwenderin. Hinzu kommt die Tatsache, dass Regulationen wie beispielsweise die neue Medical Device Regulation, die bis Mitte 2020 gesamthaft erfüllt sein muss, immer wieder neue Anforderungen und Abläufe vorschreiben. Daher erwarten Anwender von Entscheidungsträgern vor allem, dass sie die Hersteller stärker in die Pflicht nehmen, umfassende Gebrauchsanleitungen, auch zur Aufbereitung von Medizinprodukten, zu veröffentlichen und Prozesse stärker zu vereinheitlichen. „Nur so können wir Fehler auf ein Minimum reduzieren“, spricht sich auch ein Hersteller klar für strengere Richtlinien aus.
Neben Unsicherheiten und fehlenden Vorgaben klagen Mitarbeiter der AEMP nicht selten über sehr aufwendige Aufbereitungsprozesse, die personal- und zeitintensiv sind. „Insbesondere für Kauterspitzen und HF-Instrumente brauchen wir viel Zeit und Arbeitskraft. Wenn wir dann beispielsweise mit einem Steamer arbeiten, ist das zusätzlich für die aufbereitende Arbeitskraft wegen der entstehenden Aerosole sehr unangenehm“, berichtet ein Messebesucher. Die Dr. Schumacher GmbH beschäftigt sich seit einiger Zeit mit diesem Problem und konnte in der Zusammenarbeit mit Anwendern eine einzigartige Innovation entwickeln: PERFEKTAN DUO EFFECT, eine Kombination aus zwei Wirkstoffen, die im Reinigungsbad schon nach einer geringen Einwirkzeit von 15 Minuten erste sichtbare Reinigungsergebnisse bei Kauterspitzen und HF-Instrumenten erzielt. Die materialschonende Kombination löst damit außerdem das manuelle Vorreinigen mit schädigenden Utensilien ab und erhöht so die Nutzungsdauer von Instrumenten. Damit kann PERFEKTAN DUO EFFECT den Zeit- und Personalaufwand in Aufbereitungsprozessen nachweislich reduzieren – ein echter Problemlöser für die Anwender.
Erstmalig vorgestellt wurde PERFEKTAN DUO EFFECT auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V., bekannt als DGSV, vom 2. bis 4. Oktober in Fulda. Das jährlich stattfindende Vortrags- und Workshopprogramm blickt kritisch auf aktuelle rechtliche Vorgaben und Handhabungen in der AEMP und bringt Anwender und Entwickler, aber auch Behörden, zusammen. Vor allem letztere rückten im Hinblick auf die neue Medical Device Regulation und die in diesem Jahr veröffentlichte Sporizidie-Norm EN 17126, immer wieder in den Fokus.
Einmal mehr hat der DGSV 2019 damit gezeigt, dass rund um die AEMP nur ein wechselseitiger Austausch der beteiligten Parteien zu einem umfassenden Prozess und einer zielführenden Produktlösung führen kann.

Unternehmen: Dr. Schumacher GmbH


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