Aluminium und deren Einfluss auf Lebensmittel

Brand-Erbisdorf, 03.07.2019 (PresseBox) – Aluschalen für die Aufbewahrung von Lebensmitteln sind in den letzten Jahren mitunter in Verruf geraten. Dabei bringen sie – richtig eingesetzt – sehr viele Vorteile und wirken sich nicht schädlich auf den menschlichen Körper aus. Beispielsweise sind Aluschalen leicht, platzsparend, licht- und gasundurchlässig, geschmacksneutral und stabil. Selbst umwelttechnisch betrachtet ist die Verwendung von Aluschalen sehr nachhaltig, da Aluminium immer wieder ohne Qualitätsverlust recycelt und wiederverwendet werden kann. Für Verkäufer und Verbraucher sind Aluschalen durchaus lohnenswert, wenn dabei gewisse Regelungen beachtet werden.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat sich vor über 10 Jahren mit der Thematik Aluminium und deren Einfluss auf Lebensmittel befasst. Dabei wurde eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von 1 mg Aluminium je kg Körpergewicht für die orale Aufnahme über die Nahrung festgelegt. Gesunde Menschen können das aufgenommene Aluminium fast vollständig über die Nieren ausscheiden. Da allerdings schon in verschiedenen Nahrungsmitteln Aluminium-Ionen zu finden sind, ist der Einsatz von Alufolie und Aluschalen mit Bedacht einzusetzen. Denn unbeschichtetes Aluminium ist unter dem Einfluss von Säure oder Salz löslich. Zum Erhitzen und Aufbewahren sollten deshalb beschichtete Aluschalen oder geeignete Kunststoffbehälter, wie Feinkostbecher verwendet werden.
Alufolie ist nicht für säure- und salzhaltige Lebensmittel bestimmt. Angeschnittenes Obst, welches Fruchtsäure enthält, kann dafür in Frischhaltefolie unbedenklich eingewickelt werden. Beim Grillen hingegen sollten in Alufolie eingewickelte Speisen erst kurz vor dem Verzehr, am besten auf dem Teller, gewürzt und garniert werden. Während des Grillens schützten Aluschalen und -folie das Grillgut jedoch hervorragend vor dem Verbrennen und halten kohlenwasserstoffhaltige Dämpfe und Rauchpartikel zuverlässig ab. Daher bleibt festzuhalten: Wird Alufolie und Co. mit etwas Bedacht eingesetzt, bleibt das Aluminium da, wo es Gutes tut – in der Verpackung.

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