Neue Entwicklungsmethoden für die Konstruktion autonomer Systeme

Lübeck, 26.06.2019 (PresseBox) – PLATO hat mit e1ns 3.0 über 500 neue Funktionen und Optimierungen herausgebracht. Die Schwerpunkte sind vor allem auf die aktuellen Themen wie AIAG & VDA FMEA Harmonisierung, Funktionale Sicherheit und Mehrsprachigkeit gesetzt worden.
Das Lübecker Softwareunternehmen hat eine neue Version der webbasierten PLATO e1ns Product Innovation Platform veröffentlicht. Die wachsende Entwicklung autonomer Systeme, die sich selbständig orientieren müssen und untereinander vernetzt sind, hat eine wesentlich höhere Komplexität zur Folge. Im Rahmen der Digitalisierung müssen für die bessere Verwendung von Daten gängige Entwicklungsmethoden an interne Prozesse angepasst werden. Das Update bringt unter anderem eine Erweiterung und Optimierung der Methodenblätter mit sich, welche als Grundlage für die neuen Anforderungen der AIAG & VDA FMEA Harmonisierung und für die Umsetzung der Funktionalen Sicherheit nach ISO 26262 entscheidend sind. 
Darüber hinaus verfügt die PLATO Software über neue Funktionen, die sowohl Anwendern, internationalen Teams als auch Moderatoren einen großen Mehrwert versprechen. So wurden Optimierungen in der Benutzeranwendung vorgenommen, die Administrierbarkeit deutlich verbessert und die Handhabung wiederkehrender Aufgaben vereinfacht. 
Der neue 7-stufige Ansatz für die FMEA-Entwicklung 
Mit PLATO e1ns 3.0 lassen sich bereits jetzt die neuen Anforderungen der AIAG & VDA FMEA Harmonisierung erfüllen und die Arbeitsschritte für die technische Erstellung der FMEA leicht umsetzen. Die in der aktuellen Version optimierten FMEA-Formblätter ermöglichen die Nutzung der empfohlenen Bewertungskataloge und die Verwendung der Aufgabenpriorität (AP). Die vom VDA und AIAG geforderte Methode „FMEA Ergänzung Monitoring und Systemreaktion (FMEA-MSR)“ steht jetzt ebenfalls zur Verfügung. 
Wissen nutzen und vorhandene FMEAs wiederverwenden ist eine zentrale Empfehlung der AIAG/VDA-Arbeitsgruppe. PLATO e1ns verwendet dazu einen Vorlagen-Management-Prozess mit Versionierung, systematischer Aktualisierung und automatischer Benachrichtigung der Benutzer. Die Ergebnisse des engen Austausches mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe sind ebenfalls ins neue Update mit eingeflossen. 
Effiziente Umsetzung der Sicherheitsnorm 
Die Normen ISO 26262 und IEC 61508 beschreiben die Forderungen an die Funktionale Sicherheit. Sie beinhalten die Durchführung einer Gefährdungsanalyse mit Risikoabschätzung und den Nachweis mit quantitativer Berechnung über FMEDA. 
PLATO liefert dazu eine Lösung, die in die Systemanalyse integriert ist und individuell anpassbare Formblätter und Berechnungen möglich macht. In diesem Zusammenhang wurde die Methode für Funktionale Sicherheit im Funktionsumfang erweitert und um ein zusätzliches Formblatt zur ASIL Dekomposition ergänzt. 
PLATO setzt weiterhin auf Teamwork – standortübergreifend und weltweit 
Den Fokus auf Zusammenarbeit setzte PLATO schon gleich zum Entwicklungsbeginn der e1ns Technologie. Die Softwarelösung ist als Contentmanagement-System für Engineering-Daten zu sehen und ermöglicht den Produktentwicklungsteams weltweiten Zugriff auf freigegebene, abgeschlossene und erprobte Entwicklungen. Jedes Teammitglied erhält einen auf seine Aufgaben angepassten Zugang zu den Informationen im Systemmodell.  Benachrichtigungen, Kommentare, eine zentrale Ablage und Verfügbarkeit aller Maßnahmen und Dokumente unterstützen hierbei die Kommunikation und die Bereitstellung des Unternehmenswissens. Mit dem Ausbau der Mehrsprachigkeit ist nun ein weiterer Schritt unternommen worden, die Effizienz der Zusammenarbeit weiter auszubauen. 
Komfortable Neuerungen für die Moderation 
PLATO e1ns 3.0 soll vor allem eins: Effizientes Arbeiten ermöglichen. Transparente Entwicklungsprozesse, ein gemeinsames Systemverständnis und eine gute, vernetzte Zusammenarbeit liefern die Basis für eine wirtschaftliche und schnelle Produktentwicklung. Entwickler nutzen die visuelle Darstellung zum Aufbau eines Systems bzw. eines Produktes. Damit ist gewährleistet, dass jede Engineering-Disziplin ihre erforderliche Systemabbildung – mechanisch, elektronisch, usw. – erhält. Während der Systemmodellierung lassen sich jetzt Zusammenhänge als Funktionen anlegen. Das FMEA Formblatt wird automatisch gefüllt, nichts geht verloren und obendrein wird Zeit gespart. Ein weiteres Plus ist die fokussierte Fehleranalyse für Sub-Systemelemente und das Anzeigen und Anlegen von Kommentaren an Funktionen, Fehlern und Systemelementen. Nicht nur für FMEA-Moderatoren ein echter Mehrwert. 
Neue Funktionen gehen mit Usability einher 
Die Usability spielte schon immer eine wichtige Rolle bei PLATO. Aus diesem Grund wurden neben zahlreichen neuen Funktionen auch Optimierungen in der Nutzerfreundlichkeit vorgenommen und Wünsche der Kunden berücksichtigt. Alle Module der e1ns-Familie erhielten diverse Anpassungen, die die Arbeit erleichtern, zeitaufwendige Vorgänge vermeiden und eine intuitive Bedienung fördern. So lassen sich zuletzt bearbeitete oder geöffnete Elemente, Dokumente, Aufgaben etc. über ein Symbol (Uhr) in der e1ns Menüleiste aus jeder Applikation heraus aufrufen. Hinzu kommen das Kopieren und Einfügen von Elementen im Strukturbaum. Detailinformationen, Fotos, Zeichnungen oder andere Dokumente können mit Methodenformblättern zukünftig verknüpft werden. Der Prozessnavigator erhielt ebenfalls ein Update. Jetzt können z.B. alle Prozessschritte mit nur einer Aktion in den Prozessablauf übernommen werden. 
Diverse nützliche Funktionen, die bislang nur in SCIO™ zur Verfügung standen, wurden in die neue Version übernommen, wie beispielsweise bei den Stammdaten und dem Variantenbaum. 
Noch leichter in die bestehende Infrastruktur zu integrieren 
Die Verbesserungen in der Administration und im Rechtesystem ermöglichen eine einfache Integration der PLATO Software ins Unternehmen. Die Benutzerverwaltung erlaubt es jetzt, neue Benutzer zu importieren sowie bereits bestehende Benutzerdaten zu aktualisieren. Mitarbeiter, die nicht über eine e1ns-Lizenz verfügen, werden in Maßnahmen als inaktiv gekennzeichnet.
Die neueste PLATO e1ns Version (3.0.4) steht den e1ns Service-Kunden ab sofort kostenfrei zum Download auf der Webseite des Herstellers zur Verfügung. Hier finden die Kunden außerdem ausführliche Informationen und die Systemvoraussetzungen zum Update.

Unternehmen: PLATO AG


Den Originalartikel finden Sie auf www.pressebox.de

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