Neue Verfahren für Dekoration und Funktionsintegration

Fürth, 18.07.2019 (PresseBox) – Leonhard Kurz präsentiert auf der K 2019 vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf neue Design- und Funktionslösungen für die Branchen Automobil, Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und Kosmetik.
In einem neuen, IMD PUR genannten Verfahren zeigt Kurz den kombinierten Einsatz von IMD(In-Mold Decoration)- und PUR(Polyurethan)-Technologie für automobile Anwendungen. An einer Engel duo 2460/900 Spritzgießmaschine wird eine Frontblende dekoriert und in derselben Schließeinheit mit PUR überflutet. Welche neuartigen Designeffekte mit diesem Verfahren generierbar sind, zeigt ein Konzept-Kühlergrill am Messestand. Neben gestalterischer Avantgarde wird die technische Machbarkeit im Exteriorbereich dargestellt: Das bahnbrechende Oberflächendesign des Demonstrators ist mit Funktionen für autonomes Fahren hinterlegt, die gemeinsam mit dem LiDAR(light detection and ranging)-Sensorhersteller Velodyne entwickelt wurden.
Zukunftsorientierte Bedienkonzepte für Autoinnenräume demonstriert Kurz anhand eines in Technologiepartnerschaft mit GE-T entwickelten Touch-Control-Lenkrads mit haptischem Feedback und flexibel programmierbaren Bedienfunktionen.
Touchsensoren maschinell integrieren
Ein Highlight des Messestands wird die vollautomatisierte Integration von Touchsensoren der Kurz-Tochter PolyIC in eine Weiße-Ware-Blende per FFB (Functional Foil Bonding). Das von Kurz patentierte und erstmals zur Fakuma 2018 vorgestellte FFB-Verfahren hat inzwischen den Sprung in die Serienanwendung geschafft. FFB ist in automatisierte Fertigungslinien integrierbar und kann mit deren Warenwirtschaftssystem verknüpft werden. Am Kurz-Stand A19 in Halle 5 wird eine Maschine der Kurz-Gesellschaft Baier eine Blende in industrieller Geschwindigkeit mit großflächigen Sensoren für Touchscreens ausstatten.
Eine multifunktionale Demonstratorblende veranschaulicht die Vorteile solcher Sensorbedienfelder für die Serienfertigung. Verschiedene Hausgerätemodelle können mit gleichen Bauteilen ausgestattet werden, die Schaltflächen sind frei belegbar. Über dieses Plattformkonzept sind somit auch Kleinserien mit individueller Programmierung wirtschaftlich realisierbar.
Individualisierung und Metalloptik auf Kunststofftuben
Wie für Kosmetikbehälter in Hochgeschwindigkeit anspruchsvolle und aufmerksamkeitsstarke Designs entstehen, wird live an einer Druck- und Veredelungsmaschine der Kurz-Tochter Isimat demonstriert. Die Maschine verfügt über zwei Bearbeitungsstationen für indirekten Digitaldruck und Metallisierung, an denen individualisierte Designs mit außergewöhnlichen Metalleffekten gedruckt werden. Weiterhin wird eine Reihe holografischer Designs mit Relief- oder Tiefeneffekt präsentiert, die Kosmetikverpackungen zum Blickfang machen und den Markenwert unterstreichen.
Materialien und Farben überraschend kombiniert
Für die Unterhaltungselektronik hält Kurz innovative Designideen bereit: Atmosphärische Tag-Nacht-Effekte sowie flächige und partielle Hinterleuchtungen bieten eine Symbiose aus Licht- und Farbdesign. Geschmeidige Softtouchoberflächen oder griffige Strukturen kombiniert mit progressiven Farbdekoren lassen Optik und Haptik verschmelzen. Exzentrische holografische Effekte verwandeln Fläche in Raum. Futuristische Exponate laden Designer und Hersteller auf Entdeckungsreise ein.
Kurz im VDMA-Pavillon
Der VDMA wird auf der K 2019 auf dem Freigelände vor Halle 16 einen zentralen Anlauf- und Infopunkt zum Thema Circular Economy einrichten. Kurz wird hier detailliert über seinen Beitrag zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft Auskunft geben. Das Unternehmen möchte anhand von Zahlen und Fakten dokumentieren, dass dekorative Kurz-Beschichtungen die Rezyklierbarkeit von Kunststoffen nicht beeinflussen. Daneben werden Dekorationslösungen zur optischen Aufwertung recycelter Kunststoffe vorgestellt. Außerdem erhält man Hintergrundinformationen über ein erfolgreiches Projekt zur Dekoration von Bauteilen mit Rezyklatanteil. Hierzu wird am Messestand von Engel B42 – C58 in Halle 15 eine Live-Anwendung mit Kurz-Beschichtungen zu sehen sein.

Unternehmen: LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG


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