iKratos Vorort – Ein Interview mit Familie Lehner aus Nuernberg

Weißenohe bei Nürnberg, 27.05.2019 (PresseBox) – Familie Lehner aus Nürnberg hat 2010 die erste iKratos SunPower Anlage installiert bekommen. Die Anlage besteht insgesamt aus 16 Modulen mit je 315 Watt und hat somit eine Gesamtgröße von 5,04 kWp. Montiert wurde die Anlage auf dem Garagendach in Südausrichtung. 9 Jahre später haben wir Familie Lehner erneut besucht, um mit Ihnen über ihre SunPower Photovoltaikanlage zu sprechen.
iKratos: Wie viele kWh haben Sie denn ungefähr schon erzeugt?
Hr. Lehner: Ja, das weiß ich nicht ganz genau. Ich habe aber gestern mal gerechnet, wie viel Einspeisevergütung ich bisher bekommen habe und das kann man ja dann umrechnen. Im Durchschnitt habe ich jährlich, bei einer Einspeisevergütung von 0,39 €, 1.703€ netto „verdient“. Das ergibt dann für die bisherigen 9 Jahre eine Gesamteinnahme von 15.327 €. Somit werde ich in 20 Jahren, wenn die Leistung der Anlage so bleibt, eine Nettoeinnahme von 34.060 € haben. Wobei das natürlich, wie schon gesagt, mit Vorbehalt zu sehen ist. Und natürlich weiß ich nicht, wie evtl. Schäden oder eine abnehmende Leistung der Anlage, in die Prognoserechnung mitreinspielen. Denn das würde dann natürlich kosten, aber wenn die Einspeisung so verbleibt, wäre ich an und für sich zufrieden.
iKratos: Wie viel Watt haben ihre Module?
Hr. Lehner: Die einzelnen Module haben 315 Watt. Die Gesamtanlage mit 16 Modulen hat somit eine Leistung von 5,04 kWp.
iKratos: Warum haben Sie sich damals für SunPower entschieden?
Hr. Lehner: Ich wollte keinen „Chinesen“, welcher als erstes angeboten wurde. Die „Chinesen“ waren zwar um ca. 50% oder vielleicht 40% billiger, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Wenn ich mir schon eine Anlage leiste, dann möchte ich eine, wo ich nach Möglichkeit wenige Probleme zu erwarten habe. Und lieber nehme ich dann einen höheren Kaufpreis, wie quasi Mercedes, in Kauf.
iKratos: Haben Sie Ihre Anlage schon einmal warten lassen?
Hr. Lehner: Die Anlage habe ich noch nicht warten lassen. Ich schreibe mir jeden Monat die Kilowattzahl auf und vergleiche sie. Bisher habe ich keine großen Schwankungen in der Einspeisung, denn ich sehe ja wie die Wetterlage war. Somit kann ich davon ausgehen, dass die Anlage funktioniert und ich schaue ja auch fast jeden Tag 1-2 mal drauf und sehe: Aha jetzt haben wir eine Leistung von, meinetwegen, 3.200 kWh und liegen somit im grünen Bereich. Und was ich auch mache, ich reinige meine Anlage selber von oben…
iKratos: Ja, das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, ob Sie die Anlage denn schon einmal reinigen haben lassen.
Fr. Lehner: Ja, ich sterbe vor Angst.
Hr. Lehner: Ja, ich habe mir eine lange Putzbürste gekauft und auch ein spezielles Reinigungsmittel. Dann marschiere ich also mit einem Eimer und meiner Bürste auf das Dach und lasse von der Frau unten das Wasser aufdrehen. Dann spritze ich die Anlage einmal ab, reinige Sie mit der Bürste und spritze sie dann wieder ab.
iKratos: Das ist auch eine sehr gute Möglichkeit. Achten Sie dabei auch darauf entkalktes Wasser für die Reinigung zu nutzen?
Hr. Lehner: Ja, ich nehme dafür Regenwasser.
iKratos: Ja, selbst ist der Mann. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie Ihre Module bei diffusen Lichtverhältnissen, wie jetzt heute beispielsweise, arbeiten?
Hr. Lehner: Ja, das schwankt unheimlich. Wenn die Sonne etwas blinzelt, dann schießt es nach oben, und wenn nicht dann fällt es runter auf 80, 90 oder 100 Watt pro Modul. Das passt sich sehr schnell der Sonneneinstrahlung an.
iKratos: Welche positiven Erfahrungen durften Sie mit ihrem Stromwerk bislang machen?
