Land- und Bundestagsabgeordnete erleben Digitalisierung bei amexus

Ahaus, 08.08.2019 (PresseBox) – Nächster Stopp: Digitaler Arbeitsplatz! So oder ähnlich stand es wohl auf dem Fahrplan, den eine Reihe von Landes- und Bundestagsabgeordnete sowie die Bürgermeister der Städte Ahaus und Schöppingen vergangenen Monat wählten. Sie sind einer Einladung der Agentur für Arbeit Coesfeld gefolgt, den Arbeitsmarkt vor Ort hautnah bei amexus zu erleben.
„Den besten Eindruck von den Herausforderungen am Arbeitsmarkt erhält man, wenn man mit den Entscheidern der Unternehmen ins Gespräch kommt“, erklärt der Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld, Johann Meiners den Grund für die Initiierung der Tour.
Besonders das Thema Digitalisierung stand auf dem Fahrplan dieser Tour. Dafür stiegen die Mitglieder des Bundestages Ingrid Arnd-Brauer, Ursula Schulte, Johannes Röring, das Landtagsmitglied Wilhelm Korth, sowie die Ahauser Bürgermeisterin Carola Voß und Schöppingens Bürgermeister Franz-Josef Franzbach in den von der Arbeitsagentur bereitgestellten Bus, um sich mit der Digitalisierung in Unternehmen zu beschäftigen.
Künstliche Intelligenz trifft Poltik
Stefan Nacke, Geschäftsführer der amexus Informationstechnik, begrüßte die Abgeordneten in seinem Unternehmen. Für die amexus ist die Digitalisierung Kern der Unternehmensausrichtung. Und diese kann man ganz praxisnah erlebbar machen:
Passend zum Politik-Besuch gab es einen Einblick, wie man mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Protokolle der Bundestagssitzungen analysieren kann. „Bezogen auf die Wirtschaft können wir mit Datensammlungen und Auswertungen sogar Vorhersagen machen“, erklärt Nacke den Gästen und ergänzt: „Zum Beispiel können wir die Besucherzahlen im Freibad mit Daten der Vergangenheit und dem Wetterbericht ziemlich genau vorhersagen.“ Den Betreibern können diese Daten dann zum Beispiel bei der Personalplanung helfen. Mehr dazu hier.
Gleichzeitig mahnte Nacke aber, dass Deutschland aus seiner Sicht in puncto Digitalisierung von Unternehmen, Prozessen und Geschäftsmodellen Gefahr läuft, den Anschluss zu verlieren. „Andere Länder sind da ganz anders aufgestellt und deutlich weiter.“ Auch die Schwierigkeiten, die sich durch die Datenschutzgrundverordnung ergeben sprach er an.
Virtual Reality im Garten
Weiter mit dem Bus ging es im Anschluss in Richtung  Schöppingen. Bei der Firma Winterhalter Garten- und Landschaftsbau konnten die Gäste erleben wie es ist, sich mit einer Virtual-Reality-Brille durch einen in 3D geplanten Garten zu bewegen. Eine Drohne nutzt das Unternehmen im Planungsprozess zur Vermessung des Grundstückes. Das Schöppinger Unternehmen ist damit in der Branche am Puls der Zeit.
Für die Politiker boten sich interessante Einblicke in die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vor Ort und viele Möglichkeiten, mit den Unternehmern und untereinander ins Gespräch oder in die Diskussion zu kommen. „Politikern den Arbeitsmarkt hautnah zu zeigen war unser Ziel. Ich denke, das ist uns sehr gut gelungen“, zieht Meiners ein positives Fazit. Auch die Teilnehmer waren von den vielen Eindrücken und interessanten Gesprächen begeistert und signalisierten, zukünftig gerne wieder an dieser Tour teilnehmen zu wollen.

Unternehmen: amexus Informationstechnik GmbH & Co. KG


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