Die EU Tabakproduktrichtlinie TPD2 und ihre Auswirkung auf Unternehmen

Kassel, 28.03.2019 (PresseBox) – Unternehmen, die auch in Zukunft ihre Kunden mit Zigaretten und Tabak beliefern wollen stehen unter enormen Druck. Grund dafür ist die am 20.Mai 2019 in Kraft tretende TPD2 EU-Tabakproduktrichtlinie, die den Handel von Tabakwaren nachhaltig verändern wird. Ziel dieser Richtlinie ist es den illegalen Handel von Tabakprodukten zu bekämpfen und Steuerbetrug zu verhindern. Dazu wird ein europaweites Track and Trace System (Rückverfolgungssystem) eingeführt, dass eine genaue Rückverfolgung von jedem einzelnen Tabakerzeugnis entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen soll. Dadurch sehen sich Wirtschaftsakteure der Tabaklieferkette dazu gezwungen vollständige Compliance in Betriebsabläufe zu schaffen, um selbst nach dem 20.Mai legal Zigaretten und Tabak zu verkaufen. Sollte keine Compliance bis zu diesem Zeitpunkt herrschen, drohen dem betroffenen Unternehmen empfindliche finanzielle und wirtschaftliche Strafen sowie Sanktionen.
Um sich vor den drohenden Strafen zu schützen ist es wichtig, sich vorher genau mit den Maßnahmen der TPD 2 auseinanderzusetzen und entsprechend zu handeln.
Im Rahmen der Rückverfolgung müssen so alle auf dem EU-Markt vertriebenen Packungen von Tabakerzeugnissen mit einem fälschungssicheren Sicherheitsmerkmal versehen werden. Dieses muss aus sichtbaren und unsichtbaren Elementen bestehen, damit Behörden und Verbraucher die Echtheit der Produkte bestätigen können. Der sichtbare Bestandteil der Sicherheitsmerkmale besteht aus 2D-Datenträger, wie DataMatrixCodes oder DotCodes, die auf jede Produkteinheit aufgedruckt werden. Der unsichtbare Bestandteil stellen spezifische Datensätze dar, die sich aus einer eindeutigen, von einem zertifizierten nationalen Aussteller zugewiesenen Seriennummer, einer Standortkennung sowie einer Datums- und Zeitangabe zusammensetzen.
Neben den neuen Sicherheitsmerkmalen kommt auch das Rückverfolgungssystem hinzu. Dafür wird jede Verkaufseinheit von Tabakerzeugnissen mit einer eindeutigen ID (Sicherheitsmerkmal) versehen. Diese IDs müssen von allen relevanten Wirtschaftsteilnehmer der Tabaklieferkette bei jeder Bewegung der Verpackungseinheiten erfasst und aufgezeichnet werden, ehe die Daten an einen unabhängigen Anbieter übermittelt werden. Datenspeicherungsverträge, wie z.B in der Cloud müssen von der Europäischen Kommission vorher genehmigt werden. Zur Überwachung der Tabakwaren werden alle Daten an die Behörden der EU-Länder und der EU Kommission übermittelt, wo diese aus Vollstreckungszwecken zugänglich gemacht werden.
Die Herausforderungen der TPD2 erfolgreich meistern mit COSYS
Mit diesen kommenden Maßnahmen werden viele Unternehmen des Tabakhandels vor einer großen Herausforderung gestellt, denn es gilt das Track and Trace System bis spätestens 20.Mai technisch umgesetzt zu haben. Unternehmen die noch nicht mit der Planung und oder Umsetzung begonnen haben sollten damit beginnen, denn um Compliance zu schaffen bleibt nicht mehr viel Zeit. Es gilt jetzt noch schnell den passenden Partner zu finden!
COSYS stellt hier den richtigen Ansprechpartner für Wirtschaftsteilnehmer des Tabakhandels dar. Schon früh fing COSYS mit der Entwicklung eines Track and Trace System an, um führenden Großhändlern und Distributoren maximale Compliance zu schaffen. Dafür orientiert sich COSYS an den Materialfluss und erfässt dank mobiler Datenerfassung jede Warenbewegung im Lager, dem Fahrverkauf oder der Automatenbestückung. Auch wichtige Meldungen an die EU, wie der Arrival, Dispatch oder Aggregation sind dank COSYS Software kein Problem.
Da es schier unmöglich ist in der noch verbleibenden Zeit die gesamte IT Infrastruktur innerhalb Unternehmen zu verändern, bietet COSYS seine Tabak Track and Trace Lösung im Stand Alone an. Dadurch wird eine schnelle Implementierung der Lösung in die Unternehmenslandschaft ermöglicht.
Damit alle wichtigen Tracking Daten erfasst werden können, verwendet COSYS Mobile Computer (MDE-Geräte) und Android bzw. iOS Smartphones. Über den Scanner oder die Gerätekamera (abhängig vom Gerät) können ohne großen Aufwand die IDs / Sicherheitsmerkmale der Verpackungen erfassen. Da Produzenten selbst entscheiden können, ob sie ihre Verpackungen mit einem DotCode oder DataMatrixCode versehen, ist eine Anschaffung von neuer Hardware empfehlenswert. Gewöhnliche MDE-Geräte und Handscanner würden hier an ihre Grenzen stoßen, sie sind nämlich nicht in der Lage DotCodes zu scannen. Dank COSYS starken Partnerschaften mit den führenden Hardware Anbietern Zebra, Honeywell und Datalogic müssen sich Unternehmen allerdings keine Sorgen über die Hardware machen. Geräte die DotCodes und DataMatrix unterstützen, lassen sich einfach von COSYS beziehen. So kann COSYS z.B. die robusten und leistungsstarken Mobile Computer Zebra MC3300, Zebra TC56 oder Zebra TC7X für die Rückverfolgung von Tabak empfehlen.
Leistungsstarkes Cloud Backend für die Datenübertragung
Alle erfassten Track and Trace Daten werden vom mobilen Gerät in die leistungsstarke COSYS Cloud übertragen und aufbereitet. Anschließend werden die Daten samt vom Unternehmen erstellten Rechnungen, Lieferscheine und Zahlungen über einen Router an die Schnittstellen der EU Datenbank übermittelt. Rechnungen, Lieferscheine und Zahlungsmeldungen werden nicht vom COSYS System erstellt.
Weitere Informationen zur Tabak Rückverfolgung:
COSYS Tabak Track and Trace Lösung im Video
Kurzbeschreibung Track and Trace
Übersicht über alle COSYS Lösungen für die Tabakbranche

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