Hr. Lehner: Das Positive bisher ist, so wie ich erhofft habe, dass ich keine Probleme habe. Denn wenn man sich etwas anschafft und dann nur Folgeprobleme damit hat ist das das Unangenehmste und davon bin ich bisher gottseidank verschont geblieben. Vielleicht liegt es an der Qualität der SunPower Module, wie ich hoffe, oder einfach am Glück.
iKratos: Also im Allgemeinen, dass die Anlage funktioniert und läuft wie sie soll und man es sich wünscht?
Hr. Lehner: Ja genau.
Fr. Lehner: Ich war am Anfang ja dagegen und habe gesagt das brauchen wir nicht. Aber wir sind zufrieden.
iKratos: Würden Sie sich dann wieder für SunPower entscheiden?
Hr. Lehner: Ja, das kommt jetzt auf die Preise heutzutage an. Man muss natürlich die SunPower Module auch mit anderen deutschen guten Herstellern vergleichen. Bei Differenzen von 10% bis 20% würde ich mich wieder für SunPower entscheiden. Und natürlich ist für mich auch die Leistung wichtig. Ich habe ja jetzt 315 Watt, ich nehme an, dass zwischenzeitlich eine Steigerung eingetreten ist. Was ich in ihrem Newsletter immer so lese waren es letztes Jahr so 360 Watt?
iKratos: Ja 2018 waren die SunPower 360 Watt Module die Leistungsstärksten. Dieses Jahr sind es tatsächlich schon 400 Watt SunPower Module.
Hr. Lehner: Das ist natürlich schon eine Steigerung um ca. 25 %, das klingt dann schon sehr lukrativ.
iKratos: Was man bezüglich Modulstärke auch berücksichtigen sollte ist, dass wir mit SunPower mit einer Leistung von 315 Watt eingestiegen sind und die leistungsstärksten Module anderer Modulhersteller jetzt 315 Watt leisten können.
Hr. Lehner: SunPower sind glaube ich amerikanische Hersteller oder?
iKratos: Ja US-Amerikaner.
Fr. Lehner: Wenn du jetzt 400 Watt Module möchtest, musst du die anderen runternehmen und die nächsten drauf machen.
iKratos: Oder die Anlage erweitern…
Hr. Lehner: Naja gut auf der Garage kann ich nichts mehr erweitern. Auf die Rückseite macht es wahrscheinlich wenig Sinn.
Fr. Lehner: Das ist ja jetzt Süden, dann wäre die andere Seite Norden. Das bringt dann nicht viel, obwohl wir das auch immer wieder sehen, weil wir da jetzt schon mehr schauen, wer denn auch eine Anlage hat.
iKratos: Die Nordseite ist mittlerweile tatsächlich auch eine relativ gute Möglichkeit.
Hr. Lehner: Meine Frau ist eigentlich die, die mich immer ein bisschen bremst. Ich möchte voran gehen. Meine Hemmschwelle ist, dass das die Isolierung des Daches nicht das Beste ist, das muss dann der Nachfolger noch verbessern. Ich hätte, wäre das Dach gut isoliert, bestimmt schon mehr gemacht, zumindest mit der Heizung, das man das kombiniert als Möglichkeit. Das Haus ist ja Baujahr 36 und wir haben es komplett selbst renoviert.
iKratos: Welche Empfehlung würden Sie unseren Lesern bezüglich Photovoltaik mit auf den Weg geben?
Hr. Lehner: Im Grunde ist es eine gute Sache, wenn man denn eine gute Anlage hat. Also ich bin derjenige, der lieber auf Qualität schaut und nicht gleich auf billig. Ich nehme lieber das etwas teurere, das bessere, um später keine oder weniger Probleme zu haben. Damit bin ich bisher gut gefahren.
iKratos: Wie sieht es denn mit Elektromobilität aus, wird das bei Ihnen noch ein Thema?
Hr. Lehner: Ja, das weiß ich noch nicht. Unser Auto wird jetzt 9 Jahre alt, wir haben einen Golf. Die Elektromobilität ist ja derzeit im Umbruch. Es muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen und aktuell sind die Autos noch sehr teuer und haben eine geringe Reichweite. Auch die Infrastruktur der Zapfsäulen ist noch nicht optimal. Aber unser Auto wollen wir jetzt auf jeden Fall noch 1-2 Jahre oder vielleicht auch 3 Jahre halten und dann mal sehen, wie die Situation ist. Grundsätzlich schon, ideal wäre natürlich dann, wenn ich sage ich zapfe hier meinen Strom ab, von der eigenen Anlage. Aber das ist jetzt eine Zukunftsmusik die ich mir, wie Gott will, in zwei oder drei Jahren stelle. Dann schauen wir mal, wie die Situation und die Technik fortgeschritten sind.
iKratos: Da tut sich ja schon einiges auf dem E-Mobilitätsmarkt, das wird sich die nächsten Jahre schnell weiterentwickeln.
