Logistikkarte verortet Unternehmensstandorte und Firmenporträts

Hannover, 19.03.2019 (PresseBox) – Drehscheibe für nationale und internationale Warenströme: Die Region Hannover ist ein attraktiver Logistikstandort mit Anbindungen nach Skandinavien und Osteuropa. Einen Überblick über ausgewählte Logistikunternehmen in der Region Hannover bietet die neue Ausgabe der „Standortinformationen“, die die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover jetzt veröffentlicht hat. Das Faltblatt im Poster-Format enthält auf der einen Seite eine Straßenkarte mit einigen in der Region angesiedelten Logistikunternehmen, auf der anderen Seite bieten kurze Firmen-Porträts weiterführende Infos zu den vielfältigen logistischen Aktivitäten der Unternehmen. Die Karte wird dynamisch erweitert und ist online abrufbar unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de.
„Die jüngsten Ansiedlungen etwa von HAVI im Gewerbepark Wunstorf Süd und Amazon in Garbsen zeigen, wie gefragt unser Standort ist“, so Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Dadurch entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze in einer dynamisch wachsenden Branche.“ Insgesamt summieren sich die für die nächsten Jahre geplanten Projekte auf rund 500.000 Quadratmeter Hallen- und 30.000 Quadratmeter logistisch genutzte Flächen. Seit 2007 hat die Logistik-Branche rund 1,2 Milliarden Euro in den Standort investiert, 6.600 Arbeitsplätze geschaffen und 360 Hektar Fläche belegt.
Jüngstes Beispiel ist die das neue Sortierzentrum von Amazon in Garbsen. Zwei weitere große Projekte sind am Flughafen in Langenhagen an den Start gegangen: An der Münchner Straße bauen DHL Freight 8.000 Quadratmeter und der Großhändler für Haustechnik Hempelmann 16.000 Quadratmeter große Logistikhallen. Ebenfalls im Bau sind dort auch die neuen Logistikzentren von Continental (34.000 Quadratmeter) und vom Projektentwickler Prologis (22.000 Quadratmeter). In Lehrte entsteht derzeit eine 22.000 Quadratmeter große Halle, die die Firma Häfele, ein Hersteller von Möbel- und Baubeschlägen, als Versandzentrum angemietet hat. Das Objekt ist vom Projektentwickler bauwo Anfang 2019 an die LIP Invest aus München weiterverkauft worden und fließt dort in einen Logistik-Immobilienfonds ein.
Der Umsatz mit Logistikimmobilien zieht weiter an und ist zuletzt auf einen Höchststand von etwa 375.000 Quadratmeter gestiegen (plus 115.000 Quadratmeter im Vergleich zu 2017). Der Jahresumsatz liegt damit rund 170.000 Quadratmeter über den Umsätzen der vergangenen Jahre 2013 bis 2018 (205.000 Quadratmeter) und damit deutlich über dem bislang gemessenen Höchststand von 310.000 Quadratmetern im Jahr 2011. Das lässt auch die Spitzenmiete in diesem Marktsegment deutlich wachsen: Für einen Quadratmeter Hallenfläche in Toplage werden bis zu fünf Euro fällig. 325.000 Quadratmeter Logistikimmobilien wurden vermietet, das macht rund 87 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Der Anteil eigengenutzter Objekte liegt bei rund 50.000 Quadratmetern.

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