DATARECOVERY® Datenrettung: Vorsicht Datenverlust durch starke Gewitter

Leipzig, 24.04.2019 (PresseBox) – Nach dem plötzlichen Anstieg der Temperaturen folgt nun ein deutlicher Rückgang mit dem herannahenden Tief Sander. Die Folge sind bereits am Mittwoch starke Gewitter im Westen Deutschlands, v.a. in NRW. Am Donnerstag und Freitag sind Blitz und Donner deutschlandweit, insbesondere im Osten des Landes, zu erwarten.
Gewitter als Ursache für Datenverluste
Vor allem elektronische Geräte können durch unvermeidbare Spannungsspitzen, die in Folge eines Blitzschlages entstehen, kaputt gehen. Darunter auch Computer und deren Speichermedien. Vor allem Festplatten und SSD sind ohne eine entsprechende Absicherung nicht vor Blitzschäden geschützt.
Die Folge eines Elektronikschadens innerhalb einer Festplatte wäre ein fataler Datenverlust. Die verlorenen Daten können dann meist nur noch durch einen professionellen Datenretter mit einem Reinraumlabor aufwändig wiederhergestellt werden. Der Aufwand einer solchen Datenrettung ist unterschiedlich hoch.
Der jeweilige Schaden und der Typ des Datenträgers bestimmen hierbei die erforderlichen Schritte. In jedem Fall muss die Festplattenelektronik erneuert und programmiert werden. Oftmals liegen jedoch auch Folgebeschädigungen im Inneren der Festplatte vor, so dass ein mehrstufiges Verfahren zur Datenrettung erforderlich wird.
Häufigkeit von Datenverlusten nach Gewitter
Die Statistiken beim Datenrettungsunternehmen DATARECOVERY in Leipzig zeigen, dass innerhalb weniger Tage nach einer breiten Gewitterfront, die Anzahl der Anfragen zur Datenrettung nach Elektronikdefekt deutlich ansteigen.
Lars Müller, technischer Leiter bei DATARECOVERY in Leipzig teilte mit, dass vor allem interne Festplatten in den letzten Jahren nach Gewitterschäden bei den Auftraggebern zur Datenwiederherstellung betroffen waren. Aber auch RAID Systeme, die beispielsweise innerhalb von NAS (Network Attached Storage) zum Einsatz kommen, sind mitunter durch Totalschäden der Geräte betroffen gewesen.
Warnung vor Selbstversuchen
Datenrettungsspezialisten warnen eindringlich vor Selbstversuchen, Elektronikschäden an Festplatten beispielsweise durch den Austausch der Steuerplatine (PCB) mittels einer vermeintlich baugleichen Version vorzunehmen. Müller gibt an, dass erst vor wenigen Tagen ein Fall eines größeren Bauunternehmens vorlag, bei dem Mitarbeiter durch den Austausch der PCB von mehreren Festplatten versucht hatten, einen Schaden abzuwenden.
Dies scheiterte wie in fast 100% aller Fälle, da durch den Wechsel die interne, nicht auf dem PCB befindliche Firmware der Festplatte überschrieben oder beschädigt wurde. Ein solcher Folgeschaden bereitet den Datenrettern in Leipzig einen immensen zusätzlichen Aufwand, der sich vor allem in deutlich höheren Kosten für den Betroffenen niederschlägt.
So schützen Sie Ihre Daten richtig
Um seine Daten effektiv vor einem Gewitterschaden zu schützen, empfiehlt Lars Müller folgendes zu tun:
Regelmäßige Backups aller Daten möglichst in getrennten Räumlichkeiten und idealerweise verschlüsselt auf einem sicheren Cloud-Speicher.
Überprüfung der Datensicherungen in regelmäßigen Abständen
Absicherung des PCs/Servers mittels einer Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) inkl. eingebautem Überspannungsschutz.
USV sind vor allem in kleinen Dimensionen bereits für ca. 100€ erhältlich. Wichtig ist hierbei, dass auch Netzwerkverbindungen (LAN) darüber abgesichert werden.
Datenrettung nach Elektronikschaden
Wenn es dennoch zu einem Problem mit Datenträgern kommt, können die Datenretter oftmals weiterhelfen. Dazu erfolgt nach einer kostenfreien Beratung vor Ort oder am Telefon ein umfangreicher Diagnosevorgang.
Danach kann der Aufwand zur Datenwiederherstellung nach einem Überspannungsschaden genau benannt werden. Die Wiederherstellung der Daten erfolgt dann zum Festpreis. Die erfolgsabhängigen Kosten sind für den Kunden nur zu zahlen, wenn alle Daten wiederhergestellt werden konnten.
 

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