Anamorphotische Strahlformung von Laserstrahlen

Hamburg, 29.05.2019 (PresseBox) – Anamorphotische Strahlformungsoptiken werden verwendet, um Laserstrahlen mit elliptischem Querschnitt in einen runden Laserstrahl umzuwandeln – beispielsweise um sie in eine singlemode Faser einzukoppeln. Umgekehrt gibt es aber auch Fälle, in denen ursprünglich runde Laserstrahlen in einen elliptischen Strahl umgewandelt werden müssen.
Schäfter + Kirchhoff verwendet zwei Zylinderlinsen, die als Galileo-Teleskop in eine Richtung wirken. Durch das Zwei-Elemente-Design ist es möglich, bei Verwendung einfacher plankonvexer und plankonkaver Zylinderlinsen eine hervorragende Strahlqualität zu erzielen. Linsenkrümmungen und Gläser werden so ausgewählt, dass sich die Aberrationen beider Linsen gegenseitig aufheben, was zu einem insgesamt beugungsbegrenzten Design führt.
Die anamorphotische Strahlformungsoptik der Serie 5AN ist mit Seitenverhältnissen von 1: 1,6 bis 1: 3 und für 390 nm bis 1800 nm erhältlich. Typische Anwendungen sind die Faserkopplung von Laserdiodenstrahlen oder Trapezverstärkern mit Aspektverhältnissen von bis zu 1: 3.
Für zweidimensionale magnetooptische Fallen (2D-MOTs) oder in magnetooptischen Spiegelfallen wird eine elliptische Form des Lasers bevorzugt. Die in diesen Experimenten verwendeten Laserstrahlen haben jedoch oft eine runde Form, z. B. weil sie von einer singlemode Faser stammen. In diesem Fall wird die anamorphotische Strahlformung verwendet, um die erforderliche elliptische Strahlform zu erzeugen.
Schäfter+Kirchhoff bietet hierfür spezielle Faserkollimatoren, die einen Faserkollimator, eine anamorphotische Strahlformungsoptik 5AN und einen Strahlaufweiter beinhalten um einen großen Strahl mit elliptischem Querschnitt zu erzeugen.

Unternehmen: Schäfter + Kirchhoff GmbH


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