Fokus auf die Stärken der Mitarbeiter: CINTELLIC auf der Erfolgsspur

Bonn, 28.05.2019 (PresseBox) – An das Jahr 2016 denkt Dr. Jörg Reinnarth aus Personalsicht nur sehr ungerne zurück. Einige verdiente Mitarbeiter verließen damals völlig unerwartet das mittelständische Technologie-Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Bonn. Doch der CINTELLIC-Geschäftsführer hielt sich nicht lange mit Klageliedern über die unerfreuliche Personalsituation auf. Ganz der Physiker analysierte der oberste Berater die Prozesse im eigenen Unternehmen und entwickelte daraus Lösungswege.
Heute ist die Fluktuation wieder gering. Die CINTELLIC Consulting Group freut sich über ständig wachsende Bewerber- und Mitarbeiterzahlen, ein positives Arbeitgeberimage und diverse Auszeichnungen anerkannter Arbeitgeberwettbewerbe.
„Jeder Mitarbeiter soll ein unternehmerisches Verständnis entwickeln.“
Was ist inzwischen passiert, an welchen Stellschrauben der Personalentwicklung wurde erfolgreich gedreht? Zunächst einmal baute Reinnarth die Organisationsstruktur der Firma um. In der alten Struktur mit verschiedenen Schwerpunktteams mit jeweils einem Berater an der Spitze fehlte die „Luft zum Atmen“. Heute gibt es effizient arbeitende Business Units, für die ein Senior Manager verantwortlich ist. In allen Einheiten gibt es jetzt reichlich Raum, um personell noch weiter zu wachsen.
Zum Veränderungsprozess gehörte zudem ein viel stärkerer Fokus auf die Jahresziele. Reinnarth: „Mir liegt ganz viel daran, dass jeder Mitarbeiter ein unternehmerisches Verständnis entwickelt und aktiv Ideen für Prozessverbesserungen einbringt.“ Um das zu verwirklichen, führte der Unternehmenschef verschiedene Instrumentarien wie Strategietage sowie eine ganze Reihe von Mitarbeitergesprächen ein. Diese nunmehr alle zwei Monate stattfindende intensive Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter endet stets mit der Frage: „Würdest Du CINTELLIC weiterempfehlen“?
Im Zuge des Change Management Prozesses hat CINTELLIC auch die Auswahlkriterien an den verschärften Wettbewerb um die besten Köpfe angepasst. Persönlichkeit und Potenzial zählen heute mehr als fachliche Qualifikation. „Mitarbeiter sind wie Naturgewalten. Sie können dem Unternehmen Rückenwind geben. Sie können aber auch einen Flächenbrand auslösen, wenn sie beispielsweise nach einer Kündigung schlecht über die Firma reden“, ergänzt Svenja Adametz, bei CINTELLIC für die Weiterentwicklung der Arbeitgeberkultur zuständig.
Heute mehr als doppelt so viele Bewerbungen und halb so viele Kündigungen
Der Erfolg dieser und weiterer Maßnahmen ließ nicht auf sich warten. Im Vergleich der Jahre 2016 und 2018 konnte die Zahl der Bewerbungen um mehr als verdoppelt werden. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Kündigungen um 50 Prozent und auch die Krankentage gingen rapide zurück. Parallel dazu zog die die Verweildauer im Unternehmen deutlich an. Im aktuellen Jahr konnte CINTELLIC in den ersten 5 Monaten ein Wachstum an Unternehmensberatern von über 20 Prozent aufweisen – Rekordwerte.
Bestätigt in seiner neuen Strategie fühlt sich Reinnarth auch durch Befragungsergebnisse beim jüngsten Arbeitgeber-Wettbewerb Great Place to Work®. Das Statement „Ich bin stolz auf das, was wir hier gemeinsam leisten“, bejahten 89 Prozent der Mitarbeiter – ein Jahr zuvor waren es 79 Prozent. Von 80 auf 96 Prozent stieg der Wert bei der folgenden Aussage der anonymen Onlinebefragung: „Die Führungskräfte zeigen aufrichtiges Interesse an mir als Person und nicht nur als Arbeitskraft.“
