Die Nachfolgeregelung des Dentallabors Baars

Berlin, 15.08.2018 (PresseBox) – Matthias Baars war langjähriger Mitarbeiter, bevor er das Dentallabor seiner ehemaligen Chefin übernahm. Die Redaktion von ECOVIS info sprach mit dem Unternehmer aus Rostock über seine Beweggründe.

Herr Baars, Sie haben das Dentallabor von Ihrer früheren Chefin übernommen. Wie kam es dazu?

Meine damalige Chefin wollte aus Altersgründen aufhören. Sie ist dann auf mich zugekommen und hat mir angeboten, das Unternehmen zu übernehmen.

Wie haben Sie reagiert? War für Sie klar, dass Sie das machen wollen, oder mussten Sie erst überlegen?

Ich wollte das gern machen. Allerdings mussten wir natürlich erst über die Bedingungen und Konditionen verhandeln. Wir gingen dann gemeinsam zur Handelskammer und haben über die Voraussetzungen gesprochen. Auch mit Silke Grieger, unserer Steuerberaterin, haben wir uns intensiv unterhalten. Und so haben wir die offenen Punkte relativ schnell lösen können.

Welche Ausbildung haben Sie denn? Waren Sie fachlich auf diese Aufgabe vorbereitet?

Ich habe im Unternehmen bis dahin als Zahntechniker gearbeitet. Das betriebswirtschaftliche Know-how für meine neue Aufgabe habe ich erst lernen müssen. Das geschah im Rahmen meiner Meisterausbildung. Da lernt man solche Dinge.

Wann haben Sie das Unternehmen übernommen und wie haben Ihre früheren Kollegen reagiert?

Ich habe den Schritt in die Selbstständigkeit schon im Jahr 2011 gewagt. Damals konnte ich nicht alle Mitarbeiter übernehmen. Diejenigen, die dabeigeblieben sind, haben voll mitgezogen. Inzwischen habe ich auch schon einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt sind wir jetzt zu fünft im Team.

Wie läuft es? Die Konkurrenz, insbesondere aus Osteuropa, ist ja stark.

Es läuft sehr gut. Ich komme gut zurecht. Ich habe viele Kunden. Einige davon habe ich neu dazugewonnen.

Welche Rolle spielte Ihre Steuerberaterin, Silke Grieger?

Ohne sie hätte ich es nicht geschafft, alle für eine Übernahme nötigen Punkte so reibungslos zu bewältigen. Sie hat mich von Anfang an unterstützt, und das schon seit sieben Jahren. Ich konnte mich immer auf sie verlassen.

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