TOPLIST-Anbieter Nufatron beschreibt fünf Trends innerhalb der Supply Chain

Ahrensburg bei Hamburg, 26.04.2019 (PresseBox) – Innovative Unternehmen entwickeln neue Technologien, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken; und dies mit einer erhöhten Rate, die mit der Innovationsrate der Lieferkette im letzten Jahrzehnt nicht zu vergleichen ist.
Für Fachleute im Bereich der Lieferkette und Logistik ist es wichtig, über zukünftige Trends auf dem Laufenden zu bleiben und zu überwachen, wie diese Trends die Lieferkette, im weitesten Sinne ihr Unternehmen und ihre eigene Arbeit beeinflussen werden. Nachfolgend sind die – aus Sicht der Nufatron AG – fünf größten zukünftigen Trends in der Lieferkette aufgeführt.
1. Drohnen
Drohnen gibt es schon eine Weile. Wie bei vielen disruptiven Technologien finden sie ihren Ursprung im Militär. In jüngster Zeit haben sich Drohnen insbesondere im privaten Sektor und in der Lieferkette etabliert, da sie nicht die gleichen Einschränkungen wie Lastkraftwagen und Züge haben, wie z. B. Ampeln oder Staus durch Unfälle. Drohnen werden in zunehmendem Masse für Bestandsaufnahmen in Fabriken eingesetzt oder indem sie Schiffscontainer in einem Hafen identifizieren. Sogar Vieh auf Farmen in abgelegenen Gebieten werden inzwischen mit Drohnen lokalisiert. Darüber hinaus wird der Einsatz von Drohnen in der Versorgungskette des Gesundheitswesens vorangetrieben. In abgelegenen Krankenhäusern fehlt oft z.B. eine ausreichende Blutversorgung. Wenn derzeit in lebensbedrohlichen Fällen eine Blutabgabe erforderlich ist, sind die Krankenhäuser zurzeit noch stark auf den Einsatz von Hubschraubern oder Rettungstransportteams angewiesen, die im Vergleich zu Drohnen unverhältnismässig teuer sind.
Es gibt jedoch noch viele regulatorische und technische Hürden, die überwunden werden müssen, bevor die Massenakzeptanz von Drohnen in der Lieferkette stattfindet. Der Einsatz von Drohnen ist definitiv eine der zukünftigen Technologien, auf die man achten sollte. Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen nicht viele Hochhäuser und andere Infrastruktur vorhanden sind, können Drohnen die Lieferkette stark verbessern.
2. Autonome Lkw
Viele Automobilunternehmen haben stark in autonome Fahrzeuge investiert, wobei Tesla einer der bekanntesten Vertreter ist. Während Tesla sich hauptsächlich auf Pkw konzentriert, erkunden Unternehmen wie Uber, Google und Amazon auch selbstfahrende Lkw.
Mit dem fortschreitenden Aufkommen des E-Commerce besteht der Anspruch, dass viele Produkte direkt bis nach Hause geliefert werden. Dies führt zu einem Fahrermangel, den autonome Fahrzeuge überwinden können.
Telematik-Talk u.a. zum Thema autonome Fahrzeuge: „KI, Blockchain und autonomes Fahren – Wie weit sind die Trend-Technologien für Transport und Logistik?“   3. Vollständige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in Echtzeit
Die Hersteller verwenden zurzeit noch häufig mehrere externe Logistikdienstleister, um ihre Waren transportieren zu lassen. Wechselwirkungen der verschiedenen Logistikunternehmen werden unabhängig voneinander auf Papier oder digitalen Systemen erfasst. Die Erzeuger erhielten oft nur das Recht zur Lieferung. Dies lässt sich durch den Einsatz von autonomen Lkws deutlich verbessern und vereinheitlichen.
Einige der vielen Logistiker überwachen derzeit zumindest ihre Autos in Echtzeit.
Leitartikel der Fachzeitung Telematik-Markt.de:  Das vernetzte Nutzfahrzeug: Digitalisierung kompletter Einsatzzwecke   4. Der 3D-Druck von Produkten hat viele positive Auswirkungen auf die Lieferkette:
Es reduziert die Kosten von Unternehmen noch mehr.
Es reduziert den Verbrauch von Waren aus einem Zentrallager, wodurch der CO2-Fußabdruck des Unternehmens reduziert wird.
Ersatzteile können schnell und in der richtigen Größe hergestellt werden.
Der 3D-Druck wird zunehmend für personalisierte Produkte eingesetzt.
 
Es gibt bereits viele Verwendungen des 3D-Druckens. Krankenhäuser stellen z.B. 3D-druckgenaue Ersatz-Hüften her, um diese, anstelle des einfachen Standardprodukts, perfekt einzusetzen. Dies bedeutet eine Steigerung des Lebensstandards des Patienten.
Auch die Bauindustrie wird langsam durch die 3D-Druckindustrie geprägt. Häuser können nicht nur leichter angepasst werden, sie werden auch viel kostengünstiger.
Angesichts des rapiden Preisverfalls von 3D-Druckern, werden wir mit Sicherheit bald vermehrt sehen, wie vielseitig diese Technologie einsetzbar ist.
Leitartikel der Fachzeitung Telematik-Markt.de: Intralogistik: 3D-Druck: Versteckte Revolution einer jungen Technologie   5.Lagerrobotik
Ein weiterer Zukunftstrend in der Lieferkette ist die Lagerrobotik. Lagerhäuser, die auf den Einsatz von Robotern setzen, erhalten momentan viel Aufmerksamkeit.
Unternehmen wie Amazon setzen Robotik in ihren Lagern ein, um den Zeitrahmen von der Bestellung bis zur Auslieferung deutlich zu verkürzen.
Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Lagerrobotern besteht darin, dass mehr Regalplatz zur Verfügung stehen kann, da kein zusätzlicher Gangplatz für den Menschen erforderlich ist. Dies bedeutet, dass Unternehmen mehr Produkte in ihren Lagern unterbringen können und ihren Kunden somit eine grössere Auswahl an Produkten bieten können.
Der Einsatz von Robotik in einem Warenlager eignet sich hervorragend für den Umgang mit Kartons und Dosen, aber in vielen Fällen ist die Technologie noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie den Menschen vollständig ersetzen kann. Ein Beispiel für etwas, das Roboter noch nicht bewältigen können, ist z.B. eine Tüte Zitronen. Unternehmen investieren viel Geld in diese Technologie. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Robotik die meisten Aufgaben des Menschen in den Lagern übernehmen kann. 
Leitartikel der Fachzeitung Telematik-Markt.de: Robotik, Autonomie und Transportplanung im geschlossenen Bereich

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