Nachhaltigkeit leben

Tübingen, 26.02.2019 (PresseBox) – Die CHT Gruppe mit Stammsitz in Tübingen hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit der bevorzugte Partner für nachhaltige Spezialitätenchemie zu werden. In allen Unternehmensbereichen sind die Sortimente permanent auf dem Prüfstand und werden zunehmend durch zukunftsfähige und nachhaltigere Angebote ersetzt. Soweit möglich, entwickelt die CHT Alternativen, die nicht nur gesetzliche Bestimmungen einhalten, sondern übertreffen. Das Ziel ist, grundsätzlich kritische Substanzen komplett zu substituieren und zukunftsgerichtet zu entwickeln, auch wenn die Nachfrage nach solchen Lösungen seitens der Industrie noch gar nicht besteht. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Geschäft mit Bindern für die Textilveredlung, die hauptsächlich in der Textilbeschichtung und im Pigmentdruck eingesetzt werden.
Durch die Gefahrstoffeinstufung der Europäischen Gemeinschaft ergaben sich 2016 erheblich strengere gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit Formaldehyd.
Im Herbst 2017 kam es im deutschen Textilmarkt zu einer stark angestiegenen Nachfrage nach klassischen Bindern, die in der Regel geringe Anteile an Formaldehyd enthalten. Die CHT Gruppe reagierte und investierte in höhere Produktionskapazitäten, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen. Dabei setzte man in der Produktion direkt auf neue, komplett formaldehydfreie Binder-Technologien, die den Bedarf der Textilindustrie und gesetzliche Bestimmungen eigentlich übertreffen.
Die Produkte eignen sich zur Herstellung von textilen Erzeugnissen nach Ökotex 100 Produktklasse 1, dem höchstmöglichen Standard, der in der Regel gar nicht erreicht werden muss.
Für formaldehydfreie Binder spricht vieles, dennoch waren Kunden teilweise skeptisch. Schließlich ging man durch die formaldehydfreie Technologie, von höheren Kosten und Anpassungen der produktionsseitigen Prozesse aus. Dennoch gelang es dem Team der CHT Germany im Jahr 2018, allein in Deutschland mehr als 500 Tonnen formaldehydfreie Binder zu verkaufen. Die erforderlichen Umstellungen und Anpassungen von Prozessen und Rezepturen unterstützte die CHT mit ihrem Expertenteam professionell und ohne Zusatzkosten. Darüber hinaus sind die innovativen Binder durchschnittlich 25% effektiver als die bisherigen formaldehydhaltigen Varianten und zeigen verbesserte Echtheiten.
„Die erfolgreiche Neuausrichtung des Bindergeschäftes leistet in vielerlei Hinsicht einen positiven Beitrag zur textilen Nachhaltigkeit,“ so Alfons Erb, Leiter Textilvertrieb bei der CHT Germany GmbH. „Einerseits durch die konsequente Eliminierung des Formaldehydes, und dem konzentrationsbedingt geringeren Einsatz von Bindern im Prozess, aber auch durch Ressourceneinsparungen in der Logistik, da weniger Volumina transportiert werden müssen.“
Wie am Beispiel der textilen Binder verdeutlicht, arbeitet die CHT daran, in allen textilen Anwendungsgebieten, der bevorzugte Partner für nachhaltige chemische Lösungen und Produkte zu sein. Die CHT Gruppe bietet unter anderem ein großes Sortiment an formaldehydfreien Fixierern, um textile Funktionalitäten und Effekte vollständig formaldehydfrei umsetzen zu können. Mittlerweile sind die meisten Effektpasten für Textildruck und viele weitere Beschichtungsprodukte komplett formaldehydfrei im Angebot.

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