Hr. Lehner: Ja das ändert sich schnell, deswegen sind wir jetzt grad am Sprung, quasi am Anfang und mal schauen, wie effektiv die Fahrzeuge dann werden. Grundsätzlich bin ich natürlich dafür, weil ich froh bin, wenn ich nicht an die Tankstelle muss und bei mir selbst zapfen kann. Dann stelle ich es abends hin und kann es dann über Nacht laden. Wir brauchen es ja auch nicht jeden Tag und wenn ich es brauche dann schließ ich es an, das ist dann kein Problem.
iKratos: Wie sieht es denn mit Ihrer Amortisationszeit von der Anlage aus, können Sie dazu schon was sagen?
Hr. Lehner: Ich habe mir mal die „Mühe“ gemacht und das ausgerechnet. Unter Einbezug der Zinsen und wenn die Ertragsprognose sich so fortschreibt wie bisher, bin ich nach 20 Jahren quasi auf null. Der Vorteil, den ich erhoffe, ist der, dass die Anlage dann noch steht und ich noch 5 Jahre oder sowas Ertrag habe. Also bis jetzt muss ich sagen ist die Überlegung aufgegangen. Der einzige Nachteil ist, dass das Finanzamt so fuchsig auf das Geld ist. Ich habe damals die Mehrwertsteuer abgezogen und wenn ich eine Einspeisung von 1.703€ im Durchschnitt habe, wollen die jedes Jahr vom Ertrag die Mehrwertsteuer, d.h. ich muss eine Veranlagung machen, und das ist nervig. Zwischenzeitlich habe ich mich gottseidank dazu entschlossen, dass ich das über Ester mache und da bin ich zwischenzeitlich firm, so dass ich das bisher ohne größere Probleme geschafft habe.
iKratos: Sprich die Anlage hat sich nach 20 Jahren bei Ihnen amortisiert? Aktuell liegen wir hier ohne Speicher bei 8 – 9 Jahren Amortisationszeit, aber zu Ihrer Zeit waren die Preise für eine Anlage noch deutlich höher.
Hr. Lehner: Ja also nach 20 Jahren komme ich quasi null auf null raus, wenn ich keine Schäden gehabt habe. Das ist dann für mich okay, denn ich kann sagen ich hab der Umwelt oder meinen Nachkommen was Gutes getan. Ich meine, ich möchte ja auch gerne saubere Luft haben, aber das ist nicht primär, ich möchte halt das Beste für alle haben.
iKratos: Gut, meine letzte Frage wäre dann: Warum haben Sie sich für iKratos entschieden?
Hr. Lehner: Ja, warum iKratos. Sie haben natürlich sehr stark die Werbetrommel gerührt und ich hatte auch ein paar andere hier. Einer zum Beispiel aus Erlangen, der hat sich hier den ganzen Tag hingesetzt und sich verpflegen lassen. Die hatten alle keine Zeit und es hat sich angeboten, dass wir zu iKratos gehen.
Fr. Lehner: Die, die da waren, haben auch alle gesagt wir müssen uns beeilen sonst bekommen wir die Einspeisevergütung nicht mehr. Und das kann ich ja schon gar nicht leiden, wenn ich da den Druck habe.
Hr. Lehner: Gut, die Einspeisevergütung hat sich ja jedes Jahr gesenkt. Aber das war mir jetzt auch nicht das Wichtigste.
Fr. Lehner: Aber wie wir da speziell auf iKratos gekommen sind, weiß ich jetzt nicht mehr. Haben wir da irgendjemanden gehabt, der uns angewiesen hat?
Hr. Lehner: Nein, das hab ich selber alles im Internet nachgeschaut. Man muss ja sagen, das erste Angebot waren die „Chinesen“ und Herr Harhammer wollte noch, dass ich die Module aufständere, aber das wollte ich nicht. Da hatte ich dann schon gesagt, dass wir das Ganze dann lassen. Doch dann hat Herr Harhammer noch einmal ein Angebot gemacht mit SunPower und dann habe ich gesagt, ja gut okay, ich möchte diese Qualität haben. Die Vorarbeit mache ich selber und Sie kümmern sich dann um den Rest. Und es hat geklappt, bis auf kleine Passus bei der Montage, aber irgendwo muss man sich ja auch ein bisschen aufregen können, das gehört dazu.

Unternehmen: iKratos Solar und Energietechnik GmbH


Den Originalartikel finden Sie auf www.pressebox.de

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