Was ändert sich durch das Messstellenbetriebsgesetz für KWK-Anlagenbetreiber?

Rastatt, 10.09.2019 (PresseBox) – Bereits am 02. September 2016 trat das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ in Kraft. Dieses regelt einerseits den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSYS) für Stromverbraucher und Stromerzeuger als auch die dazu gehörende Datenkommunikation.
Die Vorteile eines Messsystems mit Smartmetern gegenüber den heute verfügbaren leistungsregistrierenden Zählern scheinen insbesondere hinsichtlich der Kosten vorhanden. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Anspruch auf einen Einbau intelligenter Messsysteme bei Realisierung eines neuen Projektes aus? Welche Zähler können zusätzlich zu den Stromzählern auf das Gateway aufgeschaltet werden und wie verhält es sich bei Mieterstromkonzepten mit Zählpunkten, die nicht durch die BHKW- oder PV-Anlage mitversorgt werden?
In der Branche herrscht eine große Verunsicherung – sowohl bei Netzbetreibern als auch bei Stromversorgern.
Im Rahmen des KWK-Jahreskongresses am 07./08. Oktober 2019 in Magdeburg werden die Regelungen und die Änderungen, die auf Betreiber von KWK-Anlagen durch das Messstellenbetriebsgesetz und den Rollout intelligenter Messsysteme zukommen, thematisiert.
Der Vortrag von Dr. Michael Weise von der Sozietät Becker Büttner Held wird sich u. a. mit folgenden Themenstellungen befassen:
Wichtige Aspekte der Digitalisierung der Energiewirtschaft in Deutschland
Neue gesetzliche Regelungen gemäß Messstellenbetriebsgesetz
Aktueller Stand und zukünftige Aspekte des Rollouts intelligenter Messsysteme
Weitere Informationen zum Programm des KWK-Kongresses erhalten Interessierte auf der eigens hierfür erstellten Konferenzseite.
Am 22. Januar 2020 findet in Köln ein ganztägiges Intensivseminar zum „Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) – Das neue Grundgesetz des Messwesens“ statt.

Unternehmen: BHKW-Infozentrum GbR


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