Deutsche Stiftungen bewegen sich in Richtung Digitalisierung

Hamburg, 08.07.2019 (PresseBox) – An eine unkoordinierte und weitgehend analoge Kundenverwaltung ist in der Wirtschaft nicht mehr zu denken, längst gibt es unzählige CRM und HR Tools. Doch in deutschen Stiftungen und Vereinen sind schwarze Bretter und Karteikarten nach wie vor Realität. Das Hamburger Startup Loxonet und die Deutschlandstiftung Integration machen vor, wie digitale Verwaltung und Social Networking im Stiftungswesen funktionieren können.
„Unsere größte Herausforderung ist das Zusammenbringen und das Verwalten unserer zahlreichen Stipendiaten, Alumni und der Organisatoren.“, berichtet Mikolaj Ciechanowicz, Leiter der Geschäftsstelle der Deutschlandstiftung Integration. „Wir wussten einfach, dass wir mit der alten Verwaltungsmethode den Überblick und den Anschluss verlieren und haben uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung befasst.“
Die in Berlin ansässige Deutschlandstiftung Integration gibt es bereits seit 2008. Mit diversen Projekten setzt sie sich für die Vielfalt und Chancengleichheit als Grundlage für erfolgreiche Integration in der Bundesrepublik ein. Schirmherrin der Stiftung ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, der frühere Bundespräsident Christian Wulff agiert als Vorsitzender des Stiftungsrates. „Heute managen wir Mitglieder, Pressekontakte, Veranstaltungen, Dateien, Newsletter und vieles mehr in einem Intranet“, freut sich Ciechanowicz. „Die Zeit, die wir dadurch gewonnen haben, investieren wir heute in unsere inhaltliche Arbeit.“
Der digitale Wandel stellt Stiftungen sowie Vereine vor einige Herausforderungen – spätestens die DSGVO hat diese Hürden nochmal untermauert. Auch wenn viel über die Digitalisierung diskutiert wird, die Unsicherheit bleibt bestehen. Um eine einfache, digitale und DSGVO-konforme Verwaltung und Vernetzung zu ermöglichen, hat Loxonet mehr als 20 Applikationen mit unterschiedlichen Funktionen entwickelt, die sich jede Stiftung nach ihren Bedürfnissen beliebig zusammenstellen kann. Denn Loxonet geht es um das Zusammenspiel von automatisierten Verwaltungsprozessen und der Stärkung von Organisationen durch Kommunikation sowie flexibler Partizipation.
„Die Zahlen der Studien zeigen, dass die Deutschen sich einbringen und engagieren möchten, der Alltag Ihnen aber oft einen Strich durch die Rechnung macht“, meint Gründer Benedikt Weitz. „Der steigenden Komplexität des Alltags müssen wir mit einfachen, generationsübergreifenden Lösungen entgegenkommen. Stiftungen und Vereine, die sich nicht digital engagieren, erreichen im 21. Jahrhundert ihre Mitglieder nicht mehr. Sie werden den demografischen Wandel nicht überstehen.“

Unternehmen: Loxonet GmbH


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