„Work und Life müssen sich nicht ausschließen, wenn man für seine Arbeit brennt.“
Die guten Befragungswerte fußen auch auf der stärkenorientierten Personalentwicklung, auf die CINTELLIC großen Wert legt. Oberste Priorität legt das Unternehmen auf die Entfaltung persönlicher Stärken und Interessen. „Die neue Berufsgeneration starrt nicht mehr primär auf die nächste Gehaltserhöhung.“ Für sie zählen Wertschätzung und Work-Life-Balance oftmals mehr als andere Motivationsfaktoren. „Work und Life müssen sich auch nicht ausschließen, wenn man für seine Arbeit brennt“, betont Adametz.
Dass sich die Motive für die Freude an der Arbeit ständig wandeln, fordert die CINTELLIC-Führungskräfte heraus. Ihre Gespräche mit den Teammitgliedern ermöglichen aber auch einen Blick auf deren persönliche Situation. Dabei komme dann zum Beispiel heraus, dass das Kind einer Mitarbeiterin gerade einer besonderen Fürsorge bedürfe. Adametz: „Zusammen schauen wir dann, wie wir die private und berufliche Situation zur Zufriedenheit aller unter einen Hut bringen können“.
Per Persönlichkeitsanalyse auf ungeahnte Talente stoßen
Ein weiterer Baustein des Veränderungsprozesses bei CINTELLIC war die Einführung des Tools zur Persönlichkeitsanalyse „MDI-Insights“. Dies wird Mitarbeitern angeboten, die ein gewisses Karrierelevel erreicht haben, und gibt Hinweise auf den nächsten Karriereschritt oder ungeahnte Talente, die vielleicht noch nicht offensichtlich sind. Auch wird so noch klarer, wer beispielsweise zum Technikexperten oder zum Vertriebsprofi neigt oder ein gutes Händchen für die Führung von Menschen mitbringt.
Die Ergebnisse der einzelnen Analysen publiziert die Firma im Intranet. „Es ist fürs Unternehmen und die Führungskräfte wichtig, die Mitarbeiter zu kennen. Zugleich will der Unternehmensberater auch seine Kollegen und seine Führungskraft kennen“, erläutert Nora Katzer aus der HR-Abteilung das Tool. „Transparenz und Offenheit wird bei CINTELLIC ganz groß geschrieben“. Fester Bestandteil der Veröffentlichung ist zudem ein Fragenkatalog, in dem der Befragte angibt, was er im Firmenalltag besonders mag oder gar nicht mag.
Jana Linde fiel schon früh durch ihr gutes Gespür für Menschen auf, was sich durch die Persönlichkeitsanalyse bestätigte. Nach 3 Jahren bei CINTELLIC stieg sie zur Team-Managerin auf und stellt derzeit ihr eigenes Team zusammen. Auf dem „Online Karrieretag“ in Köln hielt die 30-jährige Unternehmensberaterin mit HR-Kollegin Nora Katzer Ausschau nach digitalem Nachwuchs. „Der Messetag hätte nicht besser beginnen können: Gerade am Stand angekommen, erreichte uns die Nachricht eines Interessenten aus Nürnberg, der einen Job im Consulting sucht und der nur wegen CINTELLIC in die Domstadt reisen wollte.“ Der Besuch hat sich für beide Seiten gelohnt.
Die zahlreichen Erfolge in der Vergangenheit sind für Firmenchef Reinnarth ein Zeichen, dass er vor gut zwei Jahren den richtigen Weg eingeschlagen hat. „Personalentwicklung darf ruhig einmal neu gedacht werden“, resümiert Reinnarth. Man darf gespannt sein auf die nächsten Schritte. Reinnarth: „Wenn das so weitergeht, ist eine Verdoppelung des Teams in wenigen Jahren nicht ausgeschlossen.“

Unternehmen: Cintellic GmbH


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