Mobil und Flexibel zum Kunden – trotz Fahrverboten

Menden, 09.04.2019 (PresseBox) – Zur Vermeidung von Fahrverboten für Transporter- und Handwerkerfahrzeuge hat die Bundesregierung die Förderung zur Nachrüstung von dieser Fahrzeugkategorie zu Beginn des Jahres scharf geschaltet. HJS rüstet sich derzeit, um noch im zweiten Quartal entsprechende Systeme in den Markt zu bringen.
Bund unterstützt die Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen
Bis zu 80% Förderung vom Staat
HJS in Vorbereitung für die Allgemeine Betriebserlaubnis
Systeme im zweiten Quartal bestellbar
Ausbau des Lieferprogramms im zweiten Halbjahr
Individuelle Flottenlösungen auf Anfrage
Freie Fahrt bei Fahrverboten – jetzt vorbereitet sein!
Mit über 40-jähriger Erfahrung in der Herstellung von Abgas-Systemen und Katalysatoren hat sich das Unternehmen HJS das Ziel gesetzt, innerhalb kürzester Zeit nachrüstfähige Emissionslösungen für Handwerker- und Lieferfahrzeuge gemäß den technischen Vorgaben des BMVI zu industrialisieren und zeitnah die erforderliche Allgemeine Betriebserlaubnis zu erwirken.
So gibt HJS Handwerksbetrieben und Lieferdiensten frühzeitig die Möglichkeit, betroffene Fahrzeuge umrüsten zu lassen, um Fahrverboten in den Innenstädten ab dem 01.09.2019 zu entgehen.
Bereits im 2. Quartal dieses Jahres werden Systeme für Volumenmodelle wie Mercedes Sprinter und VW Crafter bestellbar sein, um so möglichst schnell eine hohe Marktdurchdringung zu erreichen. Das Lieferprogramm wird dann im Laufe des zweiten Halbjahres sukzessive erweitert.
Serientechnologie für die Nachrüstung – VDA-Zertifiziert
HJS setzt bei seinen Produkten für die Nutzfahrzeugnachrüstung durchgängig auf die Millionenfach erprobte SCRT®-Systemarchitektur ergänzt um aktives Thermo-Management. Durch diesen Systemaufbau werden vor allem im innerstädtischen Niedriglastbereich deutlich höhere Wirkungsgrade erzielt. Das System arbeitet dabei autark vom Motorsystem und ohne Nebenleitungen im Abgasstrang.
Dabei sichert HJS als zertifizierter Serienlieferant der Automobilindustrie die Funktions- und Fertigungsqualität nach den gängigen Qualitätsstandards ISO 9001:2015 und VDA 6.1/6.2 ab.
Bezugsmöglichkeiten, Einbau und Kosten
Die Systeme können zukünftig über qualifizierte AU-Kraftfahrzeugwerkstatt bezogen und eingebaut werden.
Der Preis für typische Transporter- & Handwerkerfahrzeuge wird je nach Systemvariante und Fahrzeuggröße im Bereich ab ca. 4.000 € für Fahrzeuge der Kategorie N1 (2.8t-3,5t) und ab ca. 5.000 €  für die Kategorie N2 (3.5t-7.5t liegen) liegen – hinzu kommen die Einbaukosten im Rahmen eines rund eintägigen Werkstattaufenthaltes.
Je nach Fahrzeugtyp ist mit rund 3%-5% Adblue® vom Dieselverbrauch zu rechnen, der Kraftstoffmehrverbrauch wird unter 6% liegen.
Zum Hintergrund: Luftqualität im Fokus
Zwar hat sich die Luftqualität in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, doch nach wie vor überschreiten zahlreiche Städte innerhalb Deutschlands den Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40μg/m³ Luft im Jahresmittel. Um Fahrverbote zu umgehen und damit finanzielle Belastungen als auch Nutzungseinschränkungen für Bürger und Unternehmen zu vermeiden, werden zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung von Stickoxiden ausgeschöpft, um die Mobilität aller Verkehrsteilnehmer aufrecht zu erhalten.
Bund fördert mit 333 Millionen Euro
Zu den Maßnahmen gehören die Hardware-Nachrüstung von Kommunalfahrzeugen, als auch die finanzielle Förderung der Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen, für die das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (kurz BMVI) einen Betrag von 333 Millionen Euro zur Verfügung stellt.
 

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