Integration von CAESES und Optimus

Leuven, Belgien / Potsdam, Deutschland, 20.03.2019 (PresseBox) – Noesis Solutions, der Entwickler von Optimus und id8, und FRIENDSHIP SYSTEMS haben die Veröffentlichung einer neuen direkten Integration mit CAESES® bekanntgegeben. Durch die automatisierte Erstellung von komplexen Geometrien und der damit verbundenen technischen Simulationen kann Optimus eine große Anzahl von Designvarianten in kurzer Zeit bewerten. Damit lassen sich etwa im Automobilbereich oder in der Luft- und Raumfahrt optimale Produkte mit bspw. reduzierten CO2 Emissionen oder erhöhter Robustheit entwickeln.
Designoptimierung auf Basis von parametrischen Geometriemodellen
Die geometrische Modelliertechnologie von FRIENDSHIP SYSTEMS wird von CAE-Ingenieuren eingesetzt, um optimale strömungsexponierte Produkte zu entwickeln. Im Vergleich zu herkömmlichen CAD-Tools kann die Erstellung von Geometrievarianten mit CAESES vollständig automatisiert werden und ist dank des abhängigkeitsbasierten Modellierungsansatzes 100% robust. Alle erzeugten Geometrien sind sauber und wasserdicht, was für die Durchführung von Designstudien, die Vernetzungs- und CFD-Simulationssoftware auf HPC-Clustern beinhalten, unerlässlich ist. Gleichzeitig helfen CAESES-Geometriemodelle Rechenzeit zu sparen, da sie weniger Konstruktionsparameter (freie Variablen) besitzen. Und schließlich können auch Designbeschränkungen (Bauraum, Flächen- oder Volumenwerte etc.) direkt in das CAESES-Geometriemodell eingebaut werden können. Damit sind die erzeugten Designvarianten alle immer gültig und es werden keine unnötigen Simulationen durchgeführt.
Die direkte Integration zwischen Optimus und CAESES ermöglicht es Anwendern beider Softwareprodukte, die Erstellung von Geometrievarianten mit wenigen Klicks zu automatisieren. Durch den Einsatz von CAESESES im Batch-Modus triggert Optimus die Generierung von Geometrievarianten im Hintergrund ohne grafische Benutzeroberfläche. CAESES-Benutzer müssen nur ein Referenzgeometriemodell sowie ein Set von Designvariablen konfigurieren, die dann die Geometrieform steuern.
Mit Optimus führen Konstrukteure typischerweise Designstudien durch (Design of Experiments), um mit minimalem Simulationsaufwand die relevantesten Designraum-Informationen zu erfassen. Der Einsatz von Ersatzmodellen wie etwa Response Surface Modeling (RSM) hilft bei komplexen und aufwendigen Simulationen das ungenutzte Potenzial im Voraus sehr umfangreich zu verstehen. Optimus kann dann über eine automatisierte und koordinierte Suche diejenigen Designparameterwerte identifizieren, die eine Kombination aus mehreren (oft konkurrierenden) Leistungszielen erfüllen. Während des gesamten Prozesses berücksichtigt Optimus konsequent die durch die Produktionsrealität bedingten Designbeschränkungen sowie die strengen gesetzlichen und normativen Anforderungen.
Identifizierung des besten Produktdesigns in kürzester Zeit
„Optimus ist bekannt für die Erfassung und Automatisierung von Simulationsabläufen ohne Programmierkenntnisse. Die neue direkte Integration mit CAESES erleichtert es Optimus-Anwendern, jedes virtuelle Designmodell zu parametrisieren und die Ausführung des gesamten Simulationsprozesses zu automatisieren, einschließlich der Erstellung robuster Geometriemodelle“, sagt Naji El Masri, Noesis Solutions CEO. „Dieser bewährte Prozess befreit die Ingenieure von sich wiederholenden Aufgaben und ermöglicht es ihnen, leistungsstärkere Designs viel schneller zu identifizieren als mit herkömmlichen Methoden. Es stärkt den Wettbewerbsvorteil der Hersteller, indem es das beste Produktdesign in kürzester Zeit liefert und gleichzeitig enorme Einsparungen bei den Engineering-, Fertigungs- und Materialkosten ermöglicht.“
„Mit diesen neuen CAESES-Integrationsmöglichkeiten in Optimus können unsere gemeinsamen Kunden sofort von beiden Lösungen profitieren, ohne eine einzige Zeile zu skripten. Alle Parameter eines CAESES-Modells sind direkt in der Optimus-GUI zugänglich und können für die Durchführung von Designstudien mit parametrischen CAESES-Modellen gesteuert werden. Es ist erstaunlich, wie einfach das funktioniert und wird daher mehr Ingenieure dazu bringen, formale Arbeitsabläufe zur Formoptimierung einzuführen“, sagt Dr. Stefan Harries, Geschäftsführer von FRIENDSHIP SYSTEMS.

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