Bessere Duldungsregeln für Geflüchtete in Ausbildung!

Berlin, 20.03.2019 (PresseBox) – Dass die Bundesregierung eine Reihe von aus Sicht der Wirtschaft sinnvollen Vorschlägen des Bundesrats für eine Neugestaltung der 3+2-Regelung zur Ausbildungsduldung Geflüchteter abgelehnt hat, bedauert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer: „Das Duldungsgesetz wird in Kürze im Bundestag diskutiert. Die Bundesregierung hat aktuell Vorschläge des Bundesrats für eine ausbildungsfreundlichere und verständlichere Neugestaltung der 3+2-Regelung zur Ausbildungsduldung abgelehnt.
Um Geflüchtete erfolgreich in Unternehmen zu integrieren, benötigen die Betriebe jedoch günstige rechtliche Rahmenbedingungen. Das zeigen die Erfahrungen vor Ort, über die die IHKs in der Zwischenbilanz nach drei Jahren IHK-Aktionsprogramm zur Integration von Geflüchteten berichten.
Es wäre wünschenswert, dass der Bundestag die Anregungen aus der Länderkammer aufgreift und im nun anstehenden parlamentarischen Verfahren die Rufe der Unternehmen nach mehr Rechts- und Planungssicherheit in die Gesetzgebung einfließen lässt.“
Eine ausführliche Auswertung des IHK-Aktionsprogramms zur Integration von Geflüchteten finden Sie als PDF (1,1 MB) zum kostenlosen Download auf der Website des DIHK.

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