Digital Marketing Trends 2019, die keiner auf dem Schirm hat

München, 04.07.2019 (PresseBox) – Die Hälfte ist „geschafft“. Deutschland hat einen neuen Juni-Hitzerekord und abseits medialer Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Monaten ein grundlegender Wandel im digitalen Marketing vollzogen. Nicht in den von uns gewählten Kanälen oder Technologien– vielmehr innerhalb der Unternehmen und ihrer Denkweise.
Moderne Zeiten
„Marketing ist nicht mehr das, was es einmal war.“ Na, was für ein Glück! Eine Generation von Vermarktern, die sich auf Markenaffinität und Auswirkungen konzentrierte, wird derzeit von einer Generation konsumiert, die den Return on Investment (ROI) vs. Cost per Click (CPC), First Party vs. Third Party Data und Data Management vs. Customer Data Platform versteht. Beide Arbeitsweisen führen zu ähnlichen Ergebnissen, aber der Weg dorthin könnte unterschiedlicher nicht sein.
Moderne Marketer müssen diese Fähigkeiten vereinen. Alte und neue Denkweisen einbeziehen. Lässt man Wertevorstellungen weg und konzentriert sich nur auf den ROI, verliert man seine Überzeugungskraft im Gespräch. Die Opferung des Letzteren führt jedoch zu Budgetverlusten und der Unfähigkeit, sich auf individuelle Customer Journeys einzulassen.
Und wir beginnen, diesen Wandel zu beobachten: Vermarkter mit traditionellem oder digitalem Hintergrund tauschen sich aus und lernen voneinander. Es ist einer der großen Trends 2019, von denen niemand spricht. Und er führt zu zwei großen Veränderungen in unserer Branche:
Mut
Die Fähigkeit, sch zu verändern. Manchmal reicht es nicht aus, Geschäftszahlen zu treiben und ein paar Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr zu machen. Neue Ansätze wie die Planung von Kampagnen um Personenkreise herum (statt um das Produkt) – unter Zuhilfenahme von Daten – führen zu Ergebnissen, die Sie auf völlig andere Weise der Konkurrenz enteilen lassen, als mit ein paar Euro mehr Umsatz.
„Wertvolle Erfahrungen ändern sich von: „Ich weiß, was funktioniert und was nicht, weil ich alles ausprobiert habe“, zu „Ich weiß, wie man das gesamte Unternehmen mit neuen Arbeits- und Denkprozessen an Bord holt.“ 
Solche Änderungen können zu einem neuen Kanalmix führen. Der Switch von einem einkanaligen Last-Click-Attributionsmodell zu einem geräteübergreifenden Multi-Touch-Modell könnte aufzeigen, dass der Kanal, auf den man sich so lange verließ, gar nichts zum Erfolg beigetragen hat. Neue Teams zusammenbringen und die Unternehmensstruktur neu zu denken, könnte notwendig sein.
Weniger raten
Viele Marketingentscheidungen werden traditionell ohne Insights und Wissen getroffen – also ohne nützliche Daten. Und um nützlich zu sein, müssen Daten eine große Anzahl von Menschen betreffen und Verhaltensunterschiede in Gruppen aufzeigen.
Fundierte Insights zu bekommen ist schwer, aber wertvoll. Die Bereitschaft, aufgerüttelt zu werden, ist Voraussetzung dafür. Zwei grundlegende Dinge: 
Entscheidungen werden nur auf Basis von Insights getroffen
Die Bereitschaft, eine Entscheidung zu überdenken, wenn neue erkenntnisse auftauchen
Das Ergebnis? Entscheidungen sind datengestützt. das macht es einfacher, mutig zu sein. Alle Beweise, die es braucht, um selbstbewusst Änderungen vorzunehmen, sind da.
Die zweite Jahreshälfte bietet die Möglichkeit, mit dieser Erkenntnis selbstbewusst und mutig neue Wege zu gehen. Insights zu nutzen und gute Entscheidungen zu treffen. Das ist sicherlich nicht leicht, aber wer sich jetzt ausprobiert, hat einen Vorsprung.
Viel Glück! 

Unternehmen: iCrossing GmbH


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