Doppelter Finanzierungsvorteil für Nahrungsmittelerzeuger

Stuttgart, 19.03.2019 (PresseBox) – Die Ernährungsindustrie versorgt täglich 82 Millionen Verbraucher in Deutschland. Und mit einem Exportanteil von über 33 Prozent schätzen Menschen auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Produkte. Die Zuversicht, dass der Branchenaufschwung auch in 2019 anhält, ist groß. Dennoch bleibt das Umfeld für die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft herausfordernd: Die Branche steht auf der einen Seite in einem intensiven Preiswettbewerb und auf der anderen einem verhandlungsstarken Handel gegenüber. Der Innovations- und Investitionsdruck ist daher immer stärker zu spüren. Gerade dafür bringt die Kooperation der Landwirtschaftlichen Rentenbank und  SüdLeasing GmbH zusätzliche Anreize ins Spiel.
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Als Förderbank für die Agrarwirtschaft genießt die Landwirtschaftliche Rentenbank hohe Bekanntheit.
Weniger bekannt ist jedoch, wer, was und unter welchen Bedingungen gefördert wird. Im Allgemeinen denkt man bei förderwürdigen Vorhaben an „grüne“ Investitionen. Zum Beispiel zur Senkung des Energieverbrauchs, zur Minderung von Emissionen oder zur Verarbeitung und Vermarktung von ökologisch erzeugten Produkten.
Tatsächlich unterstützt die Landwirtschaftliche Rentenbank nahezu alle Investitionen in der Landwirtschaft und in Nahrungsmittel produzierenden Unternehmen bis zu einer Größe von 250 Mitarbeitern. Zum Beispiel beim Bau von Wirtschaftsgebäuden, bei der Anschaffung von neuen Maschinen, Anlagen sowie sonstigen Betriebsmitteln.
Besonders attraktiv ist die Kombination von Fördermitteln mit Leasingfinanzierungen.
Die Förderprogramme der Landwirtschaftlichen Rentenbank stehen für zinsgünstige Darlehen. Leasing steht indessen für Liquiditätsschonung dank gleichmäßig verteilter und genau kalkulierbarer Kosten, Bilanzneutralität und steuerliche Abzugsfähigkeit. Die spezifischen Vorzüge beider Produkte werden durch die Zusammenarbeit der Landwirtschaftlichen Rentenbank mit der SüdLeasing verknüpft – mit noch größeren Vorteilen für investierende Unternehmen:
Die Fördermittel werden von der Landwirtschaftlichen Rentenbank bereitgestellt. Die SüdLeasing bindet diese in die Refinanzierung von Einzelleasingverträgen ein. Den daraus gewonnenen Zinsvorteil gibt sie direkt an den jeweiligen Leasingnehmer weiter. Dadurch sind günstigere Leasingkonditionen möglich. Darüber hinaus ergibt sich aus der Bereitstellung öffentlicher Mittel ein Mehrwert für den Leasingnehmer:
Zusätzlicher Vorteil: Nachschüssige Quartalszahlung.  
Dank der nachschüssigen Quartalszahlung kann die finanzierte Anlage jeweils drei Monate gutes Geld „verdienen“, bevor eine Rate fällig wird. Die Zahlungsstruktur entspricht der eines Tilgungsdarlehens. Das heißt, am Ende sind niedrigere Raten zu erbringen als zum Vertragsbeginn.
Mit der herstellerunabhängigen SüdLeasing hat die Landwirtschaftliche Rentenbank sich einen Partner ins Boot geholt, der über viele Jahre Erfahrung als Begleiter und Berater der Agrarwirtschaft verfügt. „Wir denken nicht in Zinssätzen oder monatlichen Raten, wir bieten unseren Kunden fest kalkulierbare Kosten je Hektar oder je Betriebsstunde. Dabei entwickeln wir individuelle, auf den einzelnen Betrieb oder die einzelne Anlage angepasste Lösungen“, erklärt Sabine Husemann von der SüdLeasing GmbH.
An den Finanzierungsexperten der SüdLeasing wird besonderes geschätzt, dass sie Technik verstehen.
Sie können mit den Anwendern, Ingenieuren und Technikern inhaltlich auf Augenhöhe kommunizieren. Sie wissen genau, was eine integrierte Anlage in ihrem jeweiligen Produktionsabschnitt leistet und welche Erträge sie generieren kann. Enorm wichtig ist die Nutzung. Ob eine Anlage im Ein- oder im Mehrschichtbetrieb eingesetzt wird welche Substanzen verarbeitet werden; das hat alles Auswirkungen auf die Lebensdauer und fließt in die Finanzierungslösung mit ein.   
„Wir suchen frühzeitig das Gespräch mit dem Kunden. Denn nur, wenn alle individuellen Faktoren berücksichtigt sind, kommen Finanzierungslösungen zustande, die wirklich zum Kunden und seiner Situation passen“, betont Sabine Husemann von der SüdLeasing.
Eine bedeutende Rolle spielt auch der Mutterkonzern der SüdLeasing.
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) betreut allein im Gewerbe- und Firmenkundengeschäft über 25.000 Kunden. Sie ist das kontoführende Institut vieler Unternehmen in der Heimat des Maschinenbaus. Dies impliziert, dass die SüdLeasing kontinuierlich mit der technologischen Entwicklung mitgegangen ist. Denn mit der Komplexität der Technik sind auch die Anforderungen an die Finanzierung von Maschinen und Anlagen gewachsen.
Förderfähig sind fast alle Investitionen im Bereich der Lebensmittelproduktion:
Produktionsanlagen, Maschinen und Betriebsvorrichtungen.
„Beispielsweise Backautomaten, Getränkefüllanlagen, Verpackungsanlagen, Hochregallager und andere. In aller Regel sind es integrierte Produktionsanlagen, die wir in Kombination mit Fördermitteln finanzieren. Bei Einstufung als ´nachhaltige Investition´ mit  Energieeinsparungen von mindestens 20%  sind zusätzlich vergünstigte Konditionen möglich“, präzisiert Sabine Husemann von der SüdLeasing.
Ab einem Volumen von € 750.000 begleitet die SüdLeasing den kompletten Prozess, fungiert vor allem auch als „Navigator im Förderdschungel“: Von der Prüfung der Förderfähigkeit und der Beantragung der Fördermittel, über die passgenaue Finanzierungslösung bis zur Abwicklung des Objekts nach Bezahlung der letzten Rate. Der Kunde spart dadurch schon im Vorfeld viel Zeit. Ein Service, der gut in der Brache ankommt.

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