Handwerkskonjunktur mit viel Elan in’s neue Jahr gestartet

Karlsruhe, 10.04.2019 (PresseBox) – Die Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe hat – im Vergleich zum Vorjahresquartal I/2018 – das Gaspedal noch einmal kräftig durchgetreten. In den letzten drei Monaten waren 72,6 % der befragten Handwerksbetriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden und nur 7% unzufrieden.
Trotz relativ voller Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung sind die Betriebe – auch angesichts der zahlreichen nach unten angepassten Vorhersagen vieler Wirtschaftsprognoseinstitute – etwas verhaltener, was die künftige Geschäftsentwicklung betrifft. Mit einer weiteren Verbesserung der ohnehin schon sehr guten Geschäftslage rechnen 43,1% der befragten Betriebe. Und immer noch mehr als die Hälfte (53,3%) der Unternehmen erwartet eine Fortsetzung des bisherig guten Geschäftsverlaufs.
Die Folgen der schwieriger werdenden Exportgeschäfte dürften im Handwerk vom privaten Konsum und der weiterhin guten Baukonjunktur kompensiert werden. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zum Jahreswechsel leicht gewachsen, die Haushalte rechnen mit steigenden Einkommen und planen in den nächsten Monaten neue Anschaffungen. Davon versprechen sich viele Betriebe einen Wachstumsimpuls. Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe und im Ausbauhandwerk melden einen Mittelwert bei der Auftragsreichweite von 11 Wochen, die Geräteauslastung ist hoch, beides sind positive Indikatoren für die weitere Entwicklung. Wachstumshemmnisse sind nach wie vor fehlende Fachkräfte.
Die sehr gute Konjunktur bildet sich nicht 1:1 in der Beurteilung der Umsatzlage im Handwerk ab. In den letzten drei Monaten freute sich jeder fünfte befragte Betrieb (19,9%) über eine höhere Umsatzentwicklung. Für den selben Zeitraum bemängelten allerdings 38,4% eine rückläufige Entwicklung ihrer Umsätze. Im Abfragezeitraum hat das Handwerk einen positiven Beschäftigungsbeitrag geleistet. In diesem Zeitraum haben 14,2 % der Betriebe neue Mitarbeiter eingestellt, mit einem kleineren Personalstamm arbeiteten 11,9 % der Befragten.

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