Q-DAS macht SPC verständlich

Weinheim, 16.04.2019 (PresseBox) – SPC wird gern übersetzt mit „Show Program for Customers“. Dem Kunden soll gezeigt werden, dass die Prozesse, in denen seine Produkte entstehen, die Anforderungen sicher erfüllen. Da bei den Produkten Merkmale spezifiziert sind, geht es also darum, anhand von Messwerten den entsprechenden Nachweis numerisch zu führen und das grafisch leicht lesbar darzustellen. Q-DAS hat es sich in mehreren Seminaren zur Aufgabe gemacht, beim Thema SPC Licht ins Dunkle zu bringen.
Korrekt steht SPC für Statistical Process Control oder die statistische Prozesslenkung im Qualitätsmanagement. Über das Missverständnis der „Prozesskontrolle“ sind wir schon lange hinweg. Doch was steckt hinter der statistischen Prozesslenkung und ihren Methoden?
Im Wesentlichen besteht eine SPC Prüfung aus vier Phasen:
Prüfprozesseignung
Elementare Voraussetzung für die Prozessanalyse und Lenkung ist ein geeigneter Prüfprozess. Für dessen Untersuchung stehen zahlreiche bewährte Verfahren zur Verfügung, die in internationalen Normen sowie Branchen- und Firmenrichtlinien beschrieben sind, z. B. VDA Band 5, MSA 4th der AIAG sowie die internationale Norm ISO 22514-7 aus dem Jahr 2012.
Prozessqualifikation
Diese Phase ist typischerweise zweistufig. In der ersten Stufe soll das ideale Leistungsvermögen der Maschine ermittelt werden. Dazu werden neben der „reinen“ Maschine möglichst alle anderen Einflüsse ausgeschaltet bzw. deren Größe konstant gehalten. Danach wird der Prozess in seiner Gesamtheit untersucht. Alle gezeigten Einflüsse wirken.
Die Kurzzeit- oder Maschinenfähigkeitsanalyse beurteilt das bestmögliche Leistungsvermögen des Prozesses.
Die Langzeit- oder Prozessfähigkeitsanalyse beurteilt das reale Leistungsvermögen des Prozesses.
Aus dem Unterschied zwischen der Maschinen- und Prozessfähigkeitsanalyse ergibt sich das theoretisch maximal erreichbare Verbesserungspotential.
Prozessüberwachung
Während der Prozessüberwachung wird der Prozess anhand von Stichproben „auf Spur gehalten“, sprich seine Stabilität wird nachgewiesen oder Abweichungen davon werden frühzeitig erkannt und korrigiert, beides durch den Einsatz von Qualitätsregelkarten.
Prozessoptimierung
In der Prozessoptimierung können die bisher gewonnenen Daten gezielt analysiert und daraus Maßnahmen zu Prozessverbesserung abgeleitet werden. Diese sind entweder auf die Verringerung der Kurzzeitstreuung oder auf die Verbesserung der langfristigen Prozessstabilität ausgerichtet.
All diese Phasen können mit den Q-DAS Statistikprodukten durchgeführt werden. Das erfahrene Trainerteam des Softwareherstellers erläutert zudem in regelmäßigen Schulungen die Hintergründe der Methodik und schult deren praktische Umsetzung in der industriellen Fertigung.
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie Q-DAS auf der Control: Halle 5, Stand 5200

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