Praxisbericht zur Datenanalyse: Sammeln, auswerten, nutzen

Berlin, 11.06.2019 (PresseBox) – Vielleicht fahren Sie in Ihrem Unternehmen bereits umfangreiche Datenauswertungen und nutzen diese zur besseren Unternehmensführung. Aber wissen Sie auch, wie genau Wirtschaftsprüfer vorgehen? Wir durften unserer Wirtschaftsprüferin Katja Nötzel über die Schulter schauen.
Kommt die Nachfrage nach Datenanalysen vom Kunden oder bietet Ecovis das an?
Die Ecovis-Wirtschaftsprüfer bieten Datenanalysen an, denn sie können damit bei der Prüfung wesentlich effizienter vorgehen. Vor allem lassen sich damit sehr schnell Unregelmäßigkeiten aufdecken. Das ist für die Mandanten wichtig, um ihre Prozesse verbessern zu können, und die Prüfer gewinnen für ihr Prüfungsurteil mehr Sicherheit.
Wissen die Unternehmen, auf welchen Datenschätzen sie sitzen?
Es gibt Firmen, die ihre Daten bereits selbst auswerten. Wer beispielsweise ein Geschäftsressourcenplanungssystem (ERP) einsetzt, kennt seine Prozesse von der Auftragsannahme bis hin zur Rechnungsstellung und kann unterschiedliche Auswertungen fahren.
Wie geht Ecovis beim Thema Datenanalyse konkret vor?
Um an die Daten zu kommen, spricht Ecovis mit der IT-Abteilung der Mandanten. Über die Schnittstellen werden die GDPdU-Daten ausgelesen – also Daten, die den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit entsprechen. Ecovis liest die Daten in eine Software ein und prüft, ob die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, zusammenpassen, ob die Geschäftsvorfälle vollständig sind, die Konsistenz und Aktualität der Stammdaten stimmen oder ob die Funktionstrennungen eingehalten wurden. Dann folgen Prüfungsschritte wie Risikoanalyse, allgemeine Datenqualität und die Fehlersuche. Ist der Jahresabschluss vollständig? Gibt es Anzeichen, dass Rechnungen liegen bleiben?
Was bringt die Analyse?
Trotz der zunehmenden Digitalisierung bleibt die Fehler- und Manipulationsanfälligkeit in den Unternehmensprozessen hoch. Die Beschäftigung mit unternehmensrelevanten Daten ist daher unerlässlich, um geschäftliche Risiken zu identifizieren und zu minimieren. Letztlich lassen sich daraus Prozessverbesserungen ableiten, die den Mandanten Effizienzsteigerung bringen können. Aus der Datenanalyse ergibt sich auch eine höhere Prüfungssicherheit.
Welche Qualifikationen müssen Mitarbeiter mitbringen, die sich mit Datenanalysen beschäftigen?
Es braucht IT-affine Mitarbeiter, die Geschäftsprozesse analysieren können und im Rechnungswesen fit sind. Da eine Datenanalyse immer mit der Kontaktaufnahme mit der IT-Abteilung des Unternehmens beginnt, ist ein grundsätzliches Verständnis für deren Arbeitsweise notwendig. Und schließlich ist es wichtig, aus der Analyse die richtigen Schlüsse zu ziehen. Also muss man Daten lesen können.
Lassen sich aus Datenanalysen Wettbewerbsvorteile ableiten?
Ja, Unternehmen können sich mit anderen aus ihrer Branche vergleichen und sehen, wo sie selbst stehen. Das ist extrem wertvoll.
Weitere Informationen über Leistungen und Angebote der Ecovis-Wirtschaftsprüfer:  www.de.ecovis.com/professionen/wirtschaftspruefung
Katja Nötzel, Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin bei Ecovis in Leipzig  

Unternehmen: ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft


Den Originalartikel finden Sie auf www.pressebox.